NERVE: Unser Review zum spannenden Jugend-Thriller
Im Online-Game "Nerve" geht es darum, Aufgaben, die von der Community gestellt werden, zu erfüllen. Die zurückhaltende Vee ist anfangs gar nicht begeistert, wird jedoch dazu angetrieben, den Trend mitzumachen - mit ungeahnten Folgen. Ab dem 8.9. können wir uns den Thriller (Prädikat besonders wertvoll) in den deutschen Kinos anschauen.
Der neuste Hype unter New Yorker Teenagern ist das illegale Onlinespiel "Nerve". Die "Watcher" können auf ihrem Smartphone live zuschauen, wie die "Player" immer krassere Challenges erfüllen. Angestachelt von der forschen Sydney registriert sich die unsichere Vee (Emma Roberts, Nichte von Julia Roberts) als Spielerin. In ihrer ersten Aufgabe soll sie einen Fremden küssen und wählt Ian. Vee findet Gefallen am Thrill und avanciert zum Internetstar. Doch als ihr das Spiel zu weit geht, kann Vee nicht einfach so aussteigen...
Auf einer moralischen Ebene warnt die Story vor Schattenseiten des Internets, denn den anonymen Usern ist es egal, dass ihr Voyeurismus reale Personen in Lebensgefahr bringt. Mit einem futuristischen Neon-Look und elektronischer Popmusik zielt "Nerve" aber zuerst auf Spannungsmomente wie eine halsbrecherische Motorradfahrt oder Mutproben in schwindelerregender Höhe. Das funktioniert als überzogener Adrenalinrausch ziemlich gut, auch wenn die Figuren eher simpel gezeichnet sind. (ch)
Fazit / Jugendliche und stilbewusste Mischung aus "Running Man" und "The Game" mit Internetanschluss.
