Nvidia GeForce RTX 2060: Testanalysen, Kaufberatung und Marktübersicht zur neuen Grafikkarte
Nvidias lange erwartete neue x60-Grafikkarte, die GeForce RTX 2060, hat die Händlerregale erreicht. Wir bewerten die Leistung der Grafikkarte auf Basis von mehreren bereits veröffentlichten Tests und ordnen zwecks einer Kaufberatung ein, wie sie sich in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis schlägt. Außerdem bieten wir über 30 aktuelle RTX 2060-Modelle in einer Marktübersicht.
Nvidia GeForce RTX 2060
Nvidia hat eine neue Mittelklasse-Grafikkarte auf den Markt gebracht, die GeForce RTX 2060. Zumindest vom Namen her handelt es sich um das, was Kunden im Allgemeinen mit der Mittelklasse meinen:
Eine erschwingliche Grafikkarte, die alle aktuellen Spiele unter Full-HD und bei hohen Detailstufen mit ordentlichen FPS-Werten (Bilder pro Sekunde) darstellt.
Doch der Preis der GeForce RTX 2060 schreckt viele ab - mehr als 300 Euro erwartet man bei einer Karte, die auf die Ziffern 60 endet, bei Nvidia eigentlich nicht. Die Founders Edition der GeForce RTX 2060 von Nvidia kostet aber 369 Euro, Partnermodelle sind ab 350 Euro im Handel.
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Also stellt sich die Frage, ob die GeForce RTX 2060 deutlich mehr als das leistet, was man von einer "Mittelklasse"-Grafikkarte erwartet, aber Nvidia wegen der bereits veröffentlichten Modelle RTX 2070, RTX 2080 und RTX 2080 Ti gar keine andere Wahl hatte als den Namen RTX 2060 zu wählen. Oder ist der neue RTX-Bolide etwa kaum stärker als die Nvidia GeForce GTX 1060, kostet aber wegen der von Nvidia angepriesenen Ray-Tracing-Fähigkeiten, die auch für das Namenskürzel RTX verantwortlich sind, ein gutes Stück mehr? Unser Auge liegt genau auf diesem Punkt, nämlich der Leistungsbetrachtung, und zwar unabhängig von der Namensvergabe - wir bewerten den neuen Nvidia-Boliden einzig und allein dadurch, dass wir seine Leistung betrachten, diese mit anderen aktuellen Grafikkarten vergleichen und dann anhand des Preises einschätzen, ob die GeForce RTX 2060 ihr Geld wert ist und als Kauftipp durchgeht.
Quelle: Asus
Asus ROG Strix RTX 2060 OC
Den Vergleich basieren wir auf mehreren bereits veröffentlichten Tests zur RTX 2060 von anderen Magazinen und Hardwarewebsites. Wir fassen deren Werte zusammen, gewichten die Ergebnisse auch (das heißt, dass ein Test mehr Gewicht bekommt, wenn er bei den Benchmarks besonders viele Spiele unter die Lupe nahm) und ermitteln daraus eine durchschnittliche Leistungseinschätzung. Nach unserem Fazit haben wir zudem noch 30 Modellvarianten der GeForce RTX 2060 in einer tabellarischen Übersicht zusammengefasst. Beginnen wollen wir aber mit einer Erklärung zum Thema Partnerkarten sowie auf der folgenden Seite mit technischen Infos zur Nvidia GeForce RTX 2060 und dem Thema Raytracing.
Partnerkarten
Für diejenigen, die sich nur selten mit Grafikkarten beschäftigen, wollen wir kurz den Begriff "Partnerkarte" erklären. Im Handel bieten zahlreiche Hersteller diverse Modelle von Grafikkartenserien wie der Nvidia GeForce 2060 oder auch auf Seiten von AMD der RX 580 an. Diese Karten basieren auf einer Art Bauplan von AMD und Nvidia, die dafür pro Grafikkartenserie ein Referenzmodell herausbringen, das es aber in der Regel gar nicht oder nur selten im freien Handel zu kaufen gibt, im Falle von Nvidia in letzter Zeit nur direkt über die Nvidia-Website.
Quelle: Zotac
Zotac RTX 2060 Gaming AMP
Die Grafikkarten beim Shop Eures Vertrauens kommen von Herstellern wie Asus, Gigabyte, Gainward, MSI, Sapphire und Zotac, die sich was die Platine betrifft an den beschriebenen Bauplan von AMD oder Nvidia halten. Manche Hersteller wenden kleine Designänderungen an, die sich aber nicht auf die Leistung auswirken. Die GPU, also das Herz der Grafikkarte, kommt stets direkt von AMD oder Nvidia. Durch die enge Zusammenarbeit spricht man daher von Partnerherstellern und Partner(grafik)karten. Der wesentliche Unterschied einer Partnerkarte zu der Referenzvorgabe von AMD und Nvidia ist vor allem die Kühlung, bei der die Partnerhersteller eigene Kreationen verwenden. Zudem sind viele Grafikkartenmodelle ab Werk schon übertaktet. Was die Leistung betrifft, so ist aber jede Partnerkarte - bis auf den Takt - identisch zu einer anderen Partnerkarte der gleichen Grafikkartenserie. Eine Nvidia RTX 2070 von Gainward ist also genau so schnell wie eine RTX 2070 von EVGA, sofern der Takt identisch ist. Ist der Takt um beispielswiese 10 Prozent höher, dann kann man bis zu 10 Prozent mehr Bilder pro Sekunde erwarten.

Allerdings sind die optional ladbar. Die Spiele sind ohne des Upgrade in FullHD-Texturen.
Und dass man für 4K eher eine 2070 oder 2080 nimmt, ist logisch - nicht nur wegen des RAMs, sondern überhaupt, sofern das Game nicht in Full-HD mit 150 FPS läuft und bei 4k immer noch genug FPS über bleiben ;) Aber es ging ja um die Frage, ob und welche Games intern schon in 4K berechnen und man es nicht abstellen kann. Wenn man es WAHLWEISE selber aktiviert, muss man natürlich damit rechnen, dass eine Karte für Full-HD und WQHD das nicht mehr packt, egal wie viel RAM die hat ;)
Und selbst wenn das in den Vergleichen RTX 2060 - GTX 1070 Ti oder GTX 1660 Ti - GTX 1070 anders sein sollte - am Ende zählt die Fähigkeit der Karte in der Auflösung. Den Vergleich hätte es also nicht gebraucht, auch bei alleinigem Testen der RX 2060 fallen die Probleme auf. Und da hat die RTX 2060 eben (auch ohne der Vergleich) schon einige Probleme - frühere Vergleiche (etwa für Deus Ex: MD) haben dasselbe schon im Vergleich GTX 1060 - RX 580 festgestellt.
Allerdings sind die optional ladbar. Die Spiele sind ohne des Upgrade in FullHD-Texturen.
Und nebenbei wenn man FPS und Leistungswerte glauben mag sind
GTX 1070 ti und RTX 2060 auf einen Level.
Sowie GTX 1070 mit GTX 1660ti. (Mit knappen Leistungsplus der neueren Karten in Vergleich zu der Älteren.)
Zudem was 4k angeht... dafür holt man sich immer noch eine RTX 2080 oder besser. Somit sich die 8 GB Speicher in den Hintergrund rücken.
Quellen:
https://gpu.userbenchmark...
http://www.pcgameshardwar...
https://www.techpowerup.c...