Es wird emotional: Die traurigsten Filmmomente aller Zeiten
Packt die Taschentücher aus, denn hier sind den Tränen keine Grenzen gesetzt. WIDESCREEN präsentiert euch die traurigsten Filmszenen aller Zeiten.
Sieben Leben (Drama – USA 2008)
Ben Thomas hat einen schweren Autounfall verursacht, bei dem nicht nur seine Frau, sondern auch sechs weitere Unschuldige ums Leben gekommen sind. Ihm bleibt nichts mehr von seinem Leben als die Schuld, die von nun an sein Handeln bestimmen wird.
Um Wiedergutmachung zu leisten schmiedet er einen Plan, er will das Leben von sieben Menschen durch ein Geschenk unschätzbaren Wertes zum positiven verändern. Sieben neue Leben für sieben Beendete. Nur so glaubt er sich von seiner Schuld befreien zu können und ist bereit dafür bis zum Äußersten zu gehen. Auf der Suche nach passenden Kandidaten sucht er nach Menschen mit Qualitäten, wie Güte, Herzlichkeit und Ehrlichkeit, die bisher im Leben aber nie viel Glück hatten. So begegnet er auch der herzkranken Emily und er findet etwas mit dem er nicht mehr gerechnet hat, Liebe.
Schon zu Beginn des Filmes wird mit der ersten Szene deutlich, wie weit Ben Thomas zur Begleichung seiner Schuld zu gehen bereit ist. Er meldet einen Selbstmord. Seinen eigenen.
Mit dem Wissen im Hinterkopf wie Thomas Leben enden wird erhält die Geschichte den ganzen Film über eine schwere, melancholische Stimmung. Das zentrale Motiv der Schuld wird von tiefen Emotionen der Trauer, Wut, aber auch Lebensbejahung getragen.
Als Ben erfährt, wie es um seine neue Liebe Emily wirklich steht, wird ihm die Wahl sein Vorhaben durchzuziehen abgenommen. Denn ohne ein Spenderherz kann sie nicht überleben und er wäre ein passender Spender. So bewahrheitet sich letztlich der zu Beginn des Filmes angekündigte Selbstmord. Viele dürften bereits jetzt still in ihr Taschentuch weinen und die Schlussszene, als Emily auf einen weiteren der Sieben trifft, dürfte auch den letzten Widerstand Leistenden das Herz erweichen.
