Jubiläumsspecial: 10 der skurrilsten Filmfehler
Von wundersamen Landschaftstransformationen, tragischem Gedächtnisverlust und archäologischer Legastenie
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)
Auch Hollywood-Größen und Regie-Veteranen wie Steven Spielberg nehmen es zuweilen nicht allzu genau mit der historischen Realität. Kann man sich bei den (letztendlich immer noch überflüssigen) Aliens in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels noch damit rausreden, dass sich deren Existenz bislang weder beweisen noch widerlegen lässt, fällt die Sache bei der irdischen Geographie schon schwieriger aus: Wie soll man denn bitte glaubhaft vermitteln, dass auf der obligatorischen Landkarte, auf der stets Indys Reiserouten nachgezeichnet werden, mit Belize ein Staat eingezeichnet ist, den es zur Handlungszeit des Filmes (1957) noch gar nicht gegeben hat? Bis 1973 lautete die treffende Landesbezeichnung nämlich Britisch-Honduras.
