Grafikkarten: Große Kaufberatung mit 52 Modellen und Blick auf AMD RX 5600 XT

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Grafikkarten: Große Kaufberatung mit 52 Modellen und Blick auf AMD RX 5600 XT
Quelle: EVGA

In unserem Special zu Grafikkarten geben wir Grundlagen-Tipps für den Kauf, schauen aber auch auf die neue AMD Radeon RX 5600 XT, bei der sich seit ihrem Release eine neue Situation ergeben hat. Außerdem ordnen wie die aktuellen Grafikkarten-Serien für eine Kaufberatung ein und haben 52 Custom-Grafikkarten von 130 bis 800 Euro als Kauftipps für euch herausgesucht.

Grafikkarten: Kaufberatung und RX 5600 XT

Den neuen Monat Februar starten wir direkt mit einer aktuellen Kaufberatung zu Gamer-Grafikkarten. Dabei ordnen wir die für Spieler interessanten Grafikkartenreihen ein, was ihre Leistung angeht, schauen dabei aber natürlich auch auf die Preise und nennen euch pro interessanter Grafikkarten-Serie auch jeweils einige Modelle als Kauftipp - da es in der Summe 52 Grafikkartenmodelle sind, verteilen wir diese am Ende des Specials auf zwei Seiten mit jeweils einer großen Tabelle.

Davor werfen wir noch einen besonderen Blick auf die AMD Radeon RX 5600 XT, denn hier hat sich seit dem Release vor 10 Tagen etwas zu Gunsten der AMD-Grafikkarte geändert. Beginnen wollen wir aber zuerst mit einigen allgemeinen Tipps zum Grafikkartenkauf.

Grafikkarten-Serien, Custom-Modelle und Taktwerte

AMD und Nvidia entwickeln laufend neue Grafikchips. Zu diesen Grafikchips erstellen die beiden Hersteller dann so genannte Referenz-Grafikkarten. Diese Grafikkarten sind die Basis für die Grafikkarten-Serien, sozusagen ein Bauplan, an den sich dann wiederum die Partnerhersteller von AMD und Nvidia (zum Beispiel Asus, MSI, Palit oder Sapphire) halten, um eigene Modelle auf den Markt zu bringen.

Gainward RTX 2060 Super Phantom GS Quelle: Gainward Gainward RTX 2060 Super Phantom GS Denn die meisten Nutzer kaufen nicht eines der Referenz-Modelle direkt von AMD oder Nvidia, sondern setzen auf die Custom-Modelle der Partnerhersteller. Bei solchen Modellen ist vor allem die Kühlung im Vergleich zum Referenzmodell angepasst, zudem gibt es viele Varianten auch mit deutlich höheren Taktraten als die Referenzmodelle. Die Modellauswahl wird auf die Wünsche der Käufer angepasst - daher der Ausdruck "Custom", der strenggenommen eher sogar für individuell angefertigte Einzelexemplare verwendet wird. Bei den Custom-Modellen der Partnerhersteller handelt es sich freilich trotz der Hersteller-eigenen Besonderheiten um Massenprodukte. Sicher ist dabei aber, dass die Grafikkarten im Kern stets noch immer zur Grafikkartenserie von AMD oder Nvidia gehören, obgleich manchmal das Design der Platine und die Anordnung der vorgesehenen Chips vom Referenz-Bauplan abweichen. Aktuelle Grafikkartenserien sind zum Beispiel die AMD Radeon RX 5700 oder die Nvidia GeForce RTX 2060 Super. Wenn wir später zur Kaufberatung kommen, stehen also die von uns genannten Grafikkarten stets für die Referenzmodelle, repräsentieren aber die komplette jeweilige Serie mit ihren Varianten der Partnerhersteller.

Hat ein Custom-Modell dann eine Übertaktung von beispielsweise 10 Prozent im Vergleich zur Referenz, kann sie folglich bis zu 10 Prozent mehr FPS (Bilder pro Sekunde) liefern als die Referenz-Grafikkarte. Die Taktwerte beziehen sich auf die GPU, also den Hauptgrafikprozessor, der das Herz einer Grafikkarte ist. Einen Leistungsvergleich auf Basis des Taktwertes kann man nur innerhalb der gleichen Grafikkartenserie durchführen. Vergleicht man Grafikkarten mit zwei verschiedenen GPUs, spielen nämlich zu viele andere Faktoren, auch die Architektur der GPU, eine Rolle. Beispiel: Die Nvidia GeForce GTX 1660 Super hat einen höheren Basis- und Boosttakt als die AMD Radeon RX 5700 - letztere ist aber gute 30 Prozent schneller. Eine Nvidia GeForce RTX 2070 wiederum hat geringere Taktwerte als die AMD RX 5700, ist aber etwas schneller.

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  1. Seite 1 Grafikkarten: Custom-Modelle und Taktwerte
  2. Seite 2 Grafikkarten: Kühlergröße und RGB-Beleuchtung
  3. Seite 3 Grafikkarten: AMD Radeon RX 5600 XT
  4. Seite 4 Grafikkarten: Kaufberatung mit Preisbereich bis 300 Euro
  5. Seite 5 Grafikkarten: Kaufberatung mit Preisbereich von 300 bis 800 Euro
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Haehnchen81
        Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie man Asus und Palit noch ruhigen Gewissens empfehlen kann... rein von der Spezifikation geht das ja noch in Ordnung, aber deren Lüfter sind der letzte Scheiß. Die geben recht schnell den Geist auf, oder sind bei Asus von sich aus super laut weil extrem ineffektiv, oft genug die reinsten mickey mouse lüfter, da kann auch nichts mit Kühl gehalten werden weshalb die dann entsprechende Umdrehungen erreichen müssen und klingen wie ein Düsenantrieb auf Speed, und trotzdem wird die Karte immer wärmer, andere kriegen das Flüsterleise hin und ohne Temperaturprobleme.

        Bei Palit gibts Fiepen frei Haus, und kurze Laufzeit der Lüfter...

        Warum bei den PReisen ausgerechnet an der Kühlung und der Qualität der Lüfter so gespart wird weiß ich nicht... und es ist auch kein Wunder warum man vor allem für Asus-modelle haufenweise ersatzlüfter kaufen kann, die auch alle samt die Qualität der Asus-Lüfter bei weitem übertreffen für rund 20-30 euro... bleibt die frage warum da nicht gleich anständige Lüfter verbaut werden, und ist bei dem Preis auch völlig inakzeptabel.
        Und das weißt Du, weil...? Arbeitest du in einem Onlineshop und führst Statistiken darüber, wie viel Prozent der Karten von ein einzelnen Herstellern jeweils wg. der Lüftung reklamiert wurden? Hast du von jedem Hersteller über die letzten 2-3 Generation jeweils mehrere Grafikarten der gleichen AMD/Nvidia-Serie gekauft und verglichen? Wenn nein, dann klingt das eher nach einer subjektiven Wahrnehmung, die stimmen kann, aber auch falsch sein kann.

        Und die Sache mit den Lüftern als Ersatzteile: Das kann drei simple Gründe haben, und zwar zum einen, dass zB Asus vlt im Gegensatz zu anderen Herstellern es auch zulässt, dass Ersatzeile im Netz leicht zu haben sind, zum anderen kann es sein, dass die Leute einfach nur relativ oft zu einer Asus-Karte greifen und es sich daher für Ersatzteil-Anbieter viel eher lohnt, zu Asus passende Lüfter anzubieten als welche von anderen Herstellern. und zu guter Letzt kann es sein, dass vlt eine Kühler/Lüfgter-Reihe wirklich "misslungen" ist und es daher viele Ersatzteile gibt. So was ist Gainward mit der Phantom-Kühlung oder MSI mit den Frozr-Kühlern auch schon passiert. ;)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Haehnchen81
        Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie man Asus und Palit noch ruhigen Gewissens empfehlen kann... rein von der Spezifikation geht das ja noch in Ordnung, aber deren Lüfter sind der letzte Scheiß. Die geben recht schnell den Geist auf, oder sind bei Asus von sich aus super laut weil extrem ineffektiv, oft genug die reinsten mickey mouse lüfter, da kann auch nichts mit Kühl gehalten werden weshalb die dann entsprechende Umdrehungen erreichen müssen und klingen wie ein Düsenantrieb auf Speed, und trotzdem wird die Karte immer wärmer, andere kriegen das Flüsterleise hin und ohne Temperaturprobleme.

