Mehrspielertest: Hellgate: London
Quelle: Flagship Studios
Interessant: Jeder Spieler erhält seine eigene Ladung an Gegenständen, die Fundstücke von Kameraden sieht man erst gar nicht. Was nicht gerade elegant erscheint, ist bitter nötig: In der Hektik würde man Freunden sonst allzu leicht etwas wegschnappen. Gruppenspiel mit taktischem Tiefgang kommt ohnehin nicht auf: Zu chaotisch und kurzweilig sind die Kämpfe, meist führt stures Draufhalten zum Erfolg - wie schon im Einzelspielermodus. Auch sonst ist alles wie gehabt: Die Quests sind uninspiriert, aber zahlreich. Die Atmosphäre ist dünn, dafür sind Klassen und Monster toll gestaltet. Das Angebot an lernbaren Fähigkeiten für einen Helden ist überschaubar, aber durchdacht und reizvoll. Bei all der Action hat Hellgate nur eine Attraktion: Die süchtigmachende Jagd nach Items. Und ausgerechnet hier wird Potenzial verschenkt.
Quelle: Flagship Studios
Ein gutes Handelssystem ist für Spiele wie Hellgate das A und O. Völlig unverständlich daher, dass es kein Auktionshaus und nicht mal einen ordentlichen Handels-Chat gibt. Während Ersteres in einem Update folgen soll, kann man sich über das Chat-Fenster nur wundern: Hässlich und klobig sitzt es in der Bildecke; blendet man es aus, bekommt man gleich gar keine Nachrichten mehr angezeigt. Wer Items verkaufen will, muss trotzdem tippen - und bremst somit seinen Spielfluss. Das Interface ist im Mehrspielermodus generell hinderlich: Dem Inventar fehlt eine Sortierfunktion, die Freundesliste nimmt nur Spieler auf, die online sind und ein Such-Assistent für Spieler ohne Gruppe existiert gar nicht - oft zieht man daher frustriert allein in die Schlacht.
Auch nach dem ersten Patch leidet Hellgate an Bugs. Abstürze, nicht auffindbare Spieler, Fehlermeldungen beim Handeln - viele Details, die in der Summe stören. Es bleibt ein gutes, aber sicher nicht überragendes Mehrspielererlebnis. Eines, das Langzeitspieler mit kostenpflichtigen Inhalten lockt. Für die sollten Sie aber erst zahlen, wenn sie erhältlich sind - und wenn wirklich klar ist, was man für sein Geld bekommt.

Klarer WARTEN MIT KAUF. Da kann man sich gerne die Köpfe drüber heiß reden.
Es ist schlecht und es fehlt an vielen Ecken und Kanten.
Eigentlich sollte PCG mal in 3 - 4 Monaten wenn Patch 1.0 schon längst da ist (mit Content woooooo) und vorallem evtl. ein paar Erweitungen im Multiplayerplayer mal nachschauen nur denke ich das die Wertung dann noch weiter in den Keller gehen wird.
Es reicht eben nicht viele tolle Ideen in einen Topf zu werfen, es fehlt die Seele.
... ach ja und eine Spielanleitung die diesen Namen auch verdient wäre auch nicht schlecht gewesen.
Mein Tipp: zwei Jahre warten bis Patch 4.0 draußen ist und das Spiel für 10.- Eur zu haben ist.
Ab lvl 30 (nach Akt 5) kann man sich aussuchen ob man weiter im Leichten Modus spielen möchte oder im schweren Modus. Man kann jederzeit beim Einloggen den Modus wieder wechseln und in beiden Modus Questen und somit Lvln. Wie in jedem Spiel macht das Gruppenspiel natürlich mehr Spaß und in Hellgate ist die Gruppenfindung auch Ruck zuck erledigt. PC Games ist zwar schnell lvl 50 gewesen nur wollen wir nicht darüber diskutieren wie die Ausrüstung der Tester danach aussah und ob sie sich überhaupt Mühe gegeben haben die Ausrüstung weiter zu verbessern. Hellgate London ist ein sehr komplexes Spiel von der Skillpunkte- und Talentpunkteverteilung bis hin zu Waffen und Rüstungen. Man muss hier ein wenig nachdenken bevor man seine Skillpunkte vergibt weil man nicht genau weiß welche Waffe oder Welche Rüstung welche Skillpunkte benötigt. Heute werden die Spiele durch die Bugreports der Spieler verbessert damit müssen wir uns nunmal abfinden.
Viel Spaß euch allen.
Für ALLE: Hellgate London ist eine FEHLINVESTITION - NICHT ZU EMPFEHLEN!