Entgegen aller Widrigkeiten: Einzelne Schicksale und ihr Einfluss auf die Medizingeschichte
Wenn wir ein medizinisches Problem haben, geht es zum "Onkel Doktor" und dieser verschreibt ein Mittel dagegen. Für uns ist die ärztliche Versorgung, so wie wir sie heute kennen, etwas Selbstverständliches. Aber wo liegt der Ursprung der verschiedenen Methoden und Herangehensweisen und wer war der Initiator des Ganzen? Teilweise ist der Fortschritt durch die Hand eines einzigen Menschen erfolgt, der den Mut hatte, sich der allgemeingültigen Meinung zu wiedersetzten und für seine Sache einzustehen. Heute wollen wir euch ein paar dieser besonderen Personen vorstellen, die ein Stück der Medizingeschichte mitverantwortlich sind.
Die Heilkunde hat sich über viele Jahrhunderte hinweg entwickelt, beginnend mit den ältesten Niederschriften über Arzneien und Zaubermittel aus dem Alten Orient. Besonders das neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert verzeichnet viele Entdeckungen, die Medizin betreffend. Die Zelle wird als Ort der Entstehung von Krankheiten identifiziert, Hygienemaßnahmen senken die Sterberaten und Krankheiten wie Lepra, Tuberkulose oder Pest werden entdeckt und behandelbar gemacht. Während man annehmen könnte, dass die Gelehrten der Medizin dabei immer an einem Strang gezogen haben, ist der Fortschritt oft der Verdienst von einzelnen, gegen den Strom schwimmenden Individuen gewesen. Die Erfinder erhielten jedoch nicht nur Zuspruch für ihre Entdeckungen, nein, es gab Zeiten, in denen solche Menschen von der Obrigkeit als Scharlatane bezeichnet wurden, Diskriminierung erfuhren oder noch Schlimmeres. Doch das brachte diese Kämpfernaturen nicht von ihrem Weg ab. Aufgrund ihrer Erfolge, ob im Kampf für ihre Rechte oder die Anerkennung ihrer Forschungsergebnisse, sind wir nun hier, im Zeitalter des aufgeklärten Wissens, angekommen.
Die Filmkunst hat es sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, solche Geschichten aufzugreifen und sie auf ihre Art zu ehren, denn Filme erklären die Geschehnisse nicht nur in eindrucksvoller Bildsprache, sie haben zusätzlich noch die Eigenschaft, den Charakter dieser außergewöhnlichen Menschen zu unterstreichen, auch wenn die Darstellung manchmal etwas überspitzt ist. Wir wollen euch heute zehn solcher Werke vorstellen, die auf wahren Begebenheiten basieren und teilweise als Meilensteine der Medizingeschichte gelten.
Quelle: Sony/TriStar/RKO
Filmplakate
Auf dieser Seite
- 1 Erschütternde Wahrheit (2016)
- 2 Ein Werk Gottes (2004)
- 3 Louis Pasteur (1935)
- 4 Florence Nightingale - Ein Leben für den Nächsten (1951)
- 5 Eleanor & Colette (2018)
- 6 Ausnahmesituation (2010)
- 7 Solange ich atme (2018)
- 8 Philadelphia (1993)
- 9 Begnadete Hände - Die Ben Carson Story (2009)
- 10 Schwester Kenny (1946)
Erschütternde Wahrheit (2016)
Quelle: Sony
"Erschütternde Wahrheit" (2016) - Szenenbild: Doktor Omalu im Zwiespalt
In dem dramatischen Thriller, der auf einer unglaublichen David-gegen-Goliath-Geschichte basiert, geht es um die Entdeckung von Doktor Bennet Omalu, einem brillanten Neuropathologen. Omalu stellt bei seinen Untersuchungen fest, dass der intensive Einsatz des Kopfes als Rammbock bei Football-Spielern zu wiederholten Gehirnerschütterungen führt, die wiederrum eine neurale Degeneration verursachen. Die Athleten leiden dadurch an Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen. 2004 diagnostiziert der Doktor dieses Phänomen bei zwei ehemaligen NFL-Spielern. Einer der beiden, Mike Webster (1952-2002), stirbt an den Folgen der vielen Gehirnerschütterungen, die bei ihm im Laufe seiner Karriere im American Football eingetreten sind. Als der Neuropathologe darauf hinweisen will, wird er von mächtigen Institutionen bedroht und mundtot gemacht. Doch Omalu gibt nicht auf.
