Horror-Action-Adventure der Render-Spezialisten von Cryo Interactive
Dieser Horror macht keinen Spaß.
Im Irrenhaus, das Dr. Jekyll leitet, brechen Tumulte aus. Jemand hat die Patienten freigelassen und mit Medikamenten bis zur Raserei aufgeputscht. Gleichzeitig wurde Jekylls Tochter entführt. So beginnt ein Action-Adventure, das niemand braucht - ein Alone in the Dark mit Sparhorror, das sich für eine Romanumsetzung hält. Schlimme Selbstüberschätzung! Die Hauptfigur, zu sehen aus der dritten Person, stakst, als hätte sie ihren Gehstock im Gesäß, durch hässlich tapezierte Flure und haut buckligen Kreaturen monoton vor die Stirn. Später verwandelt sich der Held in sein monströses zweites Ich als Mister Hyde und man wundert sich: Hübscher sah er im Urzustand auch nicht aus. In Dialogen, die sich unglücklicherweise nicht vermeiden lassen, treffen gelangweilte Sprecher beim Weinen, Beschweren, Bitten und Schreien alles, nur garantiert niemals den richtigen Ton. Dafür springt die lenkbare Kamera dermaßen spontan auf Befehle an, dass man grundsätzlich die falsche Ecke im Visier hat. Macht nix: Laufen, Springen und Schlagen passiert ja auch Pi mal Daumen. Wozu soll man da noch sehen wollen, in welche Richtung es geht? Wenn das Ziel ein Spiel zum Fürchten war - geschafft!
