Preis nimmt 10-Euro-Hürde: Soulslike Lords of the Fallen (2023) zu diesem Preis ein Must-Play?
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Zwar ist Lords of the Fallen (2023) nicht der ganz große Wurf, doch für einen 10er ist der Titel zumindest für Fans von Action-RPGs bzw. Soulslikes auf jeden Fall einen Blick wert. Mehr kostet die PS5-Version inzwischen nämlich nicht mehr.
Lords of the Fallen (2023) orientiert sich klar an den großen Vorbildern des Soulslike-Genres, bringt aber mit seinem Zwei-Welten-Konzept genügend eigene Ideen mit, um sich von der Masse abzuheben. Die Geschichte rund um den gefallenen Gott Adyr und das düstere Reich Mournstead wird genretypisch eher indirekt erzählt und steht nicht im Vordergrund. Stattdessen lebt das Spiel von seiner Atmosphäre, der Erkundung und den anspruchsvollen Kämpfen. Da der Titel zwar nicht einfach, aber doch leichter als manch anderes Soulslike ist, ist es insbesondere für Spieler, welche in das Genre hineinschnuppern möchten, eine interessante Option, zumal sich das Spiel auch komplett im Koop-Modus mit einem Freund durchspielen lässt.
So günstig war das Soulslike noch nie im Angebot
Aktuell könnt ihr euch Lords of the Fallen (2023) für die Sony PS5 bereits für 9,99 Euro sichern, was gemäß dem PCGH-Preisvergleich der beste Preis ist, zu dem ihr die Retail-Version jemals kaufen konntet. Wir vergaben damals 8,0 von 10 Punkten für die PC-Version, da die Stärken eindeutig überwogen. Wer das Action-Rollenspiel noch nicht gespielt hat, kann also jetzt günstig zuschlagen.
Parallelwelten und Kämpfe überzeugen
Die größte Stärke ist das Zusammenspiel der beiden parallel existierenden Welten Axiom und Umbral. Mithilfe einer magischen Laterne wechseln Spieler zwischen der Welt der Lebenden und der Toten, um neue Wege freizulegen, Geheimnisse zu entdecken oder Rätsel zu lösen. Dieses System sorgt für frische Ideen bei der Erkundung und verleiht dem Abenteuer eine besondere Dynamik.
Auch die Kämpfe überzeugen: Das Arsenal aus Nahkampfwaffen, Magie, Bögen und Armbrüsten bietet viele taktische Möglichkeiten, während die Bosskämpfe mit ihren Angriffsmustern und Schwächen für die typische Soulslike-Motivation sorgen. Positiv fällt außerdem die Wiederbelebungsmechanik auf, die Spielern nach dem Tod zunächst eine zweite Chance in Umbral gewährt.
Spielfluss und Technik mit Luft nach oben
Allerdings ist das Konzept nicht frei von Schwächen. Die Level können trotz ihres grundsätzlich linearen Aufbaus mitunter unübersichtlich wirken, da wichtige Wege oder Mechanismen leicht übersehen werden. Besonders das ständige Gefühl, in Umbral möglicherweise etwas verpasst zu haben, kann den Spielfluss beeinträchtigen. Hinzu kommt, dass einige Gebiete optisch recht ähnlich aussehen und die Orientierung erschweren.
Auch technisch zeigte die PC-Version zum Testzeitpunkt Schwächen. Ruckler, gelegentliche Abstürze und kleinere KI-Probleme trübten den Gesamteindruck, auch wenn das Spiel die meiste Zeit problemlos lief. Die Präsentation ist stimmungsvoll, erreicht aber nicht ganz das Niveau der größten Genre-Produktionen.
Schaut am besten mal in den PC-Games-Test von Lords of the Fallen (2023) rein, in dem wir im Detail auf die Pros und Contras des Action-Rollenspiels eingehen. Dem sei allerdings angemerkt, dass die PS5-Version aufgrund von Performance-Problemen allgemein als etwas schwächer als die PC-Veröffentlichung gilt. Bei Metacritic liegt die PS5-Fassung daher auch 5 Wertungspunkte hinter dem PC-Release, der bei 75 Prozent steht.
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