Legend: Filmrezension

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Test Christian Horn - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
"Legend" (2016)
Quelle: Studiocanal

Ironisches Gangster-Biopic, in dem die Kraft des doppelten Hardy eine durchwachsene Inszenierung schlägt.

Fans von Tom Hardy (Mad Max: Fury Road) dürfte Legend gefallen, denn hier tritt der Brite gleich doppelt auf. Hardy verkörpert in dem Biopic die Gangster-Zwillinge Reggie und Ronnie Kray, die in den 1960er-Jahren die Londoner East Side beherrschten. Die Handlung setzt ein, als ihr Imperium aus Casinos und Nachtclubs zu bröckeln beginnt. Anders als der charmante Reggie ist der brutale Ronnie nämlich eine tickende Zeitbombe.

Regisseur Brian Helgeland (Payback) bedient viele klassische Gangsterfilm-Motive und legt den Fokus auf Reggie, der sich zwischen Eheleben und Unterwelt aufreibt. Seine Frau Frances (Emily Browning) fungiert als Off-Erzählerin, was der Story einen eigenen Dreh verleiht. Mit viel Ironie glorifiziert Helgeland das Gangstertum und verfehlt mit der fahrigen Erzählweise die Stringenz seines Oscar-Drehbuchs zu L.A. Confidential. Das Herzstück ist letztlich die knallige Doppel-Performance von Tom Hardy, der die Krays als grundverschiedene Typen porträtiert.

Wertung zu Legend

Wertung:

7.0 /10
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