Humble Bundle Special: Kritik und Meinungen
Das Humble Bundle drängt mittlerweile massiv auf den Markt und lockt Spieler nicht nur mit guten Angeboten, sondern auch mit guten Taten. Wer gehört zu den Wohltätern, wer kassiert die Kohle und welche Kritik gibt es an dem System? Unser Special zu den bekannten Spiele-Bundles mit Wohltätigkeitsbonus.
Kritik am Humble Bundle
Es gibt jedoch auch Kritik an den Bundles. Erste Stimmen werden laut, welche die fehlende Transparenz im Konzept des Humble Bundles konzentrieren. Denn viele Kunden (auch in Übersee) wünschen sich schlicht mehr Klarheit: Wer profitiert nun exakt anteilig? Denn wenn auch das Humble Bundle großmundig damit wirbt, dass der Käufer bestimmt, wer Mittel erhält – so beschränkt sich diese Aussage nur darauf, wie Mittel zwischen Charity, Publisher und Humble Bundle verteilt werden. Und das wirft viele Fragen auf: Bekommen alle auf der Webseite des Humble Bundle gelisteten Organisationen gleiche Anteile? Und wenn nicht, wer entscheidet, wer wie viel bekommt? Läuft die Verteilung sauber ab?
Quelle: Steam
Das Humble Mobile Bundle: Humble ist nicht nur für Windows-User. Auch Mac-OS und Linux werden, je
nach Spiel, bedient. Dabei wird auch vor mobilen Geräten nicht haltgemacht.
Warum wird, um ein konkretes Beispiel zu nennen, die San Francisco AIDS Foundation unterstützt, die kein Global Player, sondern eine lokale Einrichtung ist? Auf ihrer Webseite verkündet die Foundation, sie bekämpfe "die AIDS-Epidemie in San Francisco seit 1982". Gibt die SFAF denn zum Beispiel auch Geldmittel an die AIDS-Forschung weiter, sodass alle Menschen davon profitieren können? Zumindest bis dato werden nur amerikanische Organisationen unterstützt, wenngleich einige von diesen auch global operieren, wie beispielsweise Human Rights Watch. Das ist aber angesichts der Globalisierung kein besonders zukunftsorientiertes Konzept und gehört an dieser Stelle deutlich nachgebessert – was natürlich auch für die anderen Anbieter gleichermaßen gilt.
Eine weitere Frage müssen wir uns jedoch selber stellen: Wie wichtig ist uns die Gemeinnützigkeit des Humble Bundles überhaupt? Momentan bleibt unsere Wohltätigkeit nämlich eine reichlich diffuse Sache, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur, dass wir letztlich nicht umfassend darüber aufgeklärt werden, wohin unsere Mittel fließen. Wir haben auch keine Möglichkeit, bestimmte Organisationen gezielt zu unterstützen. Das ist der eigentliche Aufhänger für Kritik an den Bundles, neben der Tatsache, dass wir nur punktuell über die Verwendung der Mittel Aufschluss erhalten. Wohin genau sind die unglaublichen 64 Millionen Dollar, die seit dem ersten Humble Bundle eingenommen wurden, geflossen? Die Antwort bleibt man uns bislang jedoch schuldig.
Humble Mumble
Immerhin klärt das Blog des Humble Bundle (www.blog.humblebundle.com) gelegentlich über die Verwendung der Gelder auf. So wurde bekannt gegeben, dass die Erlöse aus dem Humble Bundle Mojam direkt in ein Projekt zur Versorgung von afrikanischen Dörfern mit sauberem Wasser gestiftet wurden. Das besagte Projekt bzw. die Organisation dahinter trägt den Namen "charity: water" und hat schon für Tausende Menschen in Äthiopien und Ruanda dauerhaft sauberes und sicheres Wasser zur Verfügung gestellt, und dies mit Fotos von den entsprechenden Dörfern auch belegt: Dort tummeln sich lachende Menschen vor brandneuen Wasserpumpen. Das ist großartig und sorgt auch beim Betrachter für ein gutes Gefühl – es wurde also etwas bewirkt. Durchs Zocken!

Es generiert Aufmerksamkeit. Der Grund für die Aktion war das Erscheinen von Steam für MacOS, und ein kostenloses Portal sorgte für kostenlose Werbung und Neukunden für die gesamte Plattform.
Es lassen sich Spieler anlocken, die sich sonst nie dafür interessiert hätten aber dadurch Fans und potentielle Käufer des Nachfolgers werden.
Mundpropaganda sorgt dafür, dass sich das Spiel auch nach Ende der Aktion besser verkauft.
Bei normaleren Angeboten, also der 50-75% Reduzierung, bringt zum einen die Werbung und zum anderen die Stückzahlen die Umsatzsteigerung. Beispiele von 2012:
Bei Torchlight steigerten sich die Verkaufszahlen während des Specials (drei Jahre nach Erstveröffentlichung) um mehrere tausend Prozent. Und selbst danach verkaufte es sich noch wochenlang doppelt so oft wie vorher. Als es "The Bindig of Isaac" für die Hälfte gab verfünffachten sich die Stückzahlen. Als Flash Sale mit 75% Rabatt verkauften sie 60x so viel wie vorher.
Laut Valve ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Einnahmen durch die Sonderangebote 10- bis 20-fach steigern. Bei manchen Titeln sogar 70-80x.
Gamasutra - Steam sales: How deep discounts really affect your games
Ist halt ein schwammiges Terrain. Mit den Sonderangeboten verdienen die Hersteller weniger pro Stück, und so einige Spieler warten sicher auch darauf und verzichten lieber auf den Vollpreistitel. Dafür gewinnen sie Käufer die sich das Spiel sonst überhaupt nicht gekauft hätten. Der Erfolg scheint Valve recht zu geben, aber wahrscheinlich hilft es kleineren Entwicklern mehr als den großen der Branche. Aber selbst die können mit einem billigen (oder kostenlosem) Vorgängerspiel die Vorbestellzahlen für den nächsten Titel steigern.
Diese faulheit der Entwickler (naja bei so einigen AAA Titeln würde es auch das genick brechen ) zeigt dann doch wirkung in den generellen verkaufszahlen
Gibt es sowas wie Demos noch? Ich weiss es nicht... aber früher war ich noch einiges geiler auf Demos und so und als das immer weniger wurde sank auch das generelle interesse an Spielen...
Ein COD oder NFS will ich selbst KOSTENLOS nicht mehr zocken :-B
Tja es gab einen guten grund warum man sich früher (ja ich muss dabei sogar sagen FRÜHER LOL...) die Spiele Illegal gezogen hat...
Jetzt könnt ihr euren scheiss alleine zocken! Der DL lohnt sich nicht und wenn die Telekom so weiter macht ist selbst umsonst zuviel für so Games xD
Die Sales kann man heutzutage als Demos sehn, nur das es mit einer Demo evtl mehr käufer geben würde die den Vollpreis bezahlen, was unterm strich wichtiger ist müssen die Publisher und Verkäufer entscheiden
Ich kann mir auch gut vorstellen das nach einen Humble Bundler sich der Käufer gedacht hat, ach zahl ich mal mehr dafür!
"tausendste edit" Ich als Baphomets Fluch Fan wäre sicher nach einer Demo richtig Geil auf das gesammte Spiel, nein es gibt keine Demo, mein interesse ist nicht so hoch (Teil 3+4 hab ich nur gezockt weil die ersten teile so gut waren), bei der PS1 hab ich mir für dieses Spiel nach ner Demo das Spiel und eine Maus gekauft xD
Fazit: Nein nicht nur die Entwickler wollen sparen sondern wir alle, gibt es zu einen Spiel keine Demo ist klar das dieses Spiel warscheinlich schlecht ist oder nix neues bietet oder das die einfach kein Bock drauf haben = Das Spiel ist Schrott und die Entwickler schlecht
Natürlich bekommt man keinen Überweisungsbeleg, aber einstellen kann man die gewünschte Aufteilung schon. Der Standard ist immer gleichmäßig auf alle zutreffenden Organisationen.
Was Valve mit Portal probierte war natürlich ein Extrem, aber selbst das hat den Umsatzzahlen anscheinend nicht geschadet.
Es generiert Aufmerksamkeit. Der Grund für die Aktion war das Erscheinen von Steam für MacOS, und ein kostenloses Portal sorgte für kostenlose Werbung und Neukunden für die gesamte Plattform.
Es lassen sich Spieler anlocken, die sich sonst nie dafür interessiert hätten aber dadurch Fans und potentielle Käufer des Nachfolgers werden.
Mundpropaganda sorgt dafür, dass sich das Spiel auch nach Ende der Aktion besser verkauft.
Bei normaleren Angeboten, also der 50-75% Reduzierung, bringt zum einen die Werbung und zum anderen die Stückzahlen die Umsatzsteigerung. Beispiele von 2012:
Bei Torchlight steigerten sich die Verkaufszahlen während des Specials (drei Jahre nach Erstveröffentlichung) um mehrere tausend Prozent. Und selbst danach verkaufte es sich noch wochenlang doppelt so oft wie vorher. Als es "The Bindig of Isaac" für die Hälfte gab verfünffachten sich die Stückzahlen. Als Flash Sale mit 75% Rabatt verkauften sie 60x so viel wie vorher.
Laut Valve ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Einnahmen durch die Sonderangebote 10- bis 20-fach steigern. Bei manchen Titeln sogar 70-80x.
Gamasutra - Steam sales: How deep discounts really affect your games
Ist halt ein schwammiges Terrain. Mit den Sonderangeboten verdienen die Hersteller weniger pro Stück, und so einige Spieler warten sicher auch darauf und verzichten lieber auf den Vollpreistitel. Dafür gewinnen sie Käufer die sich das Spiel sonst überhaupt nicht gekauft hätten. Der Erfolg scheint Valve recht zu geben, aber wahrscheinlich hilft es kleineren Entwicklern mehr als den großen der Branche. Aber selbst die können mit einem billigen (oder kostenlosem) Vorgängerspiel die Vorbestellzahlen für den nächsten Titel steigern.
Publisher - 1$
Humble - 1$
Charity - 4$
Sofern der Durchschnitt tatsächlich mal über 6$ liegt, landen diese ebenfalls bei der Charity.
Ja ich bin schon ein mieser Typ.