Live A Live im Test: Nicht nur willkommen, sondern überfällig - ein grandioses JRPG + Video

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Test Nicolai Brülke - Autor Katharina Pache - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Live A Live im Test: Nicht nur willkommen, sondern überfällig - ein grandioses JRPG + Video
Quelle: Square Enix

Als Remake des 1994 exklusiv in Japan erschienen JRPGs gibt es Live A Live seit dem 22. Juli auf Nintendo Switch und somit auch im Rest der Welt. Was die Neuauflage des so gut wie unbekannten SNES-Titels zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test + Video.

Wenn Nintendo bei der Ankündigung Live A Live nicht als Remake beworben hätte, hätte wahrscheinlich kaum jemand gemerkt, dass es eines ist. Schließlich ist das Originalspiel f ast 30 Jahre alt und erschien damals exklusiv in Japan für das SNES.

Nun kommt, Square Enix sei Dank, auch der Rest der Welt in den Genuss einer neuen, grafisch und technisch verbesserten Version des Oldies. Dabei hält sich das Studio an den beliebten HD-2D-Look, der bereits bei Octopath Traveler und Triangle Strategy ausgezeichnet angekommen ist.
Rein optisch hat Live A Live (jetzt kaufen 49,99 € ) also schon mal gute Voraussetzungen, an den Erfolg seiner beiden Genre-Verwandten anzuknüpfen. Doch es weicht auch oftmals ab von der klassischen Schiene. Statt eines Story-Monsters mit typisch gigantischer Spielzeit und ewig vielen Möglichkeiten, erwartet euch kompaktes, abwechslungsreiches Rollenspiel-Abenteuer mit Humor und spannenden Geschichten. Doch Abweichungen von der Norm sind meistens risikobehaftet - wie Live A Live seinen eigenen Weg geht und dabei vieles richtig macht, klärt unser Test.

JRPG der anderen Art

Bei den meisten japanischen Rollenspielablegern rechnet man mit einer epischen Story und vielen Stunden Spielzeit. Nicht so bei Live A Live. Dieses präsentiert acht auf den ersten Blick zusammenhanglose Kurzgeschichten, die sich in Charakteren und Spielprinzip unterscheiden.

Dabei spielt jedes Kapitel in einer berühmten Epoche der Menschheitsgeschichte, ihr dürft Teil von diesen sein. Am Ende jedes Kapitels erwartet euch ein starker Boss. Das grobe Gameplay ist in jeder Episode gleich, jedoch variieren die Entwickler bei der Verteilung und Wichtigkeit der verschiedenen Gameplay-Elemente.

Ganz rollenspieltypisch ist Live A Live in Erkunden und Kämpfen unterteilt. Untermalt von Textboxen und Sprechblasen, die mal mehr, mal weniger relevante Dinge beinhalten. Das Erkunden dient dazu, in der Geschichte voranzukommen oder Items zu finden und unterscheidet sich je nach Kurzgeschichte, die ihr gerade spielt. In einigen sind die Möglichkeiten, die ihr beim Herumlaufen in der Welt habt, begrenzt. In anderen könnt ihr euren eigenen Weg zu eurem Ziel suchen.

Wo der Erkundungswille kürzertreten muss, steht das Kämpfen im Vordergrund. Die Art der Kämpfe ist dabei in jedem Kapitel gleich. Ihr und eure Gegner steht euch auf einem rechteckigen Kampffeld gegenüber, das wie ein Schachbrett aufgebaut ist. Auf diesem könnt ihr euch uneingeschränkt bewegen und so die Distanz zu den Angreifern erhöhen oder verringern. Jeder Charakter hat verschiedene Angriffe, diese gehören verschiedenen Kategorien an. Je nachdem, wem ihr gegenübersteht, sind gewisse Attacken mehr oder weniger effektiv. Taktisches Handeln ist also wichtig.

In jeder Kurzgeschichte spielt ihr einen anderen Protagonisten, von denen jeder einzigartige Fähigkeiten hat. Ihr schlüpft in die Rolle eines chinesischen Kung-Fu-Schülers oder in die eines liebenswerten Roboters. Jede einen ganz eigenen Charme, ihr könnt einigen Charakteren sogar selbst Namen geben. Mehr zu den einzelnen Kapiteln lest ihr auf der nächsten Seite!

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Holyangel Hobby-Spieler/in
        Das Spiel gibt es jetzt übrigens auch für den PC
      • Von Holyangel Hobby-Spieler/in
        Das Spiel gibt es jetzt übrigens auch für den PC
      • Von FYoshi Anfänger/in
        Pixelart ist nun einmal ein Kunststyle, welcher nicht jeden gefällt. Jedoch wurde massiv an dr Grafik gearbeitet, siehe auch mal dieses Video [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von DarkSamus666 Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Katharina Pache
        Ja, englische Titel in japanischen Spielen sind teilweise etwas ... merkwürdig. :B

        Ich muss auch sagen, dass mich der Release hierzulande extrem gefreut hat, das Spiel erinnert mich ein wenig an Terranigma. Und dass es keine 100 Stunden geht, kommt mir ebenfalls entgegen.
        Naja, die deutschen Namen sind da viel ärger. Die Charakternamen Sieg Wahrheit oder Neinhart Sieg bringen mich immer noch zum Schmunzeln?
      • Von Vordack Spiele-Professor/in
        Zitat von Worrel
        Aaargh! - schreit mein innerer Englisch-Sprachen-Monk.

        Im Englischen gibt es:

        to live
        - das ist das Verb "leben"

        life
        - das Substantiv "Leben"

        live
        - die Bezeichnung für eine gerade stattfindende Aufführung

        live a live
        würde also heißen:
        "lebe ein -, leben"

        Das, was es heißen SOLL, würde allerdings folgendermaßen geschrieben:
        Live a life
        "mein innerer Englisch-Sprachen-Monk" ist da mittlerweile ganz gelassen. Die Phase die Du gerade durchmachst hatte ich auch ca. 20 Jahre lang. Irgendwann ab mitte 40 wurde "mein innerer Englisch-Sprachen-Monk" gelassener.

        Beim lesen des Spieletitels dachte ich kurz "Japaner" und mein "mein innerer Englisch-Sprachen-Monk" blieb still.

        :D
      • Von Katharina Pache Freie Autorin
        Ja, englische Titel in japanischen Spielen sind teilweise etwas ... merkwürdig. :B

        Ich muss auch sagen, dass mich der Release hierzulande extrem gefreut hat, das Spiel erinnert mich ein wenig an Terranigma. Und dass es keine 100 Stunden geht, kommt mir ebenfalls entgegen.
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