        Bei Palit gibts Fiepen frei Haus, und kurze Laufzeit der Lüfter...

        Warum bei den PReisen ausgerechnet an der Kühlung und der Qualität der Lüfter so gespart wird weiß ich nicht... und es ist auch kein Wunder warum man vor allem für Asus-modelle haufenweise ersatzlüfter kaufen kann, die auch alle samt die Qualität der Asus-Lüfter bei weitem übertreffen für rund 20-30 euro... bleibt die frage warum da nicht gleich anständige Lüfter verbaut werden, und ist bei dem Preis auch völlig inakzeptabel.
        Und das weißt Du, weil...? Arbeitest du in einem Onlineshop und führst Statistiken darüber, wie viel Prozent der Karten von ein einzelnen Herstellern jeweils wg. der Lüftung reklamiert wurden? Hast du von jedem Hersteller über die letzten 2-3 Generation jeweils mehrere Grafikarten der gleichen AMD/Nvidia-Serie gekauft und verglichen? Wenn nein, dann klingt das eher nach einer subjektiven Wahrnehmung, die stimmen kann, aber auch falsch sein kann.

        Und die Sache mit den Lüftern als Ersatzteile: Das kann drei simple Gründe haben, und zwar zum einen, dass zB Asus vlt im Gegensatz zu anderen Herstellern es auch zulässt, dass Ersatzeile im Netz leicht zu haben sind, zum anderen kann es sein, dass die Leute einfach nur relativ oft zu einer Asus-Karte greifen und es sich daher für Ersatzteil-Anbieter viel eher lohnt, zu Asus passende Lüfter anzubieten als welche von anderen Herstellern. und zu guter Letzt kann es sein, dass vlt eine Kühler/Lüfgter-Reihe wirklich "misslungen" ist und es daher viele Ersatzteile gibt. So was ist Gainward mit der Phantom-Kühlung oder MSI mit den Frozr-Kühlern auch schon passiert. ;)
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie man Asus und Palit noch ruhigen Gewissens empfehlen kann... rein von der Spezifikation geht das ja noch in Ordnung, aber deren Lüfter sind der letzte Scheiß. Die geben recht schnell den Geist auf, oder sind bei Asus von sich aus super laut weil extrem ineffektiv, oft genug die reinsten mickey mouse lüfter, da kann auch nichts mit Kühl gehalten werden weshalb die dann entsprechende Umdrehungen erreichen müssen und klingen wie ein Düsenantrieb auf Speed, und trotzdem wird die Karte immer wärmer, andere kriegen das Flüsterleise hin und ohne Temperaturprobleme.

        Bei Palit gibts Fiepen frei Haus, und kurze Laufzeit der Lüfter...

        Warum bei den PReisen ausgerechnet an der Kühlung und der Qualität der Lüfter so gespart wird weiß ich nicht... und es ist auch kein Wunder warum man vor allem für Asus-modelle haufenweise ersatzlüfter kaufen kann, die auch alle samt die Qualität der Asus-Lüfter bei weitem übertreffen für rund 20-30 euro... bleibt die frage warum da nicht gleich anständige Lüfter verbaut werden, und ist bei dem Preis auch völlig inakzeptabel.
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