Kane & Lynch: Dead Men
Das ist auch dringend nötig, verbringen Sie doch die meiste Zeit des Spiels damit, bleihaltige Grüße zu verschicken. Mit Pistolen, Maschinengewehren und Granaten hinterlassen Sie eine Schneise der Verwüstung. Dabei beeindruckt das Zerstörungssystem: Mauern oder Säulen, hinter denen Sie Deckung suchen, zerbröseln unter Beschuss, sodass Sie des Öfteren den Eindruck haben, die Eingangshallen-Szene aus dem Film Matrix nachzuspielen. Jedes Level gleicht einem Schlachtfeld, wenn der Qualm der Schießerei sich gelichtet hat.
Weitere Höhepunkte liefert die Grafik so gut wie keine. Die Landschaften und Texturen sind schlicht nicht mehr zeitgemäß. Einzig die Gesichter und Klamotten der Protagonisten kann man ruhigen Gewissens als gelungen bezeichnen.
Was dem Spiel an Grafik und Gameplay fehlt, macht der Titel mit seiner aufregenden Geschichte und den abgedrehten Charakteren wieder wett. Langt das? Auf jeden Fall. Kane & Lynch: Dead Men erzählt eine spannende und mitreißende Story, wie sie im Genre selten ist. Dabei agieren die Hauptakteure derart glaubwürdig, dass jede ihrer Aktionen nachvollziehbar, ja fast sogar verständlich ist.
Kane agiert wie ein verzweifelter Mann, der in die Ecke gedrängt zu allem fähig ist und einfach tut, was er denkt, tun zu müssen. Lynch dagegen rastet immer wieder aus, mutiert zu einer Bestie. Dann wieder ist er hilflos wie ein verzweifeltes Kind. Sie werden ihn hassen - und dennoch irgendwie mögen.
Nach sechs bis acht Stunden Spielzeit erleben Sie mit Kane das Ende der Geschichte. Eines von zwei Enden, um genau zu sein. Und, so viel sei noch verraten, Sie müssen eine Entscheidung treffen. Worüber? Mantel des Schweigens, Sie wissen schon.

Marketing-Unternehmen und Hersteller sitzen unter einem Drach und entwickeln die neuesten Szene-Shooter für Kiddies und junge Erwachsene die heutzutage noch kauf die Realtität vom Fiktiven unterscheiden können.
Und sowas wird dann noch von Presse und anderen Unternehmen gewürdigt.
Ich hoffe mal sehr, dass die Gewalt in PC-Spielen bleibt.... aber was soll ich hier noch hoffen.
alles in allem ist es doch sehr gelungen!
grafik die hübsch ist und nicht mehr, dafür aber auch auf meiner alten gurke noch läuft. der sound war in ordnung, nichts weltbewegendes.
die steuerung an sich war okay, probleme gabs halt nur bei der KI der eigenen und der gegnerischen figuren!
insgesamt hatte ich aber nur 2-3 stellen wo ich für einen moment lang frustriert war...das ging aber so schnell vorbei, dass es nicht weiter stört.
eine nette geschichte, die motivierend ist und auch in der deutschen synchro gut klingt! die flucht am anfang und die darauf folgende jagd haben richtig spass gemacht...auch wenn es größtenteils ein und dasselbe moorhuhn-schießen war!
ein zweiter teil würde mir sehr gut gefallen... mir fehlt noch die story von lynch ein wenig! der brabbelt ja am ende was von..."wenn das alles vorbei ist werde ich rausfinden wer sie (seine frau) umgebracht hat..." :P
86% hin oder her...ich für meinen teil hätte es bei 79% angesiedelt. größter kritikpunkt ist die kurze spieldauer und die etwas dumme KI.
2 abende gespielt, für 2€ aus der videothek geliehen, kann man sich nicht beklagen!
will auch mal meinen Senf dazu geben !!
Mir sind in den letzten 22 Jahren nur wenig Computerspiele untergekommen, die so atmösphärisch dicht und stimmig sind.
Die Grafik mag nicht mehr so der reisser sein aber schlecht sieht es noch lange nicht aus.
Der einzig wirkliche Kritikpunkt meinerseits ist die SPIELZEIT, die mit kaum mehr als 4 - 5 Stunden doch sehr kurz ist.
Ich hatte beim Spielen sehr wohl gemerkt, dass K&L einige Schnitzer hat, die auf den Spaß drücken, weil die Entwickler nicht alles sauber hinbekommen haben.
Ein paar der Features habe ich deshalb regelrecht boykottiert (Dekungssystem, sich auf die Kameraden verlassen), da es offensichtlich war, dass die nicht richtig funktionieren. Ok, wenn man es trotzdem tut, kann das ganz schön nervig sein.
Aber: Trotz ein paar frustigen Stellen war ich immer sofort wieder hoch motiviert, weiter zu machen. Nennen wir es Verdienst der Story/Charaktere/Atmosphäre. Zudem fand ich alle Sequenzen und Ereignisse überaus gut getimet, nie war etwas zu aufgesetzt, zu lang geraten, der Spielfluss war hervorragend und abwechslungsreich. Ich habe mich immer gefragt: "Was kommt als nächstes?"
Einfach gesagt: Über die Wertung kann man sich trefflich streiten, denn positive als auch negative Argumente sehe ich reichlich. Meiner Meinung nach waren es nie so krasse Fehler in der Liga eines Plotstoppers, für die wir die Wertung entsprechend stark abwatschen.
Roberts Einschätzung schlicht als idiotisch ab zu tun, ist gelinde gesagt reichlich ignorant. Ich persönlich kann sie - wie gesagt - so ohne weiteres nachvollziehen.
Aber auch wenn der Redakteur nicht nur wegen dem Review gefeuert wurde, so scheint da doch einiges nicht zu stimmen, wie man etwa hier zusammengefasst lesen kann. Aber auch Publisher Eidos spielt nicht gerade ein sauberes Spiel und führte eine mehr als fragwürdige Werbekampagne (Klick und klick).
Die Wahrheit mag ja vielleicht irgendwo dazwischen, zwischen den ganzen Extremen liegen. Nur ist es (wieder einmal) ein Fall, der einem zu denken gibt. Die Branche ist „erwachsen“ geworden und es geht um Wirtschaftlichkeit und viel Geld.