[17/06/2002] Arx Fatalis
Wenn eine Reihe ehemaliger Looking Glass-ler ein Rollenspiel entwickeln, ist es wohl kaum verwunderlich, wenn ein Hauch von Ultima Underworld durch die unterirdische Spielewelt weht. Wie in seinem Vorbild führten Sie Ihren Helden in Arx Fatalis in der Ego-Perspektive durch acht unterirdische Ebenen, in denen Sie sich ganz wie in dem Klassiker nicht nur frei bewegen, sondern die Spielewelt auch nach Herzenslust manipulieren durften. Da galt es Nägel in Wände zu schlagen, Brot zu backen und auch die ultimative Waffe war natürlich selbst zu bauen. Wirft man einen Blick auf den Stil der Zwischensequenzen schien neben Ultima übrigens auch Dark Project als Inspirationsquelle zu dienen. Dank der Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten und abwechslungsreichen Missionen ist den Machern ein gutes, fesselndes Rollenspiel gelungen, das sich auch vor seinem großen Vorbild nicht zu verstecken braucht.