Mass Effect 3: Umfrage-Auswertung - Stimmen zum Mass Effect 3-Ende

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Wir haben Mass Effect 3-Fans zu einer großen Zufriedenheitsumfrage aufgerufen. Nach fast 4.000 Stimmen folgt die Auswertung. Diese zeigt: Mass Effect 3 ist zwar ein grandioses Actionrollenspiel mit einer tollen Story sowie packenden Atmosphäre. Doch ein würdiges Finale für die Science Fiction-Trilogie sehen viele Fans unter anderem aufgrund des schlechten Endes der Geschichte nicht.

Stimmen zum Mass Effect 3-Ende

Auf dieser Seite veröffentlichen wir einige (spoilerfreie) Zitate unserer Umfrage-Teilnehmer. Wir belassen die Beiträge im Original, behalten uns dennoch zwecks Lesbarkeit die Korrektur von Rechtschreibfehlern vor. Bedenkt, dass die Ausführungen jeweils aus Sicht eines Spielers kommen, der womöglich erst ein Ende aus Mass Effect 3 hinter sich hat. Die folgenden Zeilen müssen nicht für das gesamte Spiel stehen und sind nicht Bestandteil der Meinung von pcgames.de.

Das Ende lässt arg zu Wünschen übrig, hat keinen Bezug zu den vorherigen Taten und lässt zuviele Fragen offen.

95 Prozent sind sehr ueberzeugend und ergeben ein wuerdiges Gesamtbild - leider entwerten die letzten zehn Minuten das gesamte vorherige Spiel.

Das Ende wird super eingeleitet, aber irgendwie fragt man sich dann: wieso so? Ich habe eine riesige Flotte gesammelt, die keinen Einfluss hat; eine Gruppe die tot sein sollte und im Abspann dann doch zu sehen ist. Kurz gesagt: Dieses Ende lässt mich irgendwie nicht als großen Helden zurück. Es fühlt sich zumindest nicht so an wie bei dem Ende von zum Beispiel ME1.

Das Ende war durchwachsen. Viele offene Fragen wurden beantwortet. Jeder Charakter hatte seinen Moment, am Ende wurden aber neue Fragen aufgeworfen und es gibt einige Logiklöcher.

Das Ende war sehr ergreifend und filmreif. Daher war es gut, wie in einem guten Film. Jedoch enttäuschte mich, dass die Enden zu gleich sind. Da hatte ich mehr Variationen erwartet bis hin zu einen halbwegs glanzvollen Sieg.

Das letzte Spiel als Ganzes ist ein würdiges Ende. Aber die letzte Spielstunde ist nicht so der große Wurf, um mal diplomatisch zu bleiben. Wie ein gutes Ende aussieht, hat Bioware mit Mass Effect 2 gezeigt. Es war nicht zwangsläufig ein Märchen-Happy-End und meistens hat man Leute verloren. Aber es war zumindest theoretisch möglich, alle wieder heil nach Hause zu bringen. Vor allem aber hat man gemerkt warum man sich das ganze Spiel über abgerackert hat und endlos Planeten für Resourcen abgescannt hat. In Mass Effect 3 hat man das Gefühl dass der ganze Kampf mehr oder weniger umsonst war, [Spoiler-Part gestrichen, Anm. d. Red.].

Bis auf die letzte halbe Stunde schon. Dort fehlt aber ein richtiger Bosskampf und vor allem macht es viel zu wenig aus wie man vorher gespielt hat. Das Ende ist ein Witz und der Reihe nicht würdig. Viel zu wenige Entscheidungen. Das war bei ME2 deutlich besser.

Alle Enden waren düster und haben sehr zur Stimmung gepasst. Doch wünsche ich mir ein Ende mit mehr , sagen wir Freiheit und Frohsinn durch die Rettung. Da Bioware an einem DLC dafür arbeitet , freue ich mich darauf und sehe Mass Effect als einen Meilenstein der heutigen Spiele-Entwicklung und werde die Geschichte um Shepard sehr vermissen.

Das Ende ist einfach nur enttäuschend, bunt zusammengewürfelt und unlogisch.

Bildergalerie

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von schrehe Anwärter/in
        Das bleibt zwar auch abzuwarten - auch wenn ich dieses erhoffe.
        Aber eines bleibt mit Sicherheit hängen :
        Man kann sich zukünftig nicht darüber beschweren, dass Spiele immer einfach gestrickt werden und die "Casualisierung" weiter vorran schreitet, wenn bei einer solchen Geschichte, die die Spieler zum denken anregen soll so ein Widerstand aufkommt.
        Nichts gegen Pausenfüller wie AngryBirds , aber trotzdem hab ich gern auch mal ein Spiel mit Anspruch.

        Aber warum soll es uns Spieler anders gehen als z.b im Fernsehen - wo man zum grossteil nur noch mit Sendungen für Hirntote berieselt wird :)
      • Von schrehe Anwärter/in
        Das bleibt zwar auch abzuwarten - auch wenn ich dieses erhoffe.
        Aber eines bleibt mit Sicherheit hängen :
        Man kann sich zukünftig nicht darüber beschweren, dass Spiele immer einfach gestrickt werden und die "Casualisierung" weiter vorran schreitet, wenn bei einer solchen Geschichte, die die Spieler zum denken anregen soll so ein Widerstand aufkommt.
        Nichts gegen Pausenfüller wie AngryBirds , aber trotzdem hab ich gern auch mal ein Spiel mit Anspruch.

        Aber warum soll es uns Spieler anders gehen als z.b im Fernsehen - wo man zum grossteil nur noch mit Sendungen für Hirntote berieselt wird :)
      • Von CyrionXS Gelegenheitsspieler/in
        Bioware wird uns schon Recht geben, aber wenigstens wird keiner sagen können: "Diese Erklärungen konnte keiner kommen sehen!"
        Man sieht auch nicht viel mit Scheuklappen. Was sagte Mr.G ?
        "Und sie bewegt sich doch"
      • Von schrehe Anwärter/in
        Aus Zeitgründen konnten ich dem hier wenig folgen. Aber ich sehe eh es hat sich keinen Meter bewegt :)
        Wie CyrionXS schon zu beginn sagte - es ist ein Glaubenskrieg.
        Hier stehe wilde Spekulationen aus dem Netz gepaart mit teils haarsträubigen Argumenten gegen Spieler die dem Spiel aufmerksam gefolgt sind und - Gott sei Dank - dabei sich eigene Gedanken gemacht haben.
        Deshalb erscheint diesen wenigen dann auch das Ende als nicht unlogisch und wild zusammengeschustert.

        Wer bereits während des Spiels nicht in der Lage war sich sein Bild zu machen und Dinge zu hinterfragen , der wird nach dem philosophischen Ende und dem Rückblick auf die Gesamtstory nun erst Recht nicht in der Lage sein.
        Ich empfehle dem einen oder anderen Kritiker sich mal die Argumente von CyrionXS, Muriel oder mir zu Herzen zu nehmen und diese nicht sofort ungläubig vom Tisch zu wischen und sich der Trilogie ganz von vorn nochmal zu widmen und ich wette mit einem anderen Blickwinkel werdet Ihr vieles mehr verstehen was Euch vorher verborgen blieb.
      • Von CyrionXS Gelegenheitsspieler/in
        Zitat
        Also wenn die Indoktrinierung Sheppards begonnen hat, dann erst mit ME 3.
        Und er schreibt was?
        Zitat
        Shepard's Indoktrinierung beginnt in ME3 schon relativ früh am Anfang.
        Zitat
        Nein, es bleibt dabei: Das Ende von ME 3 ist schlecht/schwach
        Sir yes sir... . Deine Wortwahl verrät dich.
        Kein Argument der Welt kann dich überzeugen.
        Zitat
        die ME - Reihe unterliegt in jeglicher Hinsicht (Story, Entscheidungen) Restriktionen.
        Of course. Du konntest nie mehr als deine Crewstory bestimmen. Das war schon in ME offensichtlich. Was du hier als "dir suggeriert" bezeichnest, sind schlichtweg deine eigenen Ansprüche und Vorstellungen. Andere haben das nicht so gesehen, ist also dein persönliches Problem. Die Verweise auf Biowares Zitate sind nicht mehr als Ausflüchte, um einem enttäuschten Gefühl, einen Sachverhalten beiseite zu stellen.
        Zitat
        Die freie Entscheidung in Computerspielen hat sich mal wieder als Trugbild erwiesen.
        Endlich hast dus begriffen. Und das sagt Mass Effect mit dem Ende aus. Shepard bekommt die selben mechanischen Augen wie "The illusive man", wenn er blau oder grün wählt. Ja er wird sogar zum Husk.
        Man glaubt eine freie Entscheidung zu haben, und das wird uns vom Unterbewusstsein suggeriert und gelenkt.

