Kingdoms of Amalur: Reckoning-Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung

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Test Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Der leichte Comic-Einschlag der Grafik passt wunderbar. Das Setting wirkt stimmig, die Spielwelt interessant.
Quelle: Electronic Arts

Kingdoms of Amalur: Reckoning für PC im Test! Ein motivierender Mix aus epischem Rollenspiel und actionreichem Hack&Slay, der von seiner schwachen Story und den langweiligen Charakteren auf dem Weg zur Oberliga ausgebremst wird.

Das hat uns an Kingdoms of Amalurs: Reckoning nicht gefallen

Enttäuschende Handlung
Die Ausgangslage von Reckoning ist richtig interessant und hat alle Zutaten, die sie für ein episches Abenteuer, gespickt mit wichtigen Entscheidungen, die schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, braucht: In der Fantasy-Welt von Kingdoms of Amalur: Reckoning spielt das Schicksal eine enorm wichtige Rolle. Egal ob Gnom, Mensch oder Elf - jeder Sterbliche Amalurs wird in eine unumstößliche Bestimmung hineingeboren, der er fortan nicht entfliehen kann. Die­se alles umfassende Ordnung wird - wie sollte es auch anders sein? - durch eine Schicksalsfügung durchbrochen, nämlich durch den Tod und die darauf folgende Wiederauferstehung des Spielhelden von Reckoning. Dadurch kann der Held nicht nur seinen eigenen Schicksalsverlauf frei bestimmen, sein Auftreten wirkt sich zugleich auf die Einzelschicksale aller aus, denen er begegnet und die er durch sein Handeln beeinflusst. So die Theorie zumindest. Denn in der Praxis bleibt dieser tolle Ansatz völlig ungenutzt. Ihr trefft weder moralische Entscheidungen, noch könnt ihr das Schicksal anderer über typische Bring- und Meuchelaufträge hinaus nicht beeinflussen. Stattdessen steht im Zentrum der Handlung eine Situation, die abgedroschener kaum sein könnte: Ein machthungriger Tyrann stürzt die Welt in einen grausamen Krieg und will alle Völker unterjochen. Der Einzige, der ihn aufhalten kann, ist - selbstverständlich - unser Held. Zu allem Überfluss kommt die Story nach dem tollen Einstieg nur schleppend in Fahrt und tröpfelt bis auf zwei Höhepunkte bis zum Abspann nur vor sich hin.

DIe Dialoge von Kingdoms of Amalur: Reckoning sind nicht schlecht, allerdings hapert es an der Präsentation. Quelle: EA DIe Dialoge von Kingdoms of Amalur: Reckoning sind nicht schlecht, allerdings hapert es an der Präsentation. Austauschbare Charaktere und starre Dialoge
Schlecht geschrieben sind die Dialoge nicht, vielmehr hapert es an der Präsentation. Hölzerne Animationen, sporadische Perspektivwechsel und der stumme, teilnahmslose Held lassen die vielen Unterhaltungen statisch und altbacken wirken. KoA fehlen außerdem erinnerungswürdige Charaktere, die die Handlung tragen. Selbst die wichtigsten Verbündeten des Schicksalslosen wirken blass und teilweise sogar völlig unnötig. Gerade aufgrund der Mitarbeit von Bestsellerautor R. A. Salvatore, der mit der Figur des Drizzt Do'Urden eine regelrechte Fantasy-Berühmtheit erfand, hätten wir in Sachen Charakterzeichnung deutlich mehr erwartet!

Künstlich begrenzte Spielwelt
Obwohl die weiten Landstriche Amalurs zum Erkunden einladen, erreicht Reckonig aufgrund seiner künstlichen Levelbegrenzungen nie ein Freiheitsgefühl wie Skyrim oder Fallout 3. Vielmehr erinnert der blasenförmige Aufbau der Gebiete, die durch enge Gänge miteinander verbunden werden, an typische Online-Rollenspiele. Außerdem schränkt das Spiel auch ein, an welchen Stellen wir einen Abhang runter springen dürfen und wo nicht. Albern!

Umständliche Menüführung
Bis auf den Talentbaum sind alle Menüs als unnötig verschachtelte Liste angelegt, die sich aufgrund einer ordentlichen Aufteilung obendrein viel zu langsam navigieren lässt. Das Quest­log­buch nach wichtigen Aufgaben durch zu stöbern oder ein bestimmtes Item im Inventar zu finden dauert mitunter eine kleine Ewigkeit. Auch der Item-Vergleich ist nicht so prickelnd gelöst. Beim Betrachten eines Fundstücks wird nicht direkt mit der angelegten Ausrüstung verglichen. Dafür müssen wir erst extra eine Funktion bemühen. Mit dem Gamepad geht das noch, da man sich fix an den Ablauf gewöhnt hat und es ziemlich schnell geht. Mit der Maus hingegen artet das in Fummelei aus. Um einen Gegenstand zu vergleichen müssen wir erst mit einem Rechtsklick auf das Item ein Kontextmenü öffnen und dort dann den Vergleich anwählen. Der ganze Aufwand für eine Info, die auch per simplem Mouseover stattfinden könnte.

