Quelle: KSM
Gwyn sieht ihren Vater Robin von Loxley nach sehr langer Zeit wieder.
Wer schon einmal in den zahlreichen Filmabenteuern durch Sherwood Forest gestreift ist, kennt Robin Hood und Lady Marian. Der vorliegende Film dichtet den beiden historisch nicht belegten Turteltauben aus Howard Pyles Roman eine Tochter an. Sie heißt Gwyn, wird in der Kindheit von ihrem Vater verlassen, von Mönchen zu einer toughen Frau erzogen und von der kampferprobten Keira Knightley in vollendeter weiblicher Ästhetik verkörpert.
Worum dreht sich die Geschichte? König Richard steht kurz davor, das Zeitliche zu segnen. Sein Sohn Prinz Philip ist legitimer Thronfolger. Doch dessen Bruder John ist ganz versessen darauf, ihn auszubooten. Er setzt seine Schergen auf Philip an, um ihn abzumurksen. Doch der Anschlag misslingt. Anstatt des rechtschaffenden Philip, muss sein treuer Begleiter ins Gras beißen. Zunächst sind die Attentäter im Glauben, den Richtigen getötