Haswell-Refresh-Mainboards: Bauformate (ATX und Co); USB 2.0 und 3.0

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Asus H97-Pro Gamer
Quelle: Asus

Mit neuen Haswell-CPUs von Intel kamen auch Mainboards mit zwei neuen Chipsätzen auf den Markt, nämlich H97 und Z97 - wir bieten eine Marktübersicht mit 55 Modellen sowie allgemeine Kauftipps zu Mainboards.

Bauformate: ATX und Co
Mainboards und PC-Gehäuse halten sich an Normmaße, so dass man als Käufer weiß, welche Mainboards in welche Gehäuse hineinpassen. Beginnend mit dem kleinsten Format sind die vier relevanten Formate Mini-ITX, µATX, ATX und E-ATX. Dabei gibt das Gehäuse lediglich die maximal mögliche Bauform an. Ein µATX-Mainboard passt also auch in ein ATX-Gehäuse - ein ATX-Mainboard aber nicht in ein µATX-Gehäuse.

MSI Z97 Mpower Quelle: MSI MSI Z97 Mpower Für normale Desktop-PCs greift man so gut wie immer zu ATX-Gehäusen, in die man dann ein Mainboard mit ebenfalls ATX- oder auch µATX-Standard einbaut. Denn µATX-Mainboards bieten alles, was auch die größeren Brüder bieten - es stehen lediglich weniger Zusatzkartensteckplätze zur Verfügung als bei ATX-Modellen. Wer wirklich Platz sparen will, zum Beispiel für einen Wohnzimmer-PC, schafft sich ein Gehäuse in Mini-ITX-Größe an. Der große E-ATX-Standard wiederum spielt kaum eine Rolle bei privaten PC-Nutzern.

USB2.0 und 3.0

Asus Gryphon Z97 Quelle: Asus Asus Gryphon Z97 Sämtliche Mainboards mit den Chipsätzen H97 und Z97 verfügen über mindestens jeweils vier USB-Anschlüsse extern und intern. USB3.0 ist dabei selbstverständlich, aber auch USB2.0-Ports werden geboten. Extern bedeutet: die Anschlüsse sind hinten am Mainboard zugänglich und somit auch über die Rückseite des PCs zu erreichen. USB-Anschlüsse an der Gehäusefront hingegen besitzen Kabel, deren Stecker man mit den internen USB-Anschlüssen des Mainboards verbindet. Jeder Stecker ist für zwei Ports zuständig.

Wenn in den technischen Daten also steht, dass ein Mainboard intern vier Mal USB2.0 bietet, dann werdet ihr zwei USB2.0-Buchsen auf dem Mainboard vorfinden, die jeweils zwei Ports an der Gehäusefront versorgen können. Übrigens: statt für USB-Ports könnt ihr die internen Anschlüsse auch einen Frontpanel-Cardreader verwenden. Was die Kompatibilität von USB-Geräten angeht: nur wenn der verwendete USB-Port und das USB-Gerät beide den 3.0-Standard bieten, ist auch USB3.0-Speed möglich - ansonsten habt ihr zwar nur 2.0-Speed zur Verfügung, aber keine weiteren Einschränkungen. Die Steckerformen sind identisch.

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  4. Seite 4 Haswell-Refresh-Mainboards: Marktübersicht Teil 1: H97 und Z97 bis 100 Euro
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