Need for Speed: Hot Pursuit-Test: Die negativen Aspekte und die Wertung
Need for Speed: Hot Pursuit ist das erste Need for Speed der Burnout-Macher. Es besinnt sich auf alte Tugenden: Brachiale Oldschool-Action ohne großen Realismus. Das sieht toll aus, macht Spaß und tut der Spieleserie unglaublich gut! Lesen Sie unseren Test.
Quelle: EA
Abkürzungen gibt es reichlich. Doch nicht immer sorgen sie auch für bessere Zeiten. Auf endlos langen Feldwegen büßen Sie unter Umständen einige Sekunden ein.
Contra
Lahme Zeitrennen
Die wilde Hatz zwischen Rasern und Polizisten ist tolle Unterhaltung. Schade aber, dass es auch Rennmodi gibt, die nicht ganz gut unterhalten. Angeklagt ist hier vor allem der "Schnelleinsatz". Darin müssen Sie mit einem Polizeiwagen möglichst schnell zur Ziellinie rasen. Angesichts der recht einfachen Fahrphysik und den breiten Straßen ist das nicht allzu fordernd. Außerdem hagelt es Zeitstrafen für Schäden am Wagen und als Polizist haben Sie viel weniger Möglichkeiten, Boost zu sammeln. Das macht den "Schnelleinsatz" zum schwächsten Modus des Spiels. Es nervt regelrecht, diese Events fahren zu müssen. Allerdings gewinnen sie später dank schnellerer Wagen wieder an Reiz und eine Bronze-Medaille ist nie schwer zu schaffen.
Keine große Herausforderung
Kaum eines der Rennen ist wirklich schwierig. Bronze ist fast immer im ersten Versuch erreichbar, sofern Sie es heil über die Ziellinie schaffen. Das ist ein wenig schade. Zwar motiviert Autolog und Gold-Wertungen können mitunter knifflig sein, doch etwas mehr fordern könnte uns Hot Pursuit gerne. Grund für den niedrigen Schwierigkeitsgrad ist definitiv die K.I. mit Gummiband-Effekt.
Spürbare Gummiband-K.I.
Wie schon in den Burnout-Spielen passen sich die Computergegner deutlich spürbar an Ihre Fahrleistungen an. Bauen Sie mehrere Unfälle kurz hintereinander bremst das Fahrerfeld sofort ab, damit Sie wieder aufschließen können. Im Gegenzug gelingt es Ihnen selbst mit Nitro und Turboboost nie, Ihre Gegner wirklich abzuhängen. Das ist ärgerlich, aber auch eine Maßnahme für Spielspaß. Hot Pursuit entfaltet sein maximales Potenzial nämlich dann, wenn Raser und Cops möglichst viel Kontakt haben. Ein weit gestrecktes Fahrerfeld würde einfach weniger Spaß machen.
Begrenzte Möglichkeiten
Neben den Solo-Events gibt es einen Mehrspielermodus. Und das war's auch schon in Sachen Abwechslung. Zwar gibt es diverse Rennmodi, doch wo bleiben selbst erstellbare Rennen? Wo bleiben Aufgaben oder Sammelobjekte im Free-Ride-Modus? Wo bleibt optisches Tuning oder die Möglichkeit, die Wagen hochzurüsten? Wir haben das Gefühl, hier wäre deutlich mehr drin gewesen, hätte Criterion Games mehr Zeit gehabt. Burnout Paradise zeigt ja mustergültig, wie viel Content die Briten in ein Spiel packen können.
Quelle: EA
Immer wieder werden Ihnen wichtige Infos in Kameraschwenks präsentiert, wie hier eine neue Polizeieinheit auf Lauer. Das kann zuweilen richtig stören.
Die Kamerafahrten können nerven
Eine neue Klasse Polizeistreife lauert am Straßenrand? Sie haben einen Raser mit einem Nagelband getroffen? Ein EMP-Treffer sitzt? In solchen Momenten löst sich die Kamera von Ihrem Wagen und zeigt das entsprechende Ereignis in Zeitlupe. Effektvoll ist das. Aber auch störend. Denn Ihr Wagen fährt während der Szene automatisch weiter. Zurück am Steuer fällt es manchmal schwer, wieder ins Renngeschehen hineinzufinden, insbesondere wenn Sie plötzlich eine völlig neue Situation vor sich sehen. Der Effekt ist leider nicht abstellbar.
Lieblose PC-Umsetzung
Zwar ist die Technik der PC-Fassung prima gelungen, Interface und Steuerung wurden aber nur lieblos an den PC angepasst. Die Tastaturbelegung unserer Testversion bot standardmäßig A und Z für Gas und Bremse an. Peinlich! Und generell raten wir dringend zum Gamepad. Doch selbst damit sind die Events auf der Übersichtskarte nur ungenau anwählbar. Wie kommen Sie an ein Icon rechts oben, wenn Sie nur vier Pfeiltasten nutzen können? Trotz angeschlossenem Xbox-360-Gamepad können Sie hierzu nicht den Analogstick nutzen, sondern sind auf das klapperige Digipad angewiesen. In der Konsolenversion funktioniert die Analogsteuerung im Menü problemlos. Alles in allem: Ein echtes Ärgernis. Gut, dass nur die Menüs darunter leiden und die Rennaction mit Pad gut steuerbar ist.
Viele doppelte Autos
Der Fuhrpark des Spiels umfasst 66 Vehikel, viele davon auch als Polizei-Variante verfügbar. Dazu kommen pro Fraktion einige exklusive Karren. Doch für unseren Geschmack gibt es zu viele ähnliche oder identische Modelle. Teils sind es nur unterschiedliche Designs, teils wird in Cabrio und Coupe unterteilt. Anstatt der Vier Lamborghini Gallardos und drei Porsche 911er hätten wir lieber eine breitere Modell-Streuung gehabt.

Nun habe ich es mal angespielt und muss wirklich sagen: "DAS SCHLECHTESTE NFS ALLER ZEITEN!". Mein Gott, wie kann man so einen guten Namen so in den DRECK ziehen! Mal von der komplett unrealistichen, schwammigen Steuerung der Boliden, fehlenden Story, lieblos gestalteten Boni-Screens und dem extrem nervigen Gummibandeffekt mal abgesehen ...
Wie kann es denn sein, daß ich Autos später im Spiel freischalte, die schlechter sind, als welche die ich von Anfang an zur Verfügung habe. Und ein poliger Ford Mustang ist die ultimative Cop-Waffe und schlägt jeden Porsche und Lamborghini in Top-Geschwindigkeit und Beschleunigung? Also bitte!
Da haben die Entwickler auch noch jeglichen Spaß am Freischalten der Boliden genommen, da ich das ganze Spiel mit einem Auto gespielt habe, daß ich nach fünf Minuten bekommen habe.
Ne, ne ... seitdem EA so ein riesen Konzern ist, merkt man deutlich, daß der Profit und nicht die Qulität der Produkte im Vordergrund steht.
Ich denke, es war erstmal wieder das letzte Spiel, daß ich von diese Publisher angefasst habe!
2 Stunden gespielt und deinstalliert. Eine Frechheit mit dem Namen NFS zu werben und dann noch zu behaupten, man orientiere sich an den alten Klassikern. Ja, man konzentriert sich auf schnelle Rennen in einer frei befahrbaren Welt.
Aber welchen Sinn hat ein Rennspiel, bei dem es keine Rolle spielt, ob ich wie ein junger Gott oder wie ein absoluter Anfänger fahre? Ein dezenter Gummibandeffekt macht bei Arcaderacern ja durchaus Sinn. Aber sowas wie hier hat es noch nicht gegeben. Es hängt schlicht vom Zufall abm ob man ein Rennen gewinnt oder eben doch nur 2. wird. Wenn man nicht 1000 Meter vor dem Ziel in Schlagweite ist, kann man gleich abbrechen. Vorher in Führung zu gehen bringt nichts, da man von den cheatenden KI-Fahrern immer überholt wird.
Da ist es fast nebensächlich, dass die technische Umsetzung mau ist (Menü = Konsolenmist; gelbe Autos im Rückspiegel; schlechte Lenkradunterstützung usw.).
Mich hat das Spiel so gar nicht überzeugt (allein schon deswegen, weil es mal abgesehen von den Sequenzen auch kein besonderes Rennspiel ist.). Könnte ich, würde ich es wahrscheinlich zurückgeben, denn 40 € war es auf alle Fälle nicht wert!
Nach jedem Rennen bin ich gezwungen mir unterirdisch langweilige
Sequenzen anzuschauen, was ich doch gerade für ach so tolle Autos oder
Ähnliches freigeschaltet habe.....UNERTRÄGLICH!!!!
Das nervt mich soo extrem ... plus das mein gamepad nur auf Feldwegen vibriert oO Pc version