Die drei Spielertypen in Magic The Gathering: Spikes, Hybride und unsere erste Timmy-Karte

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Die drei Spielertypen in Magic The Gathering: Spikes, Hybride und unsere erste Timmy-Karte
Quelle: Wizards of the Coast

Magic-the-Gathering-Spieler sind in Timmys, Johnnys und Spikes kategorisiert. Wir schauen uns an, was es damit auf sich hat, und zeigen euch unsere erste Timmy-Karte.

Johnnys lieben das Deck-Building fast noch mehr als das Spielen an sich und bevorzugen coole Interaktionen. Ein Johnny mag Combo-Decks und ist am glücklichsten, wenn er auf unentdecktes Potenzial stößt. Daher findet ihr seit Urzas Saga in jedem Set ein paar Karten, die auf Johnny-Spieler zugeschnitten sind.

Spike

Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (3) Quelle: Wizards of the Coast Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (3) Spike zusammengefasst:

  • Anderer Name für "Turnierspieler"
  • Kompetitiver Spieler
  • Zieht seine Freude aus dem Gewinnen
  • Kopiert sich Decks aus dem Internet und leiht sich Decks von anderen aus

Spike war tatsächlich das erste Spielerprofil für Magic-the-Gathering-Spieler, der Name wurde jedoch erst als Letztes gewählt. Grund dafür war, dass man mit Timmy, Johnny und dem "Turnierspieler" bereits drei Namen hatte. Das Brand Team von Magic kam jedoch zu dem Entschluss, dass der Turnierspieler auch einen echten Namen braucht. Als passender Name für einen ambitionierten "Play-to-Win"-Spieler kam dann der Name Spike heraus.

Spike ist der typische kompetitive Spieler, der spielt, um zu gewinnen. Spike zieht seine Freude aus dem Gewinnen und dem Adrenalinschub, den er bekommt, wenn er andere Spieler outplayed. Diese Art von Spieler spielt daher immer das Deck, das am besten ist. Spike kopiert Decks aus dem Internet. Spikes leihen sich Decks von anderen Spielern aus.

Für Spike zählt die Menge der Wins und nicht die Art und Weise. Im Vergleich zu Timmy- und Johnny-Karten sind Spike-Karten für die MTG-Entwickler eher leicht zu entwerfen - wenn die Devs eine gute Karte machen, mit der man gewinnt, wird Spike sie spielen. Beispiele für damalige Spike-Karten sind Ruf der Herde, Eindringender Schattenmagier und Fakt oder Fiktion.

Die Hybrids

Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (4) Quelle: Wizards of the Coast Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (4) Wie gesagt, kann man Spieler nicht einfach in eine dieser drei Kategorien stecken. Timmy/Johnny-Spieler mögen etwa coole, mächtige Karten und wollen gleichzeitig mit Combos gewinnen. Ein altes Beispiel für eine Timmy/Johnny-Karte ist Spukende Echos. Die Hexerei hat einen mächtigen Effekt, der unter Umständen das Spiel gewinnen kann und Synergien mit anderen Karten hat.

Es gibt auch die Mischung aus Timmys und Spikes. Diese Art von Spieler mag es zu gewinnen, bevorzugt aber auch den Spaß am Spiel. Timmy/Spike-Spieler bevorzugen immer das Deck mit den größten Kreaturen und Effekten. Ein anschauliches Beispiel von damals für eine Timmy-Spike-Karte ist Rith, der Erwecker.

Die Mischung aus Johnny und Spike legt den Fokus aufs Gewinnen, will aber unter seinen Bedingungen gewinnen. Die meisten der Turnier-Deckbuilder sind Johnny/Spikes. Selbst wenn sie mit einem vorgefertigten Deck spielen, verändern sie es so, dass das Deck ihren eigenen Spin hat. Als Beispiel für eine Johnny/Spike-Karte nennt Mark Rosewater anno 2013 die Sonnebadende Wurzeleidechse.

Unsere erste Timmy-Karte

Wir alle waren mal ein Timmy. Vielleicht sind wir das heute auch noch ... Als der Autor dieser Zeilen mit Magic angefangen hat, haben ihn vor allem Karten wie Phage, die Unberührbare fasziniert. Die Karte, die aber auf jeden Fall in jedes Deck musste, weil sie aus unserer jungen Timmy-Sicht so stark war, war Avatar des Leids.

Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (1) Quelle: Wizards of the Coast Spielertypen in Magic The Gathering: Seid ihr ein Timmy, ein Johnny oder ein Spike? (1) Wir als 15-jähriger Timmy dachten: "Eine 2 Mana 6/5, die nicht geblockt werden kann und die ich tappen kann, um jede Kreatur meiner Wahl zu zerstören?! Wow!"

Am Ende landeten in unseren 1vs.1-Duellen dann doch irgendwie nur selten zehn oder mehr Kreaturenkarten im Friedhof und Avatar des Leids entpuppte sich als flashy, aber am Ende doch recht teure 6/5-Kreatur. In unserem zusammengewürfelten schwarzen Deck blieb die Karte alleine wegen ihres Coolness-Faktors natürlich trotzdem.

Klar hätten wir damals irgendwie das Deck besser um Avatar des Leids herum aufbauen können, aber dafür fehlten neben dem Wissen auch die Ressourcen.

Wie ordnet ihr euch als MTG-Spieler ein? Seid ihr ein Timmy, Johnny, Spike oder eine Mischung aus diesen Spielertypen? Und was war eure erste Timmy-Karte in Magic: The Gathering? Wir sind auf eure Kommentare gespannt. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich glaube ich passe da auch nicht so recht in ein Schema rein.

        Was motiviert euch zu spielen?
        Spaß mit Freunden, strategisches Vorgehen, überraschende Wendungen im Spielverlauf

        Welche Art von Karten gefällt euch?
        Meistens pure schwarze Decks, ggf. eingestreute Artefakte oder auch mal ein grünes Elfendeck. (Ästhetik)

        Welche Dinge motivieren euch, weiterzuspielen?
        Ob ich gewinne oder verliere ist fast egal, so lange es nicht komplett aussichtslos ist überhaupt zu spielen. Jede Runde ist ein neues Abenteuer und erfordert je nach Anzahl der Gegner und deren Decks andere Vorgehensweisen.

        Ich versuche eigentlich immer das Maximum aus den bespielten Farbschema raus zu holen, vermeide größere Durchmischungen, selbst wenn dadurch Kombos möglich wären, weil ich auch aus vergleichsweise schwachen oder einfachen Decks immer noch versuche eine Stärke heraus zu arbeiten, die den Gegner vor Probleme stellen können.

        Zu was mich das macht? Keine Ahnung und es ist mir auch egal.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich glaube ich passe da auch nicht so recht in ein Schema rein.

        Was motiviert euch zu spielen?
        Spaß mit Freunden, strategisches Vorgehen, überraschende Wendungen im Spielverlauf

        Welche Art von Karten gefällt euch?
        Meistens pure schwarze Decks, ggf. eingestreute Artefakte oder auch mal ein grünes Elfendeck. (Ästhetik)

        Welche Dinge motivieren euch, weiterzuspielen?
        Ob ich gewinne oder verliere ist fast egal, so lange es nicht komplett aussichtslos ist überhaupt zu spielen. Jede Runde ist ein neues Abenteuer und erfordert je nach Anzahl der Gegner und deren Decks andere Vorgehensweisen.

        Ich versuche eigentlich immer das Maximum aus den bespielten Farbschema raus zu holen, vermeide größere Durchmischungen, selbst wenn dadurch Kombos möglich wären, weil ich auch aus vergleichsweise schwachen oder einfachen Decks immer noch versuche eine Stärke heraus zu arbeiten, die den Gegner vor Probleme stellen können.

        Zu was mich das macht? Keine Ahnung und es ist mir auch egal.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        Dann bin ich wohl ne Mischung aus Timmy und Johnny. Ich liebe coole Combo-Decks (Elfen, Vampire, Dinos etc.), bei denen man mit ein paar guten Kombos die komplette Partie einfach gewinnen kann oder alternativ sehr schnell irre Armee oder Werte erreicht.

        Und was auch immer für einen Namen Full-Control-Spieler haben - das wäre meine Nemesis.
      Direkt zum Diskussionsende
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