Deutschland verbessert Filmförderung, aber Netflix meckert
Die Bundesregierung erhöht die Filmsubventionen in Deutschland von 133 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro. Die Bedingungen, die daran geknüpft sind, kommen beim Streaming-Riesen Netflix allerdings nicht gut an.
Nachdem die Bundesregierung bekannt gegeben hat, die Filmförderung hierzulande von 133 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro zu erhöhen, hat man bei Netflix, Paramount, Disney+ und Co. nicht gerade die Sektkorken knallen lassen. Denn was für Zuschauer erst einmal positiv klingt, könnte den Verantwortlichen von Netflix zufolge durchaus unschöne Folgen nach sich ziehen.
Neue Filmförderung: Branchenverbände wüten, Politik jubelt
Der Grund für die Kritik seitens Netflix und des Branchenverbands Vaunet (Vertreter von Disney+, Paramount+, RTL+, Joyn und Warner Bros. Discovery) sind die Bedingungen, an die die Förderung geknüpft ist. Denn anstatt wie bisher 1,8 bis 2,5 Prozent müssen Streaming-Dienste jetzt acht bis zwölf Prozent ihrer Umsätze in europäische Projekte investieren.
Ebenfalls kritisiert wird ein Paragraf im neuen Gesetzesentwurf, demzufolge unabhängige Produzenten nach sieben Jahren die Rechte an ihren Filmen zurückerhalten sollen. Auch der Digitalverband Bitkom kritisierte die Regelung als "starre Vorgaben, zusätzliche Bürokratie und einseitige Belastungen für Video- und Streamingdienste".
Wolf Osthaus, Senior Global Affairs Director bei Netflix, erklärte, der Gesetzesentwurf sei ein "unnötiger und unverhältnismäßiger Eingriff in den medialen Freiraum". Er konstatiert:
"Wenn Regulierungsmaßnahmen letztendlich Investitionen in ambitionierte Projekte erschweren und infolgedessen insgesamt weniger Titel produziert werden, nützt das weder dem Publikum noch dem Produktionsstandort. Es besteht die Gefahr, dass große, ambitionierte Projekte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind, da sich derart hohe Budgets oft nicht durch Co-Finanzierung aufbringen lassen."
Von Seiten der Politik kommt hingegen viel Lob für die Pläne der Koalition. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) betonte, man wolle mehr Aufträge nach Deutschland und Europa bringen und "die Arbeit unabhängiger Produzentinnen und Produzenten" fördern. Sven Lehmann, Vorsitzender des Kulturausschusses im Bundestag (Die Grünen) stellte fest: "Endlich geht es vorwärts in der Filmpolitik".
Die geplante Mindestinvestitionsquote, die im Jahr 2027 in Kraft treten soll, gilt übrigens auch für die hiesigen Fernsehesender wie ARD, ZDF, RTL und ProSieben/Sat1. Als Anreiz für freiwillig höhere Investitionsquoten soll es den Unternehmen erlaubt sein, ab einer Investitionsquote von 12 Prozent von einzelnen Vorgaben des Gesetzes abzuweichen.
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Quelle: Financial Times (Paywall), Spiegel, ZDFHeute, Caschys Blog

Die Ideologie kommt von Ihnen und nur von Ihnen. Die EU handelt im Sinne des deutschen Volkes und im Sinne der deutschen Filmemacher.
Jetzt mach ich mal meine Ideologie an: Fragen Sie sich mal nach als deutscher für Streamingdienste argumentieren zu wollen, bzw es zumindest zuversuchen, ist Technofaschismus in Reinkultur. In der Filmbranche der Streamingdienste sind die Rechte ungleich verteilt. Es bekommen die Dienste mehr als die Menschen die die Filme machen. Sie drucken damit Geld und die EU zahlt außerdem Zölle. Bürokratie ist das auch nicht. Es ist der Wille der Europäer. Es wird Zeit, dass Sie sich ändern, nicht das was sich ändert!
Wir haben hier in Europa viel Qualität, gerade bei den Videospielen. Aber auch der deutsche Film kann mehr, als der aktuell unattraktive und zuenge (mentale) Keuschheitsgürtel hergibt. Frankreich hat z.B. auch mal geiler abgeliefert, Italien auch. Da geht einiges beim Thema Film. Ich bin da positiv.
Es gibt viel zu tun, packen wirs an!
Gruß und Kuß,
Ihr Weedotastisch
Die Ideologie kommt von Ihnen und nur von Ihnen. Die EU handelt im Sinne des deutschen Volkes und im Sinne der deutschen Filmemacher.
Jetzt mach ich mal meine Ideologie an: Fragen Sie sich mal nach als deutscher für Streamingdienste argumentieren zu wollen, bzw es zumindest zuversuchen, ist Technofaschismus in Reinkultur. In der Filmbranche der Streamingdienste sind die Rechte ungleich verteilt. Es bekommen die Dienste mehr als die Menschen die die Filme machen. Sie drucken damit Geld und die EU zahlt außerdem Zölle. Bürokratie ist das auch nicht. Es ist der Wille der Europäer. Es wird Zeit, dass Sie sich ändern, nicht das was sich ändert!
Ob das nun sich in der Wirtschaft abspielt, oder eben als Filmförderung und eben Videospielförderung.
Wir sollten nicht von dysfunktionalen Strukturen und einer Negativauslese viele Lösungen erwarten. Aber es ist arg befremdlich, was hier für Sitten mit der Amerikanisierung und dem linken Gewese Einzug gehalten haben. Wirkt alles nicht mehr so funktional, harmonisch, produktiv und wertig.
Wahrscheinlich wird das erst wieder besser, wenn der Staat geschundgeschrumpft wird, bedeutet zwar weniger Förderungen, aber auch mehr Freiraum für Qualität.
Ob das nun sich in der Wirtschaft abspielt, oder eben als Filmförderung und eben Videospielförderung.
Wir sollten nicht von dysfunktionalen Strukturen und einer Negativauslese viele Lösungen erwarten. Aber es ist arg befremdlich, was hier für Sitten mit der Amerikanisierung und dem linken Gewese Einzug gehalten haben. Wirkt alles nicht mehr so funktional, harmonisch, produktiv und wertig.
Wahrscheinlich wird das erst wieder besser, wenn der Staat geschundgeschrumpft wird, bedeutet zwar weniger Förderungen, aber auch mehr Freiraum für Qualität.