Ihre beste Stunde: Filmkritik zum britischen Drama mit Gemma Arterton
Um den englischen Soldaten während des zweiten Weltkriegs neuen Mut zu verleihen, will die Regierung einen Propagandafilm produzieren. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Catrin Cole soll die unfähigen männlichen Drehbuchschreiber ersetzen. Dabei muss sie einige Hindernisse überwinden.
London während des Zweiten Weltkriegs: Das englische Ministerium für Informationen soll mithilfe eines Kriegsfilmes über eine Rettungsaktion gleichzeitig Optimismus und Authentizität vermitteln. Einziges Problem: Keiner der männlichen Drehbuchautoren weiß, wie er authentische Dialoge für die weiblichen Hauptfiguren schreiben soll. Daher wird die junge Catrin Cole engagiert. Diese muss sich gegen Bürokratie, patriarchalische Zustände und den alternden Schauspieler und Star Ambrose Hillard durchsetzen.
Ein wenig Comedy, ein wenig Drama und ein wenig Romanze - gelegentlich hält sich der Film von Lone Scherfig etwas zu sehr zurück, bietet aber dennoch genügend herzliche und typische Feelgood-Elemente, um über die gesamte Laufzeit zu unterhalten. Darstellerisch tritt leider niemand hervor, obwohl Gemma Arterton und der wie immer charmant- exzentrische Billy Nighy durchaus überzeugen können. Etwas mehr Leidenschaft hätte jedoch geholfen.
FAZIT
Ein kleines, beschwingliches Drama mit einer Prise Comedy. Tut niemandem weh, hält sich aber bisweilen sehr zurück.
Offizieller Trailer zu "Ihre beste Stunde":
