Mini-PCs: Zwei günstige Mini-PCs unter 700 Euro
Die Xbox Series X und Playstation 5 sind, was die Vorbestellungen angeht, ausverkauft. Wann sie nach ihrem offiziellen Release (10. respektive 19. November) wieder verfügbar sein werden, ist unklar. Eine sinnvolle Alternative zu den Konsolen kann ein Mini-PC fürs Wohnzimmer sein. Wir geben Tipps zu solchen PCs, machen vier Konfigurations-Vorschläge und erklären auch, warum Konsolen relativ günstig sind.
Zwei günstige Mini-PCs
Zum Abschluss haben wir nun noch zwei günstige PCs, die ebenfalls sehr kompakt sind. Um ein teures Mini-IXT-Mainboard zu vermeiden, nehmen wir für die PCs µATX-Gehäuse. Bei den Prozessoren nehmen wir Sechskern-CPUs, die 12 Threads verwalten können. In Sachen Grafikkarte gibt es die Wahl zwischen einer 8GB-Variante einer Radeon RX 5500 XT oder einer zwar stärkeren, aber nur mit 6GB ausgestatteten Nvidia GeForce GTX 1660 Super.
In diesem Artikel
- Seite 1 Mini-PCs: Einleitung; Warum sind Konsolen günstig?
- Seite 2 Mini-PCs: Mainboards und Gehäusegrößen
- Seite 3 Mini-PCs: Maße PS5 und Xbox Series X; PC-Mini-Gehäue
- Seite 4 Mini-PCs: Rechenpower von Konsolen; Zwei starke Mini-PCs
- Seite 5 Mini-PCs: Zwei günstige Mini-PCs unter 700 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Letztere hatten wir erst vor wenigen Tagen in einem Special eingesetzt, bei dem es um Baldur's Gate 3 ging. In Full-HD schafft sie mühelos hohe FPS bei maximalen Details, bei WQHD sind es immer noch mehr als 50 FPS. Sie reicht auch für andere moderne Games für eine Weil aus, wenn es um Full-HD und WQHD geht und man nicht bei jedem Game die maximale Detailstufe verlangt. Dem AMD-PC haben wir übrigens ein SFX-Netzteil verpasst, obwohl auch ein ATX-Modell hineinpassen würde - wir müssten dann aber einen deutlich flacheren CPU-Kühler nehmen. Die beiden günstigen Mini-PCs kosten zwar mehr als eine der beiden kommenden Next-Gen-Konsolen, nämlich 660 und 675 Euro. Dafür sind sie flexibler einsetzbar, aufrüstbar und vor allem: Die Bauteile sind aktuell im Handel allesamt zu haben, und falls eine der Komponenten vergriffen sein sollte, gibt es genügend Alternativen. Dies gilt natürlich auch für die beiden bereits genannten teureren Mini-PCs. So sehen unsere beiden Vorschläge für günstige Mini-PCs aus:
| Komponente | Vorschlag für AMD-PC | Preis ab | Vorschlag für Intel-PC | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 5 2600X (6x 3,4-3,9 GHz) | 125 Euro | Intel Core i5-10400F (6x 2,9-4,3 GHz) | 140 Euro | |
| CPU-Kühler | Akasa Vegas Chroma AM (6,3cm hoch) | 20 Euro | Alpenföhn Panorama (6,6cm hoch) | 20 Euro | |
| Mainboard | Gigabyte B550M S2H (µATX) | 75 Euro | Biostar H410MHG (µATX) | 60 Euro | |
| RAM | 2x8GB G.Skill Aegis DDR4-3000 | 50 Euro | 2x8GB Kingston HyperX Fury DDR4-3200 | 55 Euro | |
| Grafikkarte | Inno3D GTX 1660 Super Twin X2 (22,0 cm) | 200 Euro | MSI RX 5500 XT Mech 8G OC (21,5 cm) | 195 Euro | |
| SSD | Gigabyte NVMe SSD M.2 1000GB | 100 Euro | Kingston A2000 NVMe M.2 1000GB | 100 Euro | |
| Gehäuse | AeroCool Playa Slim (11,2 x 30,0 x 42,0 cm) | 40 Euro | Jonsbo C2 (20,0 x 27,0 x 22,4 cm) | 50 Euro | |
| Netzteil | Kolink SFX-450 450W | 50 Euro | be quiet! System Power 9 CM 500W ATX | 55 Euro | |
| Gesamtpreis | 660 Euro | Gesamtpreis | 675 Euro |
Hinweis: Wem eine 1000GB-Festplatte anstelle einer SSD ausreicht, der kann 60 bis 70 Euro sparen. Für Full-HD-Gaming reicht zudem derzeit auch eine Nvidia GeForce GTX 1650 Super, die es schon ab 130 Euro gibt. Beachtet bitte, auch bei den beiden teureren Mini-PCs, dass ihr möglicherweise noch einen leiseren oder auch ein bis zwei weitere Lüfter einbauen könnt.

Da hab ich auch immer etwas meine Probleme damit. Wird viel und oft kolportiert, da die Optimierung bei den Konsolen besser ist, aber auch mit Absicht, ein Tritt in den Arsch von ein paar Schnarchnasen kann hier Wunder bewirken.
Die Hardware hat ja per Softwarelösung die Power bereitzustellen. Wie auch immer das Konzept für diese Schnittstelle nun aussieht. Und in dieses Konzept haben sich als erstes mal die Hersteller der Hardware einzufügen, bzw. dann das Betriebsystem, oder eben die Bastler der jeweiligen Engine.
Die Entwickler von Spielen haben dann eigentlich nur noch die fertige(n) Schnittstelle(n) zu nutzen und ein performantes Spiel abzuliefern. Die Last wird da abgeladen, wo eigentlich am wenigtens bewegt werden kann, da die Spieleentwickler weder Treiber für Hardware entwickeln, noch Bios, Windowsupdates etc.
Das ist auch nicht deren Job, ich zahle für ein Spiel, möglichst ein für mich gutes. Den Rest muß das Elektroschrottkartell aus AMD/Intel/Nvidia richten, die bekommen von mir viel Geld, oder die Silikonvalleybolschwiken, wie Microsoft etc. oder eben die Anbieter den Engines, die ja fett bei den Spieleentwicklern für Lizenzen abkassieren und damit indirekt auch wieder bei mir.