Zurück zu den Wurzeln
Die viel zu seltenen Grafikeffekte wie diese Wasserfälle ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Weitere Möglichkeiten, die Punkte wieder auszugeben, gibt es nicht. Ein individuelles Aufrüsten der Wagen ist im Gegensatz zu den Vorgängerversionen nämlich ebenso wenig möglich wie eine Reparatur: Die Fahrzeuge in Hot Pursuit 2 sind unzerstörbar. Zwar bekommt das Blechkleid bei jeder Karambolage kleine Dellen, auf das Fahrverhalten wirkt sich das aber nicht aus. Auch der neu eingeführte Hubschrauber kann keine Schäden am Wagen verursachen und verkommt damit zum rein optischen Beiwerk. Lediglich das Nagelband der Polizei bringt einen Wagen tatsächlich zum Stehen. Ohnehin lässt Hot Pursuit 2 viele aus den Vorgängerversionen bekannte Features vermissen: Ein Karrieremodus fehlt ebenso wie Wettereffekte, eine Cockpitperspektive oder ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad.
Von diesen Schönheitsfehlern abgesehen ist aber auch dieses Need for Speed ein auf grandiosen Fahrspaß getrimmtes Rennspiel. Die insgesamt zwölf Strecken und zusätzlichen 36 Streckenvariationen sind mit ihren gefälligen Kurvenkombinationen auf höchste Geschwindigkeiten ausgelegt, ohne dabei zu bald langweilig zu werden. Vier Landschaftstypen, jede Menge Abzweigungen und mit (abschaltbaren) Matrix-Zeitlupeneffekten in Szene gesetzte Sprünge schmeicheln dem Auge ebenso wie die 24 detailreich nachgebildeten Fahrzeugtypen. Leider handelt es sich hier um alte Bekannte: Die CLKs, Mustangs, Diablos, Ferraris und Vipers waren bereits in Brennender Asphalt zu bewundern.
Dass es sich bei Hot Pursuit 2 um keine Simulation handelt, wird schon nach den ersten Fahrversuchen deutlich: Die Wagen sind unabhängig von ihrer Motorleistung allesamt sehr zahm. Auf jedem Straßenbelag sind sie völlig spurtreu, nur in engen Kurven reagieren die meist heckgetriebenen Boliden leicht untersteuernd. Selbst um die berüchtigte Heckschleuder Porsche 911 ins Driften zu bringen, ist ein großzügiger Einsatz der Handbremse notwendig. Der Preis für dieses gutmütige Verhalten ist ein etwas schwammiges Lenkverhalten, das unabhängig von Geschwindigkeit und Fahrzeugtyp auftritt. Da zudem die Strecken aus sehr harmonischen und recht weiten Kurven bestehen, kann man rund neunzig Prozent eines Rennens Vollgas fahren, ohne jemals im Straßengraben zu landen. Wenn dies doch einmal geschieht, gibt es wie auch in jedem anderen Rennspiel eine Rückstelltaste, die das Fahrzeug wieder ordentlich auf der Strecke positioniert. Dies funktioniert auch, wenn die Polizei durch einen geschickten Rempler versucht hat, den Spieler zu stoppen, womit die Gesetzeshüter ihre Daseinsberechtigung vollends verlieren.
Der resultierende Geschwindigkeitsrausch wird durch einen hörenswerten Soundtrack unterstützt. Namhafte Interpreten wie Bush, Uncle Cracker und Rush steuerten insgesamt 15 schnelle, harte Stücke bei, die den Adrenalinspiegel auch während eines romantischen Sonnenuntergangs auf einem fast schon ungesund hohen Niveau halten.
Darauf, dass sich besagter Sonnenuntergang in eine finstere Nacht weiterentwickelt, wartet man übrigens vergebens: Nachtfahrten gibt es in dieser Version von Need for Speed nicht mehr. Ohnehin wurden längst nicht alle grafischen Register gezogen, die man im Jahr 2002 erwarten dürfte. So sind die Landschaften zwar recht hübsch, aber völlig statisch. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die Bäume als zweidimensionale Pappkameraden und die Gebäude sind nichts anderes als geschickt texturierte Quader. Zudem regieren die drei Verfolger-Kameras zu spät auf Lenkbewegungen und sind damit unspielbar, nur die Cockpit-Kamera (die ohne Cockpit auskommen muss) eignet sich zum schnellen Fahren. Zu allem Überfluss begrenzen unsichtbare Wände die Pisten, die Ausritten in die Landschaft viel zu früh ein Ende bereiten. Aus welchem Grund die Grafik-Engine dennoch einen topaktuellen Rechner voraussetzt, ist daher nicht nachvollziehbar.

Die Grafik der Landschaft und der Autos würde ja passen.
Nur, wo ist das tolle Simulationsfeeling das man aus NFS-Porsche kennt?
Der Karriere-Modus?
Die Cockpitansicht?
Die Streckenvielfalt?
Ich frage mich wozu EA die Lizenzen für die verschiedenen Automarken hat, wenn sich sowieso alle gleich fahren.
Die Replayfunktion ist ein schlechter Witz, genauso wie der Matrixeffekt.Stört nur beim fahren.
Im Programm herrscht allgemein zu wenig Abwechslung.
Ich hatte mir das Programm auch am Verkaufstag geholt, und es nach 5 Tagen wieder zurückgegeben.NFS6 war mir die 50 Euro nicht wert.
Schade, NFS6 hätte soviel Potenzial gehabt, nur wurde es nicht genutzt.
Mit NFS6 hat EA der Reihe den Todesstoß versetzt.
Traurig.
MfG, Sinclair3
Das Spiel hat seine Stärken, aber leider mehr Schwächen.
Die Grafik ist OK, aber wars dann auch. Und nur Punkte zu sammeln um Strecken und Autos freizuschalten ist sowas von Uralt und überholt das es für die NFS-Macher ein Zeugnis von Ideenlosigkeit ist, und das Spiel den Titel "Need for Speed" meiner Meinung nach nicht verdient hat. Ich hätte doch ein paar Features mehr erwartet von NFS 6. Bis jetzt wars doch immer so das wenn ein neuer Teil von NFS auf den Markt kam, ich immer wieder Verblüfft war was für tolle Ideen und Effekte der Hersteller sich hat einfallen lassen um die Spielereihe für mich zum besten vom besten im PC-Rennspiel-Genre zu machen. Ich hab bis jetzt immer gewußt wenn ein NFS rauskam, es ist Super und macht viel Spass und hat das gewisse Etwas was die anderen nicht haben.
NFS 6 ist das erste Spiel dieser Reihe das nicht an diese Tradition anknüpft und hat keinesfalls 82% verdient, da man einfach mehr erwartet als eine billige Konsolenumsetzung.
Beim nächsten Teil werd ich mir zum ersten Mal überlegen müssen, ob ich zum Releasedatum (welches ja auch nicht eingehalten wurde)gleich in den Laden renne und mir`s kaufe.
Schade, Schade das es nun auch bei NFS soweit ist, den besten Rennspielen die ich je gespielt habe.
Es fehlt:
- Tuning
- Lackänderungen
- Werkstatt
- Innovation
- Motivation
Außerdem kann man, wie in diesem Thread woweit ich weiß schon erwähnt wurde, die Möglichkeit verwährt die Wagenansicht in den Wiederholungen zu ändern und Licht nazumachen. Selbst die Nummernschilder mit Namen wurden gestrichen. Die Strecken wurden durch unsichtbare Wände begrenzt, die den Fahrfluss auf unangenehme Weise abbrechen. Die Landschaft wurde nicht wesentlich, grafisch verbessert und ist basolut starr. Die Polizeistreifen orientieren sich fast ausschließlich am. Selbst wenn das ganze Feld mit 15 km/h mehr vorbeizeiht verfolgen die Polizisten den Spieler. Die KI dieser lässt allerdings sehr zu wünschen übrig, da die Polizisten manchmal sogar vergessen abzufahren. Das selbe Bild bei dem entgegenkommendem Verkehr, der nahezu immer Richtung Spieler ausweicht.
Zwar machen die Polizeijagden noch einigermaßen Spass. Aber das Spiel sit so einfach, das ich es nur noch in den Mittagspausen spiele. Auf Netzwerkpartys bleibe ich bei Teil 5.
EA spart hier einfach am falschen Ende. Wenn sie schon einen Multiplayermodus einbauen, warum dann nur mit 2 sehr änlichen Modi? Soooviel Aufwand wäre das wohl kaum gewesen! Ein potentielles Superspiel landet wegen sowas eine Schublade tiefer...
(Im SP-Modus ists allerdings trotzdem Super, finde ich)
Gerade jetzt, wo die Cars so schön ausschauen.
Außerdem kann man LEIDER bei den Cars kein Licht mehr anmachen, was gerade bei den Wiederholungen so schön ausgesehen hat!
Bei meiner Geforce2 Pro GTS lief das Game flüssig auch in der Cockpitansicht ohne Cockpit.
Seit dem ich eine Geforce4 Ti-4200 habe ruckelt das ziehmlich! In Foren habe ich schon gelesen, daß das kein Einzelfall ist und dies bei sehr teuren Karten auch vorkommt.
Schade EA, denn sonst ist das Game wirklich ein guter Wurf, aber dafür 50 ?????