Need for Speed: The Run im Test - Die positiven Aspekte

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Test The-Khoa Nguyen Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wir haben den Test zu Need for Speed: The Run. Das Electronic Arts-Entwicklerstudio Blackbox aus Kanada möchte klassische NfS-Rennspielaction mit Battlefield 3-Grafik (Frostbite Engine 2.0) und einer packenden Story kombinieren. Während das Rennvergnügen und die Optik größtenteils keine Wünsche übrig lassen, bleibt die Geschichte wortwörtlich auf der Strecke.

Das hat uns an Need for Speed: The Run gefallen:

Direkte Steuerung, Reset-Funktion (#1), gut inszenierte Rennen
Need for Speed: The Run ist trotz Story-Part vorrangig ein Rennspiel, die Umsetzung der Fahrphysik ist actionorientiert und lässt kaum Wünsche übrig. Nach wenigen Minuten Spielzeit hat man sehr schnell ein Gefühl für das Auto entwickelt und steuert seinen Boliden kontrolliert über die Streckenabschnitte. Sollte man in einen Crash geraten und seine Aussichten auf den ersten Platz verlieren, hilft eine Reset-Funktion, den Rennabschnitt von einem zuvor erreichten Kontrollpunkt aus neu zu starten. Dabei geht es mit hoher Geschwindigkeit direkt weiter. Diese Reset-Funktion entspricht der Rückspulfunktion aus Rennspielen wie etwa F1 2011 oder Dirt 3. Diese Reset-Funktion sorgt – zumindest bei manuellem Einsatz – für weniger Frust als beispielsweise eine Zurücksetzen-Funktion, die euch zwar zurück auf die Strecke bringt, allerdings bei 0 Km/h wieder starten und beschleunigen lässt. Die Rennen werden zudem mit schönen und kurzen Kamerafahrten stimmungsvoll eingeleitet und Crashs, entweder eigene oder die der Konkurrenz, werden mit Einspielern in Gameplay-Grafik in Zeitlupe dargestellt und schön inszeniert. Die genannten Einspieler sind kurz und werden bei einem Neustart eines Events nicht mehr wiederholt. Hier ist im Vergleich zu Hot Pursuit von Criterion weniger nervige Wartezeit vorprogrammiert.

Abwechslungsreiche hübsch gestaltete Strecken
Need for Speed: The Run bietet eine schöne Optik, nicht nur in Schneegebieten. Quelle: PC Games Need for Speed: The Run bietet eine schöne Optik, nicht nur in Schneegebieten. Die insgesamt zehn Etappen der The Run-Kampagne bringen euch zu verschiedenen Gebieten von der West- bis zur Ostküste, teilweise mit hohem Wiedererkennungswert. Das fängt bei den städtischen Hügeln mit Auf- sowie Abfahrten in San Francisco mit der obligatorischen Fahrt über die Golden Gate-Bridge an. Es geht weiter mit Wüstenstrecken durch Nevada und Schneegebiete in Aspen, Colorado. Später fahrt ihr durch die Prärie mit vielen Eindrücken vom Land, Kleinstädte mit Industriegebieten und mehr, bevor ihr zwischenzeitlich durch Chicago an den großen Seen vorbei zurück zu den Metropolen der Ostküste gelangt. Während der Etappen wechseln sich jeweils Morgendämmerung, pralle Sonne am Tag und schlechte Sicht bei Nacht in den einzelnen Events ab. Es gibt viele optische Highlights wie Lawinen im verschneiten Skigebiet oder Waldstrecken, in denen die Frostbite Engine 2.0 zeigt, was sie in Sachen Licht und Schatten draufhat. Die einzelnen Events bringen euch sowohl auf Hochgeschwindigkeitsstraßen wie Highways und langgezogene Landstraßen als auch auf verwinkelte Stadtgebiete. Need for Speed: The Run bietet auf den Strecken also ordentlich Abwechslung.

