Nvidia GeForce GTX 1050 Ti: Was taugt die alte Grafikkarte als Übergangslösung?
Im Vergleich zum Oktober 2020 muss man selbst bei Einsteigermodellen wie der Nvidia GeForce GTX 1650 mit Preisen ab 230 Euro mindestens 60 Prozent Aufpreis in Kauf nehmen. Die über vier Jahre alte Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ist hingegen für 160 Euro zu haben - kann sie eine Übergangslösung für moderne Games sein?
Nvidia GeForce GTX 1050 Ti: Eine Übergangslösung?
Wer aktuell eine Gaming-Grafikkarte sucht, wird nur mit Glück fündig und bezahlt dann ungewöhnlich hohe Preise. Wer nur aufrüsten wollte, aber noch eine halbwegs ordentliche Karte hat, kann dies verkraften und abwarten. Wer aber eine sehr alte oder defekte Grafikkarte hat und ohne neue Grafikkarte keine aktuellen Games mehr spielen kann, vielleicht sogar noch nicht mal seinen PC nutzen kann, der muss deutliche Mehrkosten in Kauf nehmen. Ebenso wie die, die keinen aktuellen PC mehr haben und eigentlich einen neuen Gaming-PC anschaffen wollten.
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Doch was ist mit der Idee, zumindest für eine Übergangsphase eine schwächere Grafikkarte zu nehmen, die sicher schon bei den meisten komplett aus dem Fokus verschwunden ist?
Quelle: Screenshot Antonio Funes
Anno1800: Achtet bei den niedrigen Details (untere Bildhälfte) auf die geringere Baumanzahl, matschigere Texturen beim Weg und der Grube sowie fehlender Tiefe bei den Fenstern der Feuerwache und dem Haus rechts im Bild.
Die Rede ist von der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti, die Ende Oktober 2016 auf den Markt kam und schon damals eher nur den Einsteigerbereich bediente. Aber im Gegensatz zu aktuellen Einsteigergrafikkarten wie der GeForce GTX 1650 Super ist die eigentlich bereits veraltete Grafikkarte immer wieder für Preise von 160 bis 180 Euro zu haben. Der Preis ist - natürlich nur angesichts der aktuellen Lage - auch okay, falls sie denn mit modernen Spielen gut zurechtkommt. Genau das testen wir mit Anno 1800 sowie folgenden aktuellen Spielen, die allesamt noch keine sechs Monate auf dem Markt sind: Assassin's Creed: Valhalla (November 2020), A Total War Saga: Troy (August 2020), Baldur's Gate 3 (Oktober 2020), Call of Duty: Black OPs Cold War (November 2020), Cyberpunk 2070 (Dezember 2020), Immortals: Fenyx Rising (Dzember 2020) und Watch Dogs: Legion (November 2020). Dabei testen wir niedrige und mittlere Detailstufen - wir erwarten nicht, dass hohe Details mit der über vier Jahre alten Einsteigerkarte möglich sind. Wir haben auch zwei Vergleichsbilder im Text eingebaut, das erste seht ihr direkt links.
Mangelware Grafikkarten
Bevor wir die Performance anschauen, werfen wir aber nochmal einen Blick auf die aktuelle Grafikkartensituation. Seit Monaten sieht es auf dem Grafikkartenmarkt düster aus, was die Verfügbarkeit von Gaming-Grafikkarten angeht. Damit einhergehend sind auch die Preise stark gestiegen. Dies gilt inzwischen für alle Grafikkarten, die für Gaming geeignet sind. Und zwar nicht nur für die neuen Modelle von AMD und Nvidia, die eigentlich ab 400 Euro zu haben sein sollten und bei denen man eher 300 bis 500 Euro Aufpreis (!) in Kauf nehmen muss. Vielmehr sind auch Grafikkarten, die im Herbst zwischen 140 und 350 Euro zu haben waren, ebenfalls enorm im Preis gestiegen. Dies zeigt die folgende Grafik mit den Preisen zwischen Oktober und Ende Januar für entsprechende ab Lager lieferbare Grafikkarten:
Quelle: Antonio Funes
Preisentwicklung von Grafikkarten seit Oktober 2020
Wir betonen dabei, dass sich die Preise für Ende Januar (Stand 29. Januar, 12 Uhr) häufig auf Grafikkarten beziehen, die es trotz des hohen Preises nur bei ein oder zwei Shops ab Lager lieferbar gibt. Andere Modelle der Grafikkartenreihen sind teilweise noch viel teurer, obwohl ja ohnehin schon mindestens 60 Prozent Preissteigerung seit Oktober hinzunehmen sind.
