Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Foto: CDU
Quelle: PCGames
Für ein Verbot von "Killerspielen" sprachen sich die Innenminister der CDU / CSU auf ihrer Tagung in Wanzleben, Sachsen-Anhalt, aus. "Die Video- und Computerspiele stellen ein erhebliches Gefährdungspotenzial insbesondre für Kinder und Jugendliche dar", heißt es in einem offiziellen Schriftstück. Die Prüfung durch die USK funktioniere nur sehr mangelhaft und stehe nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang. Sowohl Produktion als auch Vertrieb derartiger Spiele solle unter Strafe gestelt werden. Das bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehaltene "Killerspiele"-Verbot gerät nun erstmals nach einigen Wochen wieder in den Blickpunkt. Zuletzt hatten sich vermehrt Politiker gegen einen solchen Schritt ausgesprochen.
Aus einem Schreiben der Pressestelle des Landes Sachsen-Anhalt: "Ein erhebliches Problem stellen zudem die virtuellen "Killerspiele" im Internet dar. "Hier gibt es einen riesigen grauen Markt", sagte Innenminister Bouffier. Experten erwarten in den nächsten Jahren zudem einen erheblichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen an diesen überaus brutalen Online-Spielen von heute 3,4 Millionen auf 30 Millionen im Jahr 2009."
"Innenminister Volker Bouffier: "Wir beobachten die zunehmende Gewaltbereitschaft gerade von Kindern und Jugendlichen mit großer Sorge. Deshalb muss konsequent gegen Spiele, die Gewalt in jeder Form verherrlichen, vorgegangen werden. Dazu sollte das Jugendschutzgesetz insofern geändert werden, dass eine niedrigere Eingriffsschwelle, durch das Streichen des Wortes "offensichtlich" jugendgefährdend, erreicht wird. Diese Spiele sind mit einem effektiven Jugendschutz schlicht unvereinbar. Mit geeigneten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss sichergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben. Hier sind insbesondere die Provider gefordert, aber auch die Betreiber von so genannten Internet-Cafes." Einhellig wurde die Bundesregierung gebeten gemeinsam mit den Ländern, auf Bundes- und europäischer Ebene in diesem Sinne tätig zu werden."

Das Ganze scheint wohl gerade mächtig "in" zu sein, auch in den USA:
[quote]USA: Senator will Spiele verbannen
US-Senator Tommy Kilby stellt in Tennessee Computer- und Videospiele an den Pranger. Der demokratische Politiker…
Ich freu mich ja schon wenn diese ganzen älteren Politiker endlich in Rente gehen.
Denn die jüngeren von denen wissen durchaus was Computerspiele bedeuten.
Wir haben in der Schule mal mit Lehrer zusammen CS gespielt.
Viele von denen…
argh wie aggressiv mich diese hässliche hinterfotzig grinsende hackfresse neben dem bericht macht ej. >:-|