PC Games Spiele des Jahres: Bestes Adventure 2013 - ihr habt gewählt
Wir haben die große PC Games Umfrage zu den Spielen des Jahres ausgewertet und präsentieren euch bereits seit einigen Tagen die Ergebnisse. Über 1.500 Leser haben teilgenommen und für ihren Favoriten abgestimmt. Heute küren wir eure Wahl zum Adventure des Jahres 2013. Aus einem großen Feld setzte sich ein deutlicher Favorit aus deutscher Produktion durch.
PC Games hatte zur großen Umfrage zum Rückblick auf das Spielejahr 2013 aufgerufen und ihr habt zahlreich teilgenommen. Seit mehreren Tagen präsentieren wir euch die Sieger und die bestplatzierten Spiele in den verschiedenen Kategorien, die wir für euch zur Abstimmung gestellt hatten. Dazu präsentieren wir euch die einzelnen Genres in eigenen Galerie-Specials. Insgesamt haben über 1.500 Leser von pcgames.de an der Umfrage teilgenommen und die Sieger in 14 Kategorien bestimmt. Heute geht es in unserer großen Auswertungs-Reihe mit den besten Adventures des Jahres 2013 weiter.
Deutschland ist ein Adventure-Land. Die Zahl der Enthaltungen fällt mit 36,7 Prozent dennoch sehr deutlich aus. Bei den Fans des Genres konnte sich am Ende ein Spiel aus heimischer Produktion gegen die teils hochkarätige internationale Konkurrenz durchsetzen. Etwas mehr als fünf Prozent Vorsprung stehen am Ende für den Sieger zu Buche. Das nachfolgende Feld ist dagegen relativ dicht beieinander. Welches Spiel sich den Sieg in der Kategorie Adventures des Jahres 2013 sichern konnte sowie alle weiteren Platzierungen, seht ihr, wenn ihr euch durch die Bildergalerie am Ende dieses Artikels klickt.
Wenn dir die Spielweise mit der Komplettlösung Freude bereitet ist das genauso ok, wie eben einer der Ego-Shooter im God-Mode zockt -> das war nicht provokant gemeint sondern eine ernsthafte Frage.
Trotzdem stimmt es nicht dass man bei Point&Click-Adventures "wie ein Roboter alle Möglichkeiten durchprobieren muss": Fakt ist dass bei guten Adventures IMMER ein Hinweis zur Lösung gegeben wird! Auch wenn dieser bei Comic-Adventures unlogisch wirkt, muss man eben "out-of-the-box" denken und unkonventionelle Methoden anwenden. Klassisches Bespiel: Bei DOTA muss man einen dröhnenden Lautsprecher umkippen um Gummikotze von der Decke zu bekommen! Oder bei Maniac Mansion findet man ziemlich schnell im Spiel eine Kettensäge aber NIRGENDS den notwendigen Benzin dazu (siehe auch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]). Obwohl ich selber erst in der Mitte von "Chaos on Deponia" stecke (den ersten habe ich schon durch), behaupte ich mal dass KEIN Rätsel auch nur annähernd so tough ist wie diese Balrogs aus der alten Welt: Teilweise ganz knackig aber die Komplettlösung werd ich sicher nie brauchen...
Aber spielst du dann Ego-Shooter im God-Mode weil du nur auf die Grafik scharf bist?
Ich möchte mal in den Raum stellen dass du nicht zur alten Adventure-Zocker-Rige gehörst, denn wie damals die Hochblüte der Lucas-Arts Adventures war konnte man original nur auf abgedruckte (!) Komplettlösungen in Spielezeitschriften (wie hießen die noch gleich? :D ) warten ... damals war man aber schneller wenn man sich am Schulhof in rl Rätselberatung gab.
Nein, ich gehöre nicht zur alten Riege und hätte damals auch nicht viel Spaß an Adventures gehabt. Wenn ich bei Egoshootern nicht weiterkomme, feile ich an meinem Aiming, wenn ich bei Strategiespielen nicht weiterkomme feile ich an meiner Strategie, sprich ich werde ein besser Spieler. Wenn ich bei einem Adventure auf dem Schlauch stehe, probiere ich wie ein Roboter alle Möglichkeiten durch und bin hinterher genauso schlau wie vorher? Ähm, nein danke...
Aber spielst du dann Ego-Shooter im God-Mode weil du nur auf die Grafik scharf bist?
Ich möchte mal in den Raum stellen dass du nicht zur alten Adventure-Zocker-Rige gehörst, denn wie damals die Hochblüte der Lucas-Arts Adventures war konnte man original nur auf abgedruckte (!) Komplettlösungen in Spielezeitschriften (wie hießen die noch gleich? :D ) warten ... damals war man aber schneller wenn man sich am Schulhof in rl Rätselberatung gab.
Generell sollte man doch annehmen, dass bei nem Comic-Spiel die reine Logik nicht unbedingt ein Kriterium für ein gutes Adventure ist. Viel schlimmer ist da wenn man die Rätsel extrem langweilig oder banal sind...
Nun ja, die Kritik ist schon angebracht finde ich, denn Rätsel die nicht "logisch" sind, wenn auch nur im Sinne einer wie auch immer gearteten Comic-Logik, laufen eben auf schlichtes Durchprobieren aller Optionen hinaus. Das macht den wenigstens Spaß. Adventures spiele ich i.d.R. wegen der Geschichte, mit einer Komplettlösung auf Alt+Tab. Wenn ich länger als 5 Minuten grübeln muss, schlage ich nach, und gerade bei Deponia gabs so einige Dinger, wo ich im nachhinein dachte: "gut dass ich da nicht noch ne Stunde dran rumprobiert habe..."
Ich bin soweit gekommen dass ich gerade zu Hälfte damit fertig war den komischen "Kaffee" zu brauen um die Prinzessin da aus ihrem Schneewitchenschlaf zu wecken.
Generell sollte man doch annehmen, dass bei nem Comic-Spiel die reine Logik nicht unbedingt ein Kriterium für ein gutes Adventure ist. Viel schlimmer ist da wenn man die Rätsel extrem langweilig oder banal sind...
Ich hab mir Chaos on Deponia im Steam Wintersale geholt (Teil 1 gab's vor kurzem in nem Humble-Bundle) und bisher bin ich sehr zufrieden! Schön gezeichnete Hintergründe, lustige, knifflige & vor allem abwechlungsreiche Rätsel -> Absolut verdient Adventure des Jahres!
Nur eines ist mir noch schleierhaft: Wer hat von wem abgschrieben? Blomkamp ("Elysium") oder Daedalic? :-D