Jungs bleiben Jungs (Kinokritik/ Review)
Anspruchslos-amüsante Coming-of-Age-Komödie über die Chaostage zweier triebgesteuerter Teenager.
Teenager Hervé und sein Kumpel Camel wünschen sich nichts mehr, als eine Freundin zu haben. Leider stehen den beiden triebgesteuerten Knallchargen dabei wie vielen Jungs in ihrem Alter Pickel, Vokuhila-Frisur und ihr eigenes spleeniges Benehmen im Weg. Umso überraschender für die „feschen Kerlen“ (so der französische Originaltitel), dass die schnuckelige Aurore immer mehr die Nähe zu Hervé sucht. Bis es tatsächlich passiert: der erste Kuss. Nur offiziell mit ihm zu gehen, dagegen sträubt sich die Süße noch.
Ach ja, wie kompliziert ist doch die Liebe, wenn die Pubertät Körper und Geist in Unruhe versetzt. Mit viel Humor porträtiert Jungs bleiben Jungs dieses Durcheinander der Hormone und dabei quasi die männliche Seite des La Boum-Alters. Für Jugendliche zum Ablachen über die Peinlichkeiten des (eigenen) Teenager-Alltags bestens geeignet, darüber hinaus ohne große Schauwerte.
