Die Detektive Carl Morck und Assad bekommen einen schaurigen Fall aufgetragen. In einer Wohnung hat ein seltsames Abendmahl stattgefunden: Drei mumifizierte Leichen sitzen an einem Tisch, neben ihnen ein weiterer leerer Stuhl. Ihre Ermittlungen führen sie zu einer Frauenklinik, an der schreckliche Experimente mit den Patientinnen veranstaltet wurden. Es scheint, als hätte das Treiben der Verantwortlichen noch kein Ende genommen.
Der vierte Fall des ungleichen Duos Carl Mørck und Assad. Eine Woche bevor letzterer in eine andere Einheit wechseln will, stoßen er und sein misanthropischer Partner auf drei um einen Tisch drapierte Leichen, die zwölf Jahre lang in einer Wohnung eingemauert waren. Ihre Spur führt zurück in eine Einrichtung aus den 60er-Jahren, in der seinerzeit junge Mädchen drangsaliert und sogar vergewaltigt wurden. Derweilen lässt eine junge Bekannte von Assad in einer fragwürdigen Klinik einen Schwangerschaftsabbruch durchführen.
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Zwar weicht der Film in etlichen Aspekten von Jussi Adler-Olsens Romanvorlage ab und gönnt sich sogar leinwandtypische (aber eher unnötige) Actionsequenzen. Trotzdem geht auch diese Geschichte um lange zurückliegende Verbrechen wie sexuellen Missbrauch und Mord einmal mehr unter die Haut. Visuell zudem erneut hochklassig, ist die Story diesmal allerdings auch durchschaubar.
FAZIT: Nicht ganz so fesselnd wie die Vorgänger-Filme, aber dank seines tollen Teams ein erneut gelungener Thriller.