Im Juli 2005 erscheint der wissenschaftliche Artikel zu diesem Thema, in der Neurosurgery unter dem Titel "Chronic traumatic encephalopathy in a National Football League player", und bringt die Krankheit (chronische traumatische Enzephalopathie) ans Licht.
Ein Werk Gottes (2004)
Quelle: Tele 5
"Ein Werk Gottes" (2004) - Szenenbild: Die Operation
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht die Zusammenarbeit zwischen dem Chirurgen Alfred Blalock und seinem afroamerikanischen Assistenten Vivien Thomas. Die beiden Männer entwickeln gemeinsam mit der Kardiologin und Kinderärztin Helen Taussig ein Verfahren zur Behandlung des Blue-Baby-Syndroms, bei dem eine Arterie verlegt wird, damit das sauerstoffreiche Blut der Lunge in die linke Herzhälfte gelangen kann. Vor dem ersten Eingriff an Menschen testete und perfektionierte Vivien Thomas diese Methode an Hunden. Am 29. November 1944 erfolgte dann die erste Behandlung an der zweijährigen Eileen, die an diesem Herzfehler litt. Die erste Operation am offenen Herzen war ein voller Erfolg und die Blaufärbung des Mädchens war vollkommen verschwunden.
Dieses Blalock-Taussig-Verfahren rettete tausenden Menschen das Leben und war der Beginn einer neuen Ära in der Herzchirurgie, die Vivien Thomas, auch wenn er kein Arzt war, mitgestaltet hat. Für seine außerordentlichen Leistungen hat der Assistent von Blalock 1976 den Ehrendoktortitel des Rechts erhalten.
Louis Pasteur (1935)
Für seine Theorie, dass Keime Krankheitserreger übertragen, wird der Chemiker Louis Pasteur, im Paris der 1860er Jahre, für einen Quacksalber gehalten. Auf diese Entdeckung stößt Pasteur bei der Beobachtung des Mikroorganismus von saurem Wein. Durch das Erhitzen des Objektes können die Keime ausgerottet werden. Bis dato ist die wissenschaftliche Meinung dazu, dass Keime das Resultat von Krankheiten sind und nicht die Ursache. Seine Debatte um die Richtigstellung dieser allgemeingültigen Fehlannahme führt Pasteur vor Kaiser Napoleon III, der ihm die Verbreitung seiner Botschaft untersagt. Pasteur verschwindet daraufhin in den Hintergrund, forscht aber weiter an seinen Theorien. 10 Jahre später überrollt Frankreich eine Milzbrand-Epidemie, doch eine Region bleibt verschont. Die Ärzte Radisse und Martel finden heraus, dass sich Pasteur in dieser Gegend aufhält und die Schafe vor Ort geimpft hat. Um zu widerlegen, dass die Impfungen der Grund für das Überleben der Tiere sind, bringt Radisse eine weitere Fuhre Schafe in die Region, von denen nur die Hälfte geimpft werden soll. Dieser Test beweist nach dem Sterben der ungeimpften Schafe dass Pasteurs Mittel wirkt und bringt ihm endlich die verdiente Anerkennung.
Der Chemiker forschte und brachte einige Beiträge zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten durch Impfungen hervor. Zeitweise galt Pasteur als wichtigster Franzose, der je gelebt hat.
