Move 2 Play
Die Glocken bimmeln bei Berührung. Es gilt, eine Melodie nachzuspielen.
Eine Webcam blickt Sie an und nimmt alle Bewegungen auf. Der Monitor ist Ihr Spiegel. Dann segeln Objekte vom Himmel und Sie strecken Ihre Hände danach aus. In einer perfekten Welt würden die Objekte am Bildschirm nun verpuffen und Punkte auf Ihrem Konto landen - ein Heidenspaß, zumindest mit Freunden. Aber die Welt ist nicht perfekt, denn stattdessen geschieht Folgendes: Sie wundern sich, dass die Gegenstände nur selten auf Ihre imaginären Berührungen reagieren und sich bisweilen grundlos auflösen. Hinterher, wenn das Spiel vorbei ist, dürfen Sie in einen Rahmen grinsen - ein Foto entsteht. Move2Play enthält fünf Minispiele, die alle nach demselben Muster funktionieren: Einmal holen Sie Hühner vom Himmel und schieben Ihre Arme aus dem Bild, sobald friedliche Singvögel auftauchen. Ein anderes Mal drücken Sie Ihre Hände an Löcher, durch die Wasser strömt, um sie zu stopfen. Und immer ärgern Sie sich über die Kollisionsabfrage, die offenbar nur wenig wirklich abfragt. Unterm Strich ist Move2Play ein schlechter Abklatsch einer Idee, die auf der PlayStation 2 erfolgreich Premiere hatte: Eyetoy.

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