Meinung

Wertung zu Kingdoms of Amalur: Reckoning (PC)

Wertung:

8.0 /10

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kingdoms of Amalur: Reckoning-Test: Informationen zu Origin und Steam
  2. Seite 2 Kingdoms of Amalur: Reckoning-Test: Das hat uns gefallen
  3. Seite 3 Kingdoms of Amalur: Reckoning-Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung
    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kirk1701abcde Gelegenheitsspieler/in
        Kingdoms of Amalur: Reckoning gibt es immer noch zu kaufen bei Steam und EA
      • Von Kirk1701abcde Gelegenheitsspieler/in
        Kingdoms of Amalur: Reckoning gibt es immer noch zu kaufen bei Steam und EA
      • Von klexer NPC
        hallo an alle gamer.also ich habe es probegezockt um zu schauen ob es was für mich ist,ich muss sagen die grafik ist top, dafür das es auf der havok programiert wurde.schöne licht und schattenspiele.mir hat es spaß gemacht durch den wald am anfang zu laufen.die charaktere haben scharm und witz.ich habe es direkt nach dem probezocken bestellt. für mich ist es eine 9 von 10. mfg klexer
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Realxd78
        Aktuell habe ich ca. die Hälfte des Spiels durch und bin bei ca. 50 Spielstunden. Bei Skyrim war nach knapp 70h das Ende erreicht... mal sehen. Aktuell startet auf meinem NB zumindest seit knapp 2 Wochen kein anderes Spiel mehr...

        Kommt darauf an, wie du das Ende definierst - wenn du sagst, das Ende ist für dich gekommen, wenn du den Hauptquest abgeschlossen hast, dann geht das auch schneller in Skyrim. Nur hast du dann lange noch nicht alles gesehen.

        Kingdoms of Amalur werd ich mir wahrscheinlich mal für die Box holen wenns günstiger ist. Hab so noch genügend rumliegen und fast keine Zeit zum Spielen ^^
      • Von Realxd78 NPC
        Sorry, aber von lahmer Story kann hier nun wirklich nicht die Rede sein. Zumal es ja nicht nur eine Hauptstory, die man zudem über mehrere Bereiche erspielen muss, gibt, sondern noch pro Gruppierung mehrere Nebengeschichten und dann noch haufenweise Mini-Geschichtchen (z.B. Arena-Champion).

        Die Hauptstory an sich hat mich deutlich mehr fasziniert, als die von Skyrim, die mir ebenso schon recht gut gefallen hatte.

        Die Grafik ist sicherlich Geschmackssache, da es sich um hierzulande oft verteufelte Comic-Grafik handelt. Mir gefällts hervorragend, es wirkt wie ein WoW in schön. ;-)
        Die Steuerung sowie die Kampfgestaltung ist einfach nur spitze. So wünsche ich mir das künftig in jedem RPG.
        Und die Musikuntermalung ist das beste, was ich seit langem gehört habe. Allein schon das Intro, welches wie eine epische Mischung aus "Batman Begins" und "WoW" anmutet, hat mich in den ersten Spielsekunden gefangen genommen.
        Auch der Kampf gegen den ersten richtig GROSSEN, FETTEN (will ja nicht zu sehr spoilern) Zwischengegner wird grandios von der richtigen Musik begleitet.

        Über den Schwierigkeitsgrad kann man immer streiten, ich persönlich bin froh, dass ich nicht bei jedem Kampf erstmal neu laden muss oder mir an Bossen vor Ärger die Zähne an der Tischkante ausbeisse.

        Für mich ist KoAR bereits jetzt ein heißer Favorit auf mein Spiel des Jahres 2012. Eigentlich hatte ich ja Diablo 3 dafür "vorgesehen" aber da bin ich nun mal sehr gespannt, ob mich der Blizzard-Titel da noch umstimmen kann.

        Aktuell habe ich ca. die Hälfte des Spiels durch und bin bei ca. 50 Spielstunden. Bei Skyrim war nach knapp 70h das Ende erreicht... mal sehen. Aktuell startet auf meinem NB zumindest seit knapp 2 Wochen kein anderes Spiel mehr...

        ...wohl gemerkt über STEAM. Wäre es nur über Origin erhältlich gewesen, wäre diese Perle wohl an mir vorbei gegangen. So überzeugt scheint EA von ihrem Mistteil wohl nicht zu sein, sonst hätten sie hier eine striktere Veröffentlichungspolitik. Jetzt müssen die Verkäufe über Steam dann nur deutlich höher sein, als über EAs eigene "Vertreibungsplattform", dann fährt man diesen Unsinn hoffentlich irgendwann mit Vollgas gegen eine Wand.
      • Von Shackelton Mitglied
        V.a. find ich die Graphik und deren Design extrem schlecht. Null Atmosphäre.
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