Superheld und Dämonenfürst: Wer ist eigentlich Hellboy?

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Special Sebastian Geiger - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Superheld und Dämonenfürst: Wer ist eigentlich Hellboy?
Quelle: Lionsgate 

Mit seinem Aussehen und seinen Sprüchen bleibt Comicheld Hellboy sofort im Gedächtnis. Und der teuflische Dämonenjäger ist populär genug, dass es im April mit Hellboy: Call of Darkness schon den dritten Film über ihn geben soll. Aber wer ist Hellboy eigentlich und wie ist er entstanden?

Er ist rot, sein Humor ist trocken und er hat eine ziemlich große rechte Hand. Obwohl Superheld Hellboy nie so sehr den Mainstream erobert hat wie Superman oder Spider-Man hat er eine große und loyale Fangemeinde. Eng verknüpft mit dem Namen Hellboy ist der seines Erfinders, Mike Mignola. Der hatte angeblich mit der Konzeptzeichnung des Dämons, über der der Name Hellboy prangte, zunächst gar nichts besonderes geplant. Allerdings gefiel ihm der Name, also wurde Hellboy zum Star seiner Geschichten.

Für die Comic-Vorlage ist Mike Mignola verantwortlich. Quelle: Dark Horse Digital Hellboy: Call of Darkness: Für die Comic-Vorlage ist Mike Mignola verantwortlich. In Mike Mignolas Comicuniversum ist Hellboy (richtiger Name Anung Un Rama) der Sohn des Höllenfürsten Azzazel, der dazu auserkoren ist, eines Tages das Ende der Welt auszulösen. Dazu kommt es aber nicht, denn Ende des Zweiten Weltkriegs beschwört der Magier Rasputin den kleinen Dämonen auf die Erde, wo er in die Obhut von Professor Trevor "Broom" Bruttenholm kommt. Hellboy wird Teil des B.P.R.D. (Bureau for Paranormal Research and Defense) und beschließt, sich gegen sein Schicksal als Herr über die Hölle und möglicher Auslöser der Apokalypse zu stellen. Stattdessen feilt er sich seine Teufelshörner ab und wird zum Dämonenjäger, der gegen Okkultisten, Dämonen, Fabelwesen und Monstrositäten kämpft, die stark an die Kreaturen von H.P. Lovecraft erinnern.

Hellboy: Call of Darkness (jetzt kaufen ): Hellboys Kräfte und Fähigkeiten:

Dass Hellboy ein Dämon ist, erkennt man nicht nur an seinem Aussehen, sondern auch an seinen Fähigkeiten. Neben übermenschlicher Stärke und Hellboy: Call of Darkness: Hellboy  Quelle: Lionsgate  Hellboy: Call of Darkness: Hellboy  Widerstandskraft hat er ein instinktives Verständnis für alte Sprachen und magische Beschwörungen. Wird er doch einmal verletzt, heilen seine Wunden schnell. So überlebt Hellboy auch Verwundungen, die ihn eigentlich umbringen müssten. Für den Kampf gegen Dämonen und Geister hat er außerdem jede Menge nützliche Gegenstände dabei, angefangen von heiligen Relikten und Kräutern bis hin zu einem riesigen Revolver, der eines seiner Markenzeichen ist - auch, wenn Hellboy nicht sonderlich gut mit ihm umgehen kann.

Genauso bekannt wie Hellboy selbst ist aber natürlich auch seine übergroße rechte Hand die "rechte Hand des Schicksals". Diese bekam Hellboy als Baby von seinem Vater Azzazel anmontiert. Neben ihrem großen Gewicht, mit dem man perfekt Gegner pulverisieren kann, hat die Hand noch eine andere Fähigkeit. Sie kann den Drachen Ogdru Jahad befreien, der dann wie Welt vernichten wird. Natürlich hat Hellboy schon häufiger daran gedacht, wie er diese Hand loswerden kann, allerdings funktioniert sie auch ganz gut ohne ihn, was Hellboy dazu gebracht hat, sie zu akzeptieren und mit seinem eigenen Leben zu beschützen.

Hellboy: Call of Darkness: Die Hellboy-Filme:

Klar, dass ein so kultiger Charakter früher oder später ins Kino muss. Niemand geringeres als Guillermo del Toro (Pan's Labyrinth) übernahm die Regie, und mit Ron Perlman als Hauptdarsteller bestritt Hellboy sein erstes Kinoabenteuer. Del Toros Hellboy kam beim Publikum gut an, auch, wenn er mit dem Comicvorbild eher wenig gemein hatte. Hellboy und der Nachfolger Hellboy 2: Die goldene Armee sind dunkle Fantasy-Märchen. Den Horror, der bei Mignolas Comics immer wieder aufblitzt, lassen sie meist unter den Tisch fallen.

Hellboy Quelle: Universal Hellboy: Call of Darkness:  Die ersten Hellboy-Verfilmungen waren eher düstere Fantasy.  Del Toro hatte seine Hellboy-Filme als Trilogie angelegt, zum dritten Teil sollte es allerdings nie kommen. Stattdessen entschied sich das Filmstudio Lionsgate dafür, unter der Regie von Neil Marshall einen neuen Hellboy ins Kino zu schicken, der näher am Comic-Vorbild dran sein soll. In Hellboy: Call of Darkness spielt Stranger-Things-Star David Harbour den teuflischen Superhelden. Die ersten Trailer, in denen Hellboy gegen die Magierin Nimue (Milla Jovovich) antritt, lassen schon erahnen, dass der Film um einiges düsterer wird als die Hellboy-Filme von Guillermo del Toro. Auch basiert die Handlung auf Comicgeschichten wie etwa "Darkness calls" oder "Wild Hunt". Ob die mehr als nur Inspiration für den Film waren, wird sich am 11. April zeigen, wenn Hellboy: Call of Darkness ins Kino kommt.

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