Jubiläumsspecial: 10 der skurrilsten Filmfehler
Von wundersamen Landschaftstransformationen, tragischem Gedächtnisverlust und archäologischer Legastenie
Das A-Team - Der Film (2010)
Böse Zungen behaupten hin und wieder, die USA seien zu sehr auf ihr eigenes Land fixiert. Dass man sich für den Rest der Welt nicht interessieren würde und geografische Kenntnisse, sofern sie über die eigenen Landesgrenzen hinausgehen sollen, recht mager wären. Das ist natürlich Quatsch. Obwohl… Zumindest die Verantwortlichen hinter dem A-Team-Kinofilm von 2010 haben im Erdkunde-Unterricht entweder einen überschwänglichen Patriotismus für ihr Land an den Tag gelegt (und alle Landflächen außerhalb des amerikanischen Kontinents konsequent ignoriert), oder einen recht progressiven Humor. Was wir damit meinen? Hier eine – wohlgemerkt, kleine – Auswahl an nicht ganz wahrheitsgemäßen Darstellungen Deutschlands im Film:
- Angeblich ist das A-Team in Frankfurt am Main unterwegs. Aus unerfindlichen Gründen wird zwischenzeitlich jedoch eine Luftaufnahme von Köln gezeigt, inklusive Hauptbahnhof und Dom.
- Auf einem "deutschen" Polizeiauto ist als Notrufnummer 109 angegeben. Bleibt zu hoffen, dass die Macher niemals auf polizeiliche Hilfe in Good Ol' Germany angewiesen sein werden.
- Auf dem Weg von Mannheim nach Frankfurt überfliegen Hannibal Smith, B.A. Baracus eine Wüste. Eine WÜSTE! So gerne wir uns hier manchmal wärmeres Klima wünschen, aber das wäre doch etwas viel des Guten.
Ihr wollt noch mehr? Nur zu – der Film ist voll davon und wenn man nicht gerade beinharter US-Amerikaner ist, fliegen einem die Fehler dabei nur so um die Ohren.