Florence Nightingale - Ein Leben für den Nächsten (1951)
Quelle: AL!VE
"Florence Nightingale – Ein Leben für den Nächsten" (1951) - Filmplakat
Es ist eine auf Fakten basierende Biografie von Florence Nightingale, einer adligen Dame aus dem England der 1850er Jahre, die die Hygienestandards der damaligen Zeit reformiert und damit den Weg für die heutigen Pflegestandards ebnet. Statt zu heiraten entschließt die junge Frau in die Pflege zu gehen und eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen, bei der sie die Bedeutung von Hygiene und strikter Disziplin erlernt. Als 1853 der Krimkrieg ausbricht und Berichte über die mangelnden Zustände des Militärhospitals von Scutari bekannt werden, geht Florence in Begleitung von 38 Krankenschwestern und Nonnen an diesen Ort. Nach anfänglicher Diskriminierung der Frauen durch den diensthabenden Arzt gelingt es den Krankenschwestern dann doch, ihrer Arbeit nachzugehen. Florence schleicht sich mitunter nachts mit einer Lampe in die Räumlichkeiten der Patienten, um sich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Dadurch erhält sie den Namen "Lady with the Lamp". Durch die hygienische Behandlung der Patienten ging die Sterberate deutlich zurück. Zurück in England geht sie weiter ihrer Aufgabe, die Hygienestandards in den Pflegeeinrichtungen zu etablieren, nach und wird zur Vorbild für die heutige Patientenpflege.
Nach 40 Jahren ihrer erfolgreichen und zukunftsweisenden Arbeit für die allgemeine Krankenpflege in Form von Veröffentlichungen, eingerichteten Schwesternschulen und Krankenhäusern erhielt Florence Nightingale mit 90 Jahren den königlichen Verdienstorden. Sie war die erste Frau, der diese Auszeichnung zuteilwurde.
Eleanor & Colette (2018)
Quelle: warner
"Eleanor & Colette" (2018) - Szenenbild: Bei der Gerichtverhandlung
Eleanor Riese (Helena Bonham Carter) erkrankt im Alter von 25 Jahren, als Spätfolge einer im Kindesalter erfolgten Gehirnhautentzündung, an Schizophrenie. Wegen akuter Beschwerden über die starken Nebenwirkungen ihrer Medikamente, lässt sie sich 1985 in ein Krankenhaus einliefern. Doch statt der erhofften Hilfe von ärztlicher Seite, wird die junge Frau ruhiggestellt und intravenös mit Präparaten versorgt, die Eleanor nicht verträgt. Aus der Not und purer Verzweiflung wendet sie sich an die Krankenschwester und Patientenrechtsanwältin Colette Hughes (Hilary Swank), um gegen die Zustände im Krankenhaus und die Pharmaindustrie vorzugehen. Zusammen klagen sich die beiden Frauen bis zum kalifornischen Supreme Court und erwirken das Recht auf Mitsprache von Patienten mit psychischen Krankheiten.
Seit 1987 dürfen unfreiwillige Behandlungen mit Psychopharmaka in den USA nur noch mit richterlicher Erlaubnis erfolgen. Der Fall Riese war ein Meilenstein für die US-Medizingeschichte. Seit diesem Entscheid hat sich die Situation für psychisch kranke Patienten maßgeblich verändert.
Ausnahmesituation (2010)
Quelle: Concorde
"Ausnahmesituation" (2010) - Szenenbild: Erklärung
Das Ehepaar John (Brendan Fraser) und Aileen Crowley (Keri Russell) sind Eltern von drei Kindern. Zwei von ihnen, Megan (Meredith Droeger) und Patrick (Diego Velazquez), leiden an einer Krankheit namens Morbus Pompe, einem seltenen, erblich bedingten, genetischen Defekt. Diese Stoffwechselerkrankung schwächt und schädigt die Muskulatur, bis hin zu Atemwegsstörungen und gilt bis heute als unheilbar. Mit zunehmender Verschlechterung des Gesundheitszustandes seiner beiden Kinder, steigt Johns Frust über sein Unvermögen etwas zu tun und er beschließt selbst einzuschreiten und eine Stelle als Chief Executive Officer, CEO, bei Novazyme Pharmaceuticals, einem Biotechnologie-Unternehmen anzutreten, das an dieser Krankheit forscht. 2003 sind die Forschungen so weit, dass Megan und Patrick eine Enzymersatztherapie beginnen können, die speziell für Morbus Pompe entwickelt worden ist. Seit 2006 existiert zusätzlich ein Medikament zur Behandlung dieser Krankheit, doch nicht alle Patienten sprechen auf die Therapie an. Johns Kinder sind trotz Linderung ihres Zustandes bis heute auf Beatmungsgeräte angewiesen.
Für seinen Einsatz im Kampf gegen Morbus Pompe und seine tatkräftige Unterstützung ist John Crowley Träger eines Ehrendoktortitels und Mitglied des Henry-Crown-Programms am Aspen Institute.
Solange ich atme (2018)
Quelle: Square One
"Solange ich atme" (2018) - Szenenbild: Geselliges Zusammentreffen
Andy Serkis kürzlich erschienenes Drama erzählt von Robin und Diana Cavendishs Odyssee, den Eltern von Jonathan Cavendish, der nicht nur ein Freund und Geschäftspartner des Regisseurs ist, sondern auch einer der Produzenten von seiner eigenen Familiengeschichte. Serkis bezeichnet sein Regiedebüt als eine "Liebesgeschichte über den Triumph des menschlichen Geistes über alle Widrigkeiten hinweg".
Bei Robin (Andrew Garfield) und Diana (Claire Foy) könnte man von Liebe auf den ersten Blick sprechen. Die zwei Turteltauben heiraten kurz nach ihrem Kennenlernen und erwarten auch bald Nachwuchs. Das Paar lebt in Afrika, wo Robin als Tee-Zwischenhändler sein Tagewerk verrichtet. Doch ihre bedingungslose, sich gerade in der Blüte befindende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Im Dezember 1958 erkrankt der 28-jährige Robin an Polio. Ab dem Hals abwärts gelähmt und über ein Beatmungsgerät am Leben erhalten, prognostizieren ihm seine Ärzte eine zu erwartende Lebensdauer von drei Monaten. Doch der Wunsch seinem Sohn beim Aufwachsen zusehen zu können und die Liebe seiner Gattin geben Robin genug Kraft, sich und sein Leben nicht aufzugeben. Nach einem Jahr verlässt Robin, gegen das Anraten seiner Ärzte, das Krankenhaus und setzt alles daran, seine aussichtslose Lage zu verbessern. Robin wird zu einem Experten für seine Krankheit, entwickelt einen speziellen Rollstuhl mit integriertem Beatmungsgerät, mit dem Querschnittsgelähmte sich "frei" bewegen können und fungiert als Berater für Krankenschwestern im Umgang mit Polio-Erkrankten. Nach der Sprengung der eigenen Grenzen setzt sich das Ehepaar als Botschafter für ein lebenswerteres Leben Schwerstbehinderter ein. Robin überlebt einige der Ärzte, die ihm eine kurze Lebensdauer versprachen, und stirbt im Alter von 64 Jahren als medizinische Sensation.
Für ihre Leistungen und die Entwicklung vielfältiger medizinischer Geräte für Polio-Patienten wurde im November 2017 Diana und Robin Cavendish der "Patient Innovation Lifetime Achievement Award" verliehen.
Philadelphia (1993)
Quelle: TriStar
"Philadelphia" (1993) - Filmplakat
Der junge Andrew Beckett ist ein ambitionierter, aufstrebender Anwalt bei einer großen Kanzlei in Philadelphia. Doch Andrew birgt zwei Geheimnisse - er ist homosexuell und HIV-positiv. Als erste Anzeichen seiner Krankheit sichtbar werden, die seinerzeit nach allgemeingültiger Meinung nur bei Homosexuellen auftritt, wird er aufgrund eines vorgetäuschten geschäftlichen Vergehens entlassen. Mit dem Wissen, dass diese Klage nur wegen seiner sexuellen Orientierung zustande gekommen ist, beschließt Andrew, seine ehemalige Kanzlei auf Schadensersatz zu verklagen. Der einzige Anwalt, der sich seiner Sache widerwillig annimmt, ist der homophobe Joe Miller. Während der Verhandlungsphase muss Miller sich jedoch eingestehen, dass sein Mandant ein ganz normaler Mensch ist. Der Anwalt legt seine Homophobie ab und setzt sich für die Rechte des Erkrankten ein. Die beiden Männer erringen einen Sieg, doch kurz darauf verstirbt Andrew an den Folgen seiner Immunschwäche.
Dieser Film ähnelt den Geschichten von Geoffrey Bowers und Clarence B. Cain, zwei Anwälten, die Aufgrund ihrer Krankheit diskriminiert und entlassen worden sind. Beide verklagten ihre ehemaligen Arbeitgeber. 1990 gewann Cain kurz vor ihrem Tod den Rechtsstreit. "Philadelphia" war der erste große Film, der diese Krankheit thematisierte. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 220.000 Amerikaner an AIDS gestorben.
Begnadete Hände - Die Ben Carson Story (2009)
Quelle: Sony
"Begnadete Hände – Die Ben Carson Story" (2009) - Szenenbild: Patientenbesuch
Dieser Film basiert auf dem Leben des Neurochirurgen Ben Carson. Während Carson ein ziemliches Problemkind war, wie er selbst in seiner Biografie berichtet, gilt er heute für viele afroamerikanische Jugendliche als großes Vorbild. Seine Auge-Hand-Koordination ebnete ihm den Weg zu einem begnadeten Chirurgen. Internationale Bekanntheit erlangte Carson durch die erste Trennung von siamesischen Zwillingen. Die Geschwister Patrick und Benjamin Binder waren an der Rückenseite des Kopfes zusammengewachsen. Für diese Operation hatten Carson und sein 70-köpfiges Team maximal eine Stunde Zeit, in der die Herzen der Binder-Zwillinge zum Stillstand gebracht, das Blut völlig abgesaugt und die Körper auf 20 Grad Celsius heruntergekühlt werden mussten. Die Trennung war ein Erfolg, auch wenn beide Jungen schwerste Hirnschäden davontrugen, hatten bis zu diesem Eingriff noch nie beide derart am Kopf zusammengewachsene Zwillinge überlebt.
Seit diesem Meilenstein in der Chirurgie wurde die Methode weiterentwickelt. Seit März 2013 ist Carson im Ruhestand und widmet sich der Politik.
Schwester Kenny (1946)
Quelle: RKO
"Schwester Kenny" (1946) - Filmplakat
Die australische Krankenschwester Elisabeth Kenny entwickelt einen neuartigen Therapieansatz zur Behandlung von Kinderlähmung. Durch Beobachtungen des Verlaufs stellt sie fest, dass es effizienter ist, durch physiotherapeutische Methoden die Muskulatur zu stärken, statt wie bisher den Betroffenen Bettruhe zu verordnen. Trotz großem Widerstand seitens der Schulmedizin, fängt die Methode an sich durchzusetzen. Später siedelt Kenny nach Amerika über und gründet ein Forschungsinstitut an der University of Minnesota.
Kenny erhält Ehrendoktorate von der University of Rocheste und der Rutgers University. Zu den Patienten der Kenny-Methode zählt unter anderem der amerikanische Schauspieler Alan Alda ("Kein Ort ohne dich").
Das war unsere kleine Sammlung von Filmen, die Geschichten von Menschen erzählen, die ihrer Zeit voraus waren, für ihre Rechte gekämpft und dadurch Unglaubliches geleistet haben. Fallen euch noch Filme ein, die in diese Liste passen würden? Fandet ihr die filmische Umsetzung der Lebensgeschichten gut oder ist eurer Meinung nach die Darstellung der Geschehnisse überspitzt gewesen? Schreibt uns doch ein Kommentar dazu.


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Leider ein bisschen wie Perlen vor die S.... werfen ( ich ducke mich weg
Wenn da nicht die wackelige Kurve über die Filme wäre, wär der gute Artikel auf dieser Platform völlig deplatziert. ;-)
Leider ein bisschen wie Perlen vor die S.... werfen ( ich ducke mich weg
Etwas ernsthafter...
An Philadelphia kann ich mich persönlich noch sehr gut erinnern. Der hat damals wirklich in die Zeit und zur Unsicherheit vieler Menschen gepasst.