Diese Woche stellt WIDESCREEN die namhaftesten Regisseure Koreas vor!
Kang Je-gyu
Der 1962 geborene Kang Je-gyu etablierte sich im koreanischen Kino als Spezialist für Mainstreamfilme mit hohem Actiongehalt. International bekannt wurde Kang durch die Schwertkampfsaga The Legend of Gingko 2 (1996), stand in der Folgezeit aber kurz davor, seinen Beruf aufzugeben. Doch dann machte er sich an die Regie des Bruckheimer-ähnlichen Hochglanzactioners Shiri (1999), der sich als erster koreanischer Film deutlich am Stil Hollywoods orientierte.
Mit 6,2 Millionen Besuchern in Südkorea stellte der toughe Agententhriller irgendwo zwischen The Rock und James Bond prompt einen neuen Publikumsrekord auf. Nur wenige Jahre darauf brach Kang seinen eigenen Rekord mit dem monumentalen Kriegsdrama Brotherhood (2004), seinerzeit der teuerste koreanische Film aller Zeiten – und mit fast 12 Millionen Zuschauern der bis dahin größte Hit des Landes.
Erzählt wird die Geschichte zweier Brüder im Koreakrieg, die sich auf dem Schlachtfeld plötzlich gegenüberstehen – eine Allegorie auf den schwelenden Konflikt zwischen Nord- und Südkorea. Übrigens waren auch wir damals begeistert und haben Brotherhood in WIDESCREEN 5 Sterne verliehen!
