Greta: Review zum Psychothriller
Die junge Frances zieht nach Manhattan. Während einer U-Bahn-Fahrt findet sie eine herrenlose Handtasche, deren Besitzerin sie ermitteln kann. Sie bringt die Handtasche der Klavierlehrerin Greta zurück und aus einem Gespräch wird eine Freundschaft zwischen den beiden. Nur stellt Frances fest, dass in Gretas Haus mehrere identische Handtaschen stehen, die mit verschiedenen Namen versehen wurden und wird misstrauisch.
Als die Studentin Frances in der New Yorker U-Bahn eine Handtasche findet und diese der Besitzerin Greta vorbeibringt, freunden sich die junge Frau und die ältere Klavierlehrerin schnell an und dienen sich bald als Ersatzmutter- und tochter. Bis Frances den Kontakt nach einer schrägen Entdeckung abbricht und damit Gretas Zorn weckt. Dass die Dame fortan pausenlos anruft und Frances von der Straße aus beim Kellnern in einem Restaurant anstarrt, ist erst der Anfang... Der Regisseur Neil Jordan (Die Fremde in dir) und sein Co-Autor Ray Wright (The Crazies) legen Greta im Stil von 90er-Thrillern wie Weiblich, ledig, jung sucht... an, wobei das Stalking-Thema als Aufhänger zur Spannungserzeugung dient. Einerseits wirken einige Jump Scares wie aus der Zeit gefallen, andererseits zeigt Jordan, dass solides Handwerk nach wie vor effektiv sein kann. Isabelle Huppert (Elle) verkörpert die irre Stalkerin sehr angsteinflößend, die junge Chloë Grace Moretz (Kick-Ass) spielt ihre etwas naiv angelegte Figur ebenfalls intensiv.
Fazit: Kein sonderlich innovativer, aber durchweg spannender Psychothriller.
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