Die gut gerüstete, erfahrene Kavallerie fängt Milizionäre auf einer engen Brücke ab. Im direkten Duell haben die schlecht ausgebildeten Fußtruppen keine Chance. Die gut gerüstete, erfahrene Kavallerie fängt Milizionäre auf einer engen Brücke ab. Im direkten Duell haben die schlecht ausgebildeten Fußtruppen keine Chance. Auf einer offenen Ebene unterliegen Schützen ohne Panzerung hoffnungslos heranstürmenden Musketieren. Verschanzt in einem höher gelegenen Wald, spielen sie hingegen ihre beachtliche Feuerkraft und Schusspräzision aus und erledigen den Großteil der Angreifer aus sicherer Distanz. In der Schlacht gegen England besetzt Dänemark ein zentral gelegenes Dorf, doch die Vorteile liegen klar aufseiten der Invasoren: Der 120 Mann fassenden dänischen Miliz - einfache, aber billige Nahkämpfer - stehen ebenso viele gut geschulte Linieninfanteristen gegenüber.

Die beiden Abteilungen der Briten rücken durch ein lang gezogenes Tal auf die Gebäude zu, als die verschanzten Verteidiger sich zu einem überraschenden Gegenangriff entschließen. Im Laufschritt preschen sämtliche Milizionäre aus ihren Stellungen. Die weiter vorn befindlichen englischen Soldaten lassen sich übertölpeln. Der zweite Verband nimmt augenblicklich Gefechtsposition ein und eröffnet gerade noch rechtzeitig das Feuer, um die dänische Angriffswelle abzuschwächen. Dank besserer Bewaffnung endet der Kampf zugunsten Englands - Dänemark ist britisch!

Stein, Schere, Formation

Imperial Glory Wer Age of Empires gespielt hat, kennt das Stein-Schere-Papier-Prinzip: Ritter besiegen Bogenschützen, verlieren aber gegen Lanzenträger. Imperial Glory erweitert dieses Konzept um Formationen mit großem Einfluss auf die Kampfkraft. "Säule" nennt sich die rechteckige Standardaufstellung, in der Ihre Mannen zwar besonders beweglich, aber auch anfällig für Angriffe von der Seite sind. In der "Linie" können alle Soldaten gleichzeitig schießen, was die Schlagkraft erhöht. Diese Formation ist jedoch sehr behäbig und kann leicht von frontal attackierenden Reitern durchbrochen werden.

Kavallerie wehrt man am besten im Viereck ab: Männer zielen in alle Richtungen und die Mitte stützt die äußeren Reihen. Daraus resultieren spannende Taktiken. Bei einer Bataille zwischen Österreich und Russland im eisigen Minsk stehen sich mehrere Infanteriedivisionen in Linien gegenüber. Keine Seite wagt einen Vorstoß, denn wer die Formation aufgibt und sich ins Schussfeld des Gegners begibt, hat bei ausgeglichener Mannstärke nur wenig Chancen. Dann weicht die russische Kavallerie über die linke Flanke aus: Außerhalb des Aktionsradius der Feinde umreitet der Tross die Front und setzt zum Angriff von der Seite an.

Die Österreicher reagieren lehrbuchmäßig mit einer Umstellung in die Vierecksformation und begehen damit den entscheidenden Fehler. Die Russen erkennen ihre Chance, ziehen die Reiter zurück und schicken die noch immer als Linie aufgestellten Infanteristen nach vorn. Noch bevor ihre Gegner sich der neuen Situation gewahr werden, feuern sie die verheerende und in diesem Fall entscheidende erste Salve. Wie sich die Formation und Position im Gelände konkret auf die Eigenschaften Ihrer Armee auswirken, erfahren Sie in einem übersichtlichen Auswahlfenster. Abzüge werden rot, Boni blau dargestellt. Zusätzliche Auskunft geben Icons über den jeweils betroffenen Abteilungen.

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      • Von Hunchback Stille/r Leser/in
        Kleine Korrektur des Artikels: Batavia oder historisch korrekter die batavische Republik war mitnichten Belgien, liebe Redaktion, sondern der Nachfolgestaat der Niederlande zur Zeit der napoleonischen Kriege!
      • Von Hunchback Stille/r Leser/in
        Kleine Korrektur des Artikels: Batavia oder historisch korrekter die batavische Republik war mitnichten Belgien, liebe Redaktion, sondern der Nachfolgestaat der Niederlande zur Zeit der napoleonischen Kriege!
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