Jubiläumsspecial: 10 der skurrilsten Filmfehler
Von wundersamen Landschaftstransformationen, tragischem Gedächtnisverlust und archäologischer Legastenie
Batman Begins (2005)
Auf den ersten Blick scheint die Idee von Oberfiesling Ra's al Ghul (Liam Neeson) ja ganz nett zu sein: Wir verseuchen erst mal einen Monat lang den kompletten Wasserkreislauf von Gotham City mit einem Halluzinogen, das seine verheerende Wirkung nur dann erzielt, wenn es über die Atemwege aufgenommen wird. Dann besorgen wir uns einen amtlichen Mikrowellen-Transmitter, der bei Aktivierung auch die letzte Klospülung in Gotham zum Verdampfen bringt – Viva la Revolución!
Wie gesagt: Auf den ersten Blick wirklich ganz nett. Aber hat von den Machern auch nur einer mal an den nicht allzu unwahrscheinlichen Fall gedacht, dass die Bewohner hin und wieder einfach mal so Wasser zum Verdampfen bringen könnten? Beim Wasserkochen zum Beispiel? Oder beim Duschen? Gut, Gotham mag jetzt nicht das unschuldige Städtchen vom Lande sein, aber selbst hier würde es sicher negativ auffallen, wenn auf einmal haufenweise Leute schreiend aus ihren Küchen und Badezimmern rennen würden.
