PC Games Logbuch: Zu warm zum Zocken? Das gibt's bei mir nicht!

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Kolumne Sascha Lohmüller - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
PC Games Logbuch: Zu warm zum Zocken? Das gibt's bei mir nicht!
Quelle: PC Games (erstellt mit ChatGPT)

In der zweiten Ausgabe des Logbuchs fragt sich Sascha, ob es wirklich zu warm zum Zocken sein kann, und welche verschiedenen Ansichten es in dieser Sache gibt.

Aufreger gab es in dieser Woche ja dann doch so einige, vor allem was den Preis und die Vorbesteller-Inhalte von GTA 6 anbelangt - aber ganz ehrlich? Darüber haben wir jetzt auch zur Genüge berichtet, und die Lager haben sich eh längst in "Ist mir egal" und "Boykottier ich" eingeteilt. Ich sitze ohnehin ganz entspannt in der "Ich warte auf die PC-Version"-Lobby und vertreibe mir hier die Wartezeit. Zugang nur mit Vielspieler-Meilen, dafür natürlich klimatisiert, denn die Hitze da draußen ist ja kaum auszuhalten.

Und so hört man es dann auch dieser Tage immer wieder, wie in jedem Jahr: "Zocken? Nee, das ist mir zu warm. Ich geh lieber nach draußen." Und irgendwie versteh ich das durchaus. Es hat jenseits der 30 Grad. Eisdielen, Freibäder, schattige Parks, Biergärten und windige Balkons klingen da natürlich verlockender als ein unter Hochlast ächzender PC mit Lava-Kühlung. Oder eine Konsole, die so hochdreht, dass in ihrem Schatten Red Bull Windkanal-Tests durchführt.

Wer so empfindet, dürfte in unserer Gaming-Bubble wohl in der Überzahl sein, und meist sind das auch dieselben Leute, die sich über die Wintermonate mit RPGs eindecken und bei Plätzchen und heißer Schokolade erneut 200 Stunden im Minental verbringen, Jarls belästigen oder mit Yennefer auf Einhörnern ... in den Sonnenuntergang reiten. Die derzeit vielleicht auch ihr Gaming auf Steam Deck, Switch 2 und Co. verlagern. Und dann am Badesee liegend dabei zusehen, wie sich Cyberpunk lachend durch den Akku fräst.

So sehen die meisten Zocker wohl gerade aus - der PC bleibt in der heißen Bude stehen. Quelle: Riot Games So sehen die meisten Zocker wohl gerade aus - der PC bleibt in der heißen Bude stehen. Und auch die Branche sieht es ja ähnlich: Wir reden nicht umsonst immer mal wieder vom "Sommerloch", in dem es weniger Spiele-Releases als im Rest des Jahres gibt und Publisher ihre Zeit lieber für Summer Game Fest oder Gamescom nutzen, um die Leute mit Trailern und Demos noch weiter anzuheizen. Auch wir merken das natürlich: An heißen Wochenenden, wenn zudem vielleicht gerade noch eine WM läuft und Deutschland spielt, dann besuchen auch unsere Seite weniger Menschen - ganz einfach, weil sie dann eben nicht am PC hocken oder ihr Smartphone mal zur Seite legen.

Dann gibt es aber noch eine Gruppe von Leuten, die es genau andersherum halten. Die gern im Herbst und Winter vor die Tür gehen und die Natur genießen, wenn sie einen nicht töten möchte. Die es im Sommer ab 25 Grad Celsius nur in klimatisierten Innenräumen aushalten. Denen Sonnenbräune gestohlen bleiben kann und die sich zu Hause lieber Eis aus dem Supermarkt einfrieren, statt für eine Kugel RAM-Preise zu bezahlen. Diese Gruppe von Spielern nutzt dann ihre PC-Bibliothek vor allem dazu, möglichst bewegungslos vor einem Klimagerät zu sitzen und den Tag über die Runden zu bringen - auch bei uns in der Redaktion gibt es das ein oder andere Exemplar davon.

Und dann ... gibt es noch Gruppe drei, zu denen ich mich wohl am ehesten zähle. Mir persönlich ist das Wetter nämlich schnurzegal, Gaming gehört zu meiner Freizeitgestaltung, ganz egal, ob draußen der Asphalt schmilzt (wie aktuell in Essen) oder die Hölle zufriert. Habe ich Lust zu zocken, dann zocke ich halt, im Sommer mit Ventilator im Nacken, im Winter in eine Decke eingerollt. Und steht etwas anderes an, das mich interessiert, dann ist mir egal, ob das jetzt ein Musikfestival im Sommer, ein Grillfest, ein Badeurlaub, eine Schneewanderung oder ein Weihnachtsmarktbesuch ist - dann bleibt der PC halt aus, selbst wenn gerade GTA 6 erschienen ist.

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Ich könnte mich nicht erinnern, dass meine "Keine Spiele"-Phasen in meinem bisherigen Leben jahreszeitenabhängig waren, das hing bisher immer mit Urlauben oder akuter Unlust zusammen. Jetzt gerade schaue ich zum Beispiel viel WM, weswegen ich mich recht langsam durch 007 First Light arbeite. Bin aber fast durch. Glaube ich. Dafür steht Ende Juli Everquest Legends an, das mich nach meinen ersten Eindrücken aus der Beta wohl aufsaugen wird wie ein Schwarzes Loch - egal, ob es da immer noch so heiß ist.

Wie ist das bei euch? Habt ihr gerade bei dem Wetter Bock, vor dem Rechner oder der Konsole zu sitzen? Oder zieht's euch eher raus in die Sonne? Oder seid ihr gar eher in Gruppe 2 verortet und meidet die Hitze wie die deutsche Abwehr vor zwei Tagen ihre Gegenspieler? Lasst's mich in den Kommentaren wissen! Schreibt mir auch gern eure Meinung, ob so eine eher lockere Kolumne ohne allzu ernstes Thema euren Nerv trifft!

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Da bin ich beim Autor. Allerdings muß man auch sagen, Videospiele sind für manche eben Unterhaltung für andere ist es eine Leidenschaft.

        Wer eine gesunde Balance hinbekommt, zwischen analogen Beschäftigungen und dem PC/Konsole, der ist schon gut aufgestellt. Mal rausgehen, schwimmen (das war gerade großartig) und dann halt ne Runde zum Zocken (jetzt) oder eben lesen, hab jetzt mal drei Agatha Christie Romane gelesen (ihr verpaßt da nix, eher durchschnittlicher Käse, als geiler Shize) oder gleich die PC Games bzw. die NZone.

        Erfreulich ist, daß so ne kleine Konsole wie die Switch2 nicht so der Heißlüfter ist wie der Rechner. Beim Rechenknecht hab ich jetzt mal den Deckel oben etwas aufgemacht, daß da besser durchzieht. Ist schon etwas zu heiß. Das Eis hol ich mir auch lieber im Supermarkt. Wer loszieht und sich mal 10 Eiskaffee gönnt, kann gefühlt auch schon mal für das Geld 64gig DDR5 holen. Oder als Großaktionär bei MS einsteigen.

        Ich mach mal Cyberpunk an, dann ist das Phantom Liberty auch bald durch und dann gehts zu Gothic. Derweil dampft die CPU auf 85 Grad und ich schwitz wie Schwein, auch gut. :D
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Da bin ich beim Autor. Allerdings muß man auch sagen, Videospiele sind für manche eben Unterhaltung für andere ist es eine Leidenschaft.

        Wer eine gesunde Balance hinbekommt, zwischen analogen Beschäftigungen und dem PC/Konsole, der ist schon gut aufgestellt. Mal rausgehen, schwimmen (das war gerade großartig) und dann halt ne Runde zum Zocken (jetzt) oder eben lesen, hab jetzt mal drei Agatha Christie Romane gelesen (ihr verpaßt da nix, eher durchschnittlicher Käse, als geiler Shize) oder gleich die PC Games bzw. die NZone.

        Erfreulich ist, daß so ne kleine Konsole wie die Switch2 nicht so der Heißlüfter ist wie der Rechner. Beim Rechenknecht hab ich jetzt mal den Deckel oben etwas aufgemacht, daß da besser durchzieht. Ist schon etwas zu heiß. Das Eis hol ich mir auch lieber im Supermarkt. Wer loszieht und sich mal 10 Eiskaffee gönnt, kann gefühlt auch schon mal für das Geld 64gig DDR5 holen. Oder als Großaktionär bei MS einsteigen.

        Ich mach mal Cyberpunk an, dann ist das Phantom Liberty auch bald durch und dann gehts zu Gothic. Derweil dampft die CPU auf 85 Grad und ich schwitz wie Schwein, auch gut. :D
      • Von MatSch Gelegenheitsspieler/in
        Also nach draußen zieht es mich bei 38 Grad im Schatten so überhaupt nicht. Bis 30 Grad geht das aber grundsätzlich noch, bisschen Radfahren, bisschen sitzen und lesen...
        Hab leider noch kein Klimagerät aber für den nächsten Sommer wird definitiv investiert, weil die 30 Grad im Zockerraum bzw. Home Office-Büro sind auf Dauer nicht erträglich.
      • Von Daniel Link Redakteur
        Muss gestehen, dass ich auch bei der Hitze öfter mal vorm PC sitze, um irgendwas zu spielen – aber eigentlich bereue ich’s jedes Mal, wenn ich nur noch ’ne Pfütze am Boden bin.

        Charakterschwäche oder einfach Passion? Ich glaube beides.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Ja, die Hitze hält mich auch nicht davon ab. Ventilator und Kaltgetränke stehen bereit, da kann auch gezockt werden. Gaming PC ist ein bisschen undervoltet und runtergetaktet, bleibt daher auch schön kühl und hat trotzdem genug Leistung für alles.

        Nur mein Mini-PC im Wohnzimmer leidet ein bisschen unter der Hitze. Eigentlich war ja geplant das Ding irgendwann durch eine Steam Machine zu ersetzen, aber aus gewissen Gründen habe ich mich jetzt erstmal dagegen entschieden.

        Und Stichwort VR: Wenn ich den Ventilator in meine Richtung drehe, dann ist auch das kein Problem.

        Aber generell zocke ich gerade eher entspanntes Zeug: Elden Ring ist erstmal beiseite gelegt, dafür gibt es Snowrunner, Dimhaven (Adventure a la Myst) und ein bisschen Foolish Mortals.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Nö, hat bei mit auch mit dem Wetter nichts zu tun.
        Ein Hobby ist nicht jahreszeitabhängig, sondern den lebensumstands-bedingt vielleicht Änderungen unterworfen.

        Es gibt allerdings eine Form von Gaming, die ich tatsächlich nicht ab einer bestimmten Temperatur ausübe und zwar VR-Gaming. Geht einfach nicht ab einer gewissen Hitze.
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