        Das passiert jetzt, in diesem Moment. Dein Unterbewusstsein hat sogar den Satz von Muriel (s.o) ausgeblendet. Und jetzt unterbewusst abstreiten. Du weisst nichtmal weshalb. Absolute Überzeugung. Keine objektive Einschätzung deinerseits möglich.

        Oder glaubst du ernsthaft du hast einen 100% freien Willen? Wenn ja, liegst du falsch.
        Das ist übrigens belegt durch Hirnforschung und Psychologie, Biologie und nichtmal die Ethikforschung attestiert dir absolut freien Willen. Das kannst du abstreiten, sowie die Kugelform der Erde.
        Dein Unwissen in diesem Gebiet erklärt u.a. dein absolutes Unverständnis. Dein Selbstbehauptungsdrang lässt es nicht zu, dass du Unrecht hast. Logik versagt auf dieser Ebene. (Ich verrat dir was, ich hab das alles erlebt und erlebe es.
        und davor ist niemand befreit, erst recht nicht,wer sich nichtmal Gedanken über sowas macht)

        Glückwunsch, du wurdest indoktriniert. Wie der Illusiveman.
        Und jetzt kämpf schön weiter gegen den Klos im Hals. Und gegen das Gefühl, du könntest doch Unrecht haben...Dann ist deine Welt auch wieder In Ordnung in der du immer Recht hast.
      • Von wertungsfanatiker Spiele-Enthusiast/in
        Gegen jede dieser Argumente lassen sich ohne weiteres Gegenargumente finden.

        Das Cerberus - Team hielt sich anders als Sheppard nicht über Minuten, sondern über Tage, vielleicht sogar Wochen im/am Kollektorenschiff auf. Also wenn die Indoktrinierung Sheppards begonnen hat, dann erst mit ME 3.

        Nein, es bleibt dabei: Das Ende von ME 3 ist schlecht/schwach, da es aufgrund der eigenen Entscheidungen des Spielers zu wenig Unterschiede bringt. Der Umstand, dass eigene Entscheidungen vielleicht niemals etwas am Ende hätten ändern können, ist für die Mehrheit der Spieler unbefriedigend - und das zu Recht. Denn ME hat stets suggeriert, die Entscheidungen hätten Auswirkungen, und nicht nur auf die Gruppenmitglieder. Denn ansonsten wäre ja auch die letzte Entscheidung von ME sinnlos gewesen. Dass sie bei ME 2 allerdings kaum eine Rolle gespielt hat, war allerdings ein Hinweis darauf: die ME - Reihe unterliegt in jeglicher Hinsicht (Story, Entscheidungen) Restriktionen. Spielübergreifende Konsequenzen sind nach wie vor kaum vorhanden. Die freie Entscheidung in Computerspielen hat sich mal wieder als Trugbild erwiesen.

        ME 3 hätte sich ein Vorbild am Hexer nehmen können. Sowohl Teil 1, als auch Teil 2 weisen gute Enden auf. Teil 1 geht auf die meisten Entscheidungen im Extro ein, in Teil 2 hat eine Entscheidung sogar ein völlig anderes Kapitel erschlossen. Dort sind die Entscheidungen des Spielers relevant.
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