Umfang (#1): Viele Events mit hübsch modellierten Lizenzkarossen inklusive Schadensmodell
Need for Speed: The Run bietet einen ordentlichen Fuhrpark mit insgesamt 125 teils mehrfach vorhandenen, lizenzierten Wagen in sechs verschiedenen Leistungsstufen. Das Portfolio recht dabei vom betagten Golf 2 oder einem schicken BMW M3 über luxuriöse Sportwagen von Porsche und Lamborghini bis zu exklusiven Highlights wie dem Pagani Zonda. Die Wagen sind allesamt schön modelliert und fahren sich unterschiedlich, während der Rennen könnt ihr euch zudem auf ein Schadensmodell freuen, das allerdings nur optische Änderungen mit sich bringt. Habt ihr die 54 Events im The Run-Modus durch und die ersten Wagen freigeschaltet, könnt ihr euch in 55 weiteren Challenges (Herausforderungen) austoben und weitere Karossen freischalten. Die Spielzeit beträgt dabei mindestens sechs bis acht Stunden für den Story-Modus. Dazu kommen mindestens zehn weitere Stunden wenn ihr alle Aufgaben mit Gold oder Platin abschließen wollt.

Grafik (#1) und Sound
Die Gesichter wirken realistisch und detailliert. Quelle: PC Games Die Gesichter wirken realistisch und detailliert. Das Entwicklerstudio von Blackbox setzt auf die Frostbite Engine 2.0, der gleiche Grafikmotor wie bei Battlefield 3. Die Grafik kann sich an vielen Stellen absolut sehen lassen. Sei es bei den Streckendetails mit den verschiedenen Settings (Metropolen, Städte, Land, Berge, Wälder) oder der Darstellung von Rauch, Laub, Schnee oder Trümmern. An Streckenrändern gibt es viele Elemente, die sich zerstören lassen. Hier seien Bushaltestellen, Zäune oder Bäume zu nennen – viele Dinge, die sich bei einem Trip quer durch die USA finden lassen. In den Story-Sequenzen können zudem die Gesichter überzeugen, vor allem die Gesichtshaut oder der Bartwuchs des Hauptcharakters wirken realistisch. Die Mimik ist dabei allerdings zu vernachlässigen. Wie bei Battlefield 3 sorgt auch der Sound im kommenden Need for Speed: The Run für ordentlich Atmosphäre. Während der Rennen hinterlassen vorbeiziehende Konkurrenten oder beispielsweise Wasserfälle im Yosemite National Park ordentlich Eindruck. Der Soundtrack besteht nicht wie beispielsweise bei Need for Speed: Hot Pursuit nur aus lizenzierten Radiostücken. Je nach Event erfreuen wir uns auch über passende Orchesterklänge, die das Adrenalin während der Rennen ordentlich steigen lassen.

Autolog
Wer Rennspiele gerne mit Freunden spielt, wird das Autolog-Feature wie bei Shift 2 Unleashed oder Hot Pursuit sehr nützlich finden. Da wir den Multiplayer-Part ausklammern, beschränken wir uns auf die Solo-Features. Autolog meldet sich unter anderem im Challenges-Menü, empfiehlt euch nächste Events oder versorgt euch bereits mit entsprechenden Challenge-Zeiten eurer Freunde. Außerdem könnt ihr eure Errungenschaften in Videoform hochladen und via Autolog teilen. Das gleiche gilt für Screenshots im Fotomodus, mit denen sich schöne Momentaufnahmen mit verschiedenen Effekten erstellen und aufmotzen lassen. Ein kleiner Ausblick zum Online-Modus gibt es an dieser Stelle dennoch: Wie bei den genannten Vorgängern wird The Run im Online-Modus mit vielen Mitspielern für zusätzliche Motivation sorgen: beispielsweise wenn ein Freund auf einer bestimmten Strecke eine schnellere Zeit herausgefahren hat.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Need for Speed: The Run im Test - Einleitung, Infos zu Kopierschutz und Systemanforderungen
  2. Seite 2 Need for Speed: The Run im Test - Die positiven Aspekte
  3. Seite 3 Need for Speed: The Run im Test - Die negativen Aspekte und die Wertung
    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MartinJRR NPC
        Nicht nur das schlechteste NFD aller Zeiten
        Um es vorweg zu nehmen - Nur drei Dinge können in diesem Spiel überzeugen: Die Grafik, der Sound und die Musik. Mal ehrlich - wer will bescheuerte "Wer drück als erstes X, A oder Y" Geschicklichkeitstest spielen, wenn er Need For Speed kauft? NIEMAND. EA, werdet doch einfach eine Filmproduktionsfirma - dann würden wir Spieler wenigsten vor bescheuerten und aufgezwungenen Macho und Dummbrot Stories verschont bleiben. Was sich anfangs sehr reitzvoll anhört ... nämlich ein Rennen durch die USA ... stellt sich als enttäuschend umgesetzt dar. Ein hektisch aneinander gereihtes abklappern von Etappen, auf deren spuren man dumme HipHop-Gangster und billige Strichmädchen, die auf wundersame Weise an aufgemotzte Autos gekommen sind besiegen muss ... Leute, wir schreiben das Jahr 2012 ... es wird Zeit, sich mal etwas neues und wirklich spielbares einfallen zu lassen, anstatt Spieler und Kunden mit einen Game zu verarschen, welches letzlich nur nervt. Auch wenn Grafik, Sound und Musik spitze sind, reicht dies nicht aus, um bei Käufern und Spielern zu punkten.
      • Von MartinJRR NPC
        Nicht nur das schlechteste NFD aller Zeiten
        Um es vorweg zu nehmen - Nur drei Dinge können in diesem Spiel überzeugen: Die Grafik, der Sound und die Musik. Mal ehrlich - wer will bescheuerte "Wer drück als erstes X, A oder Y" Geschicklichkeitstest spielen, wenn er Need For Speed kauft? NIEMAND. EA, werdet doch einfach eine Filmproduktionsfirma - dann würden wir Spieler wenigsten vor bescheuerten und aufgezwungenen Macho und Dummbrot Stories verschont bleiben. Was sich anfangs sehr reitzvoll anhört ... nämlich ein Rennen durch die USA ... stellt sich als enttäuschend umgesetzt dar. Ein hektisch aneinander gereihtes abklappern von Etappen, auf deren spuren man dumme HipHop-Gangster und billige Strichmädchen, die auf wundersame Weise an aufgemotzte Autos gekommen sind besiegen muss ... Leute, wir schreiben das Jahr 2012 ... es wird Zeit, sich mal etwas neues und wirklich spielbares einfallen zu lassen, anstatt Spieler und Kunden mit einen Game zu verarschen, welches letzlich nur nervt. Auch wenn Grafik, Sound und Musik spitze sind, reicht dies nicht aus, um bei Käufern und Spielern zu punkten.
      • Von ALEmaNIA Mitglied
        Need for Speed The RUN ist das schlechteste Need for Speed was ich je gezockt habe! Das ist so verdammt unlogisch das man schon wieder lachen muss. An alle die sich das Spiel noch kaufen wollen: Kauft euch das nicht das ist der größte SCHEIß
      • Von UthaSnake Spiele-Enthusiast/in
        die story ist wirklich nicht so Bombe, aber dafür bringen die Rennen Spaß (und um ehrlich zu sein, ist die "The Run"-Story genau so langweilig wie die von Underground 1, 2, Undercover oder Most Wanted. ;)

        In meinen Augen war NFS noch nie ne Spielreihe die eine packende Story zu bieten hatte (aber deswegen spiel ich sie auch nicht, sondern wegen der Rennen!).

        Die freigespielten Challanges machen hingegen viel Spaß!!!
        Der größte Kritikpunkt ist bei mir nicht die Story sondern die Hardwareanforderung!
        Und an alle Originhasser....pech gehabt :P
      • Von 2000WATTS NPC
        Mit dem Logitech G27 macht das GAME unglaublich Spass. Spiele jeden Tag.
      • Von veryoldman NPC
        Grafik und Sound super,tolle Autos viel speed aber das wars dann schon. Kaufen würde ich es nicht wieder,rausgeschmissenens Geld.Kann nur dank dieser nervenden Originsoftware aktiviert werden und das jedesmal wenn das Spiel neu gestartet werden soll. (PC-Game). Schierigkeitsgrade leicht, normal schwer und extrem täuschen nur über die Tatsache hinweg das die Software lernfähig ist und sich wenn zu früh die gegner überholt werden der Gegenverkehr massiv aufgebauscht wird und Leitplanken welche vorher duraus Höchstgeschwindigkeit standhalten plötzlich nachgeben auch wir die Lenkung beinträchtigt.
        Der größte Schrott ist das Ende der Story letze Etappe man fährt diesem bescheuerten Chicagotyp hinterher und hat keine Chance er gibt alles vor. Ob fahren in den Gegenverkehr oder der unausweichliche U-Bahntunnel. Fährt man diesem Typ mit 93Km/h hinterher wartet er auch noch wie langweilig spätetens hier juckt die Stelle schmerzlich wo sonst die Geldbörse sitzt.
        Für Cheat-Nutzer also Warmduscher ist zur Eingabe eine Option eingerichtet, na toll.
        Alles in allem ist es ein Spiel was man duraus in zweiStunden durchgespiet hat und das wars.
        Mein Urteil ein schnell langweilig werdendes Spiel, kann man sich sparen.
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