Die Gründe für das mangelnde Angebot und die dadurch entstehenden Preise sind zahlreich: Eine möglicherweise auch durch Corona bedingte höhere Nachfrage nach Unterhaltungselektronik für zu Hause, mutmaßliche Produktionsprobleme sowie eine große Nachfrage nach GPUs durch Miner, die mithilfe von Grafikkarten Geld verdienen, indem sie ihre Rechenpower rund um Kryptowährungen einsetzen. Dabei gibt es allerdings auch Schwankungen - zum Beispiel konnten wir vor zwei Tagen für kurze Zeit eine Nvidia GeForce GTX 1650 für "nur" 200 Euro ab Lager lieferbar erspähen, bei MediaMarkt und Saturn gab es kurzzeitig eine AMD Radeon RX 5700 XT für 480 Euro - ansonsten sind es seit einigen Wochen eher mindestens 100 Euro mehr. Recht stabil ist aber in den letzten Wochen die an sich schon veraltete Nvidia GeForce GTX 1050 Ti, die es regelmäßig für 160 bis 180 Euro im Handel gibt - und genau diese knüpfen wir uns heute vor.

Ich werde jetzt mal noch ein Jahr abwarten und dann den PC komplett ersetzen, da haben sich die Preise hoffentlich etwas beruhigt.
Die GTX 970 ist 30-40% schneller als die 1050 Ti, die sollte also für Cyberpunk 2077 in Full-HD reichen. In niedrigen Details müsstest du da um die 35-40 FPS haben, in mittel 30-35.
Vorgänger Hardware zu verbauen ist in meinen Augen komplette Geldverschwendung, nehmen wir mal die ca 150€ (oder mehr bei der AMD Alternative) her für die hier genannte Karte, da ist circa der "Mehrpreis" den die GPUs aktuell gegenüber der (zu niedrig angesetzten ) UVP (wobei die Custom UVP ja höher liegt ) hat.
Und dann musst du in absehbarer Zeit die Vorgängerkarte ja trotzdem aufrüsten und wieder Geld in die Hand nehmen. Sehe hier den Vorteil nicht wenn ich ehrlich bin.
Der Bitcoin wurde 2008 während der Finanzkrise vorgestellt. Das Konzept war dabei nicht neu, aber durch den Zeitpunkt der Veröffentlichung bekam das Projekt sofort relativ große Aufmerksamkeit. Der Rest ist Geschichte.
Um Bitcoin los zu werden, müssten wir unser Finanzsystem reparieren. Am besten ginge das durch eine harte Währungsreform. Das ist politisch natürlich nicht umsetzbar. Bis jetzt ist es aber einfach so, dass noch keine Währung ihren Staat je überlebt hat. Staatliche Währungen müssen von Zeit zu Zeit reformiert werden, weil Geld nun mal kein perfektes System darstellt, sondern lediglich ein Zwischentauschmittel. Geld neigt in Menschenhand dazu, sich über die Jahrzehnte von der Produktion abzukoppeln und scheinbar ein "Eigenleben" zu entwickeln.
Jemand wie Musk hat immer Milliarden herumliegen, die dadurch nicht mehr werden. Mit Bitcoin kann er das ändert. Produktiv steht dahinter nichts. Aber aus Sich von Musk ist es ein logisches Vorgehen. Jeder von uns würde an seiner Stelle so handeln.