Fighting with my Family: Review zu Wrestlerin Paiges Biopic
In der englischen Provinz haben sich die Knights einen Wrestling-Club aufgebaut. Während Sohn Zak und Tochter Sarayah den Wrestling-Nachwuchs im Ort trainieren, kümmern sich die Eltern um Veranstaltungen und Merchandise. Eines Tages geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung: Sarayah und Zak werden in ein Vorbereitungscamp der WWE eingeladen. Doch nur Sarayah schafft den Absprung...
Die Familie Knight brennt für Wrestling. Vater Ricky kam aus der Kriminalität und Mutter Julia aus der Obdachlosigkeit. Um dem früheren Leben zu entkommen, haben die beiden eine Familie und einen Wrestling-Club gegründet. Sohn Zak und Tochter Sarayah leiten die Trainings im Club und träumen schon von klein auf von der großen Karriere im Hauptkader der WWE. Schließlich ergibt sich die Chance, doch nur Sarayah wird in die WWE aufgenommen. Zak versinkt in Selbstmitleid, während seine ambitionierte Schwester unter ihrem Pseudonym "Paige" im harten Training beginnt, an ihrem Können zu zweifeln.
"Fighting with my Family" kann dramaturgisch nicht mit viel Originalität aufwarten - das muss er aber auch nicht, denn er hält sich eng an die wahre Geschichte der WWE-Wrestlerin Paige und die bewährten Twists und Dialoge treiben die ein oder andere Träne in die Augen. Die Gags sitzen, wenn sie auch nicht minder simpel sind als die Handlung und der Humor ab dem zweiten Drittel des Films etwas vernachlässigt wird. Außer "Game of Thrones"-Star Lena Headey als Mutter Julia kann man sich außerdem auf Dwayne "The Rock" Johnson freuen, der sich hier selbst als Wrestling-Legende spielt.
FAZIT: Der Film ist ein seichtes Familiendrama auf Grundlage einer echten Geschichte, gewürzt mit Humor und einer Menge Emotion.

Dazu kommt wahrscheinlich, dass Paige zur Zeit des Drehs ziemlich mit den Nerven durch gewesen sein dürfte (eine lange leidige Geschichte rund um Alberto Del Rio und Sextapes von früher die geleaked wurden), dazu dann die Tatsache dass Paige nicht mehr wrestlen kann/darf und das vermutlich auch vor der Filmkamera beinhaltet.
Nee, ich versteh schon wieso es nicht Paige selbst gemacht hat, ist einfach alles etwas außerhalb ihrer Kragenweite und Möglichkeiten und eben damals wohl auch außerhalb des Nervenkostüms.