Unheimlich perfekte Freunde: Kritik zur Doppelgänger-Komödie
In "Unheimlich perfekte Freunde" geht es um zwei junge Schüler, die sich perfekte Ebenbilder von sich wünschen, die mit ihren Problemen fertig werden. Als die Doppelgänger aber beginnen, eigenverantwortlich zu handeln, werden sie selbst zum Problem. Hier unsere Rezension zur Familienkomödie:
Der zehnjährige Frido hätte gern bessere Noten, schon seiner Mutter zuliebe, die hofft, dass er den Übertritt aufs Gymnasium schafft. Als ihm aus einem Jahrmarktsspiegel plötzlich sein rundherum perfektes Ebenbild entgegenspringt, scheinen Fridos Probleme auf einen Schlag gelöst. Deshalb zögert auch sein schüchterner bester Freund Emil nicht lange und legt sich auf dem gleichen Weg ein cooles Alter Ego zu. Bald merken die beiden aber, dass ihre Klone ein sehr uncooles Eigenlegen entwickeln ...
Auch wenn es nicht neu ist, dass der Leistungsdruck auch bei Kindern immer mehr zunimmt, ist es eine gute Idee, das Thema einmal etwas lockerer und verspielter anzugehen. Weniger gut ist Marcus H. Rosenmüllers Hang zur Übertreibung, der ihn dazu verleitet, eine Schulveranstaltung übereskalieren zu lassen und ein paar seiner Charaktere zu klischeehaft anzulegen. Spaß macht das fantasievolle Märchen trotzdem, nicht zuletzt wegen der sympathischen Kinderdarsteller.
Fazit: Ein Film für die ganze Familie, der manchmal nur ein bisschen zu grell und überdreht ist, um wirklich perfekt zu sein.
