Watch Dogs und Wolfenstein im Test - Die heißesten Themen vom Mai
Wir setzen unsere Reihe der heißesten Themen des auslaufenden Jahres fort und präsentieren euch anlässlich unseres Jahresrückblicks heute die spannendsten Themen aus dem vergangenen Mai. Dort befanden sich gleich zwei Spiele-Blockbuster im Test: Ubisofts Watch Dogs sowie Wolfenstein: The New Order. Außerdem machte die Alterseinstufung von Die Sims 4 in Russland Schlagzeilen. Dort wurde das Spiel ab 18 Jahren freigegeben.
Nach einem überwiegend ruhigen April, in dem Bethesda und Zenimax Online Rollenspieler mit The Elder Scrolls Online beglückten, folgten im Mai schließlich zwei lang erwartete Blockbuster. Eines davon Ubisofts Open-World-Action Watch Dogs, die sich in den folgenden Wochen und Monaten mit diverser Kritik konfrontiert sah. In den Testberichten der Fachpresse schnitt das dystopische Action-Abenteuer zwar gut, jedoch nicht überragend ab - zudem wird Ubisoft im Anschluss vorgeworfen, einen Grafik-Downgrade vorgenommen und die Öffentlichkeit durch beschönigendes Promomaterial getäuscht zu haben. Viele Spieler zeigten sich nach Veröffentlichung enttäuscht und so blieb Watch Dogs auch in den kommenden Wochen und gar Monaten ein heißes Thema. Im Testbericht von PC Games vergaben unsere Redakteure Peter Bathge und Christian Dörre eine Spielspaßwertung in Höhe von 86 Prozentpunkten. Der Artikel zählte wenig überraschend zu den heißesten des Monats.
Neben Ubisofts Watch Dogs erschien auch der auf Old-School getrimmte Ego-Shooter Wolfenstein: The New Order, hierzulande in einer selbstverständlich zensierten und von verfassungsfeindlichen Symbolen bereinigten Fassung. 80 Prozent vergab PC Games-Redakteur Felix Schütz in seinem Testbericht zum Anti-Nazi-Shooter von Bethesda Softworks und Entwickler MachineGames. Genre-Fans kamen mit dem B-Movie-Ballerfest um Elite-Soldat William "B.J." Blazkowicz voll auf ihre Kosten und sahen auch über fehlende Innovationen und stellenweise absurde Story-Elemente hinweg.
>>> Wolfenstein: The New Order Testbericht
Die Sims 4 sorgte vor und nach Veröffentlichung um allerlei Kontroversen. Eine besonders skurrile Meldung kam jedoch aus Russland: Die populäre Lebenssimulation von Electronic Arts und Maxis wurde "zum Schutz der Kinder von der für ihre Gesundheit und Entwicklung schädlichen Informationen" ab 18 Jahren freigegeben. Grund: Gleichgeschlechtliche Beziehungen im Spiel. Das besagte Gesetz untersagt Propaganda und positive Berichterstattung über Homosexualität. Die Meldung sorgte auch unter unseren Lesern für anhaltenden Gesprächsstoff. In vielen Internetforen und sozialen Netzwerken kam es zu hitzigen Diskussionen und Streitereien, darunter leider auch zahlreiche homophobe Teilnehmer, die sich mit menschenverachtenden Äußerungen gegen Homosexualität aussprachen.
>>> Die Sims 4 in Russland wegen Homosexualität ab 18 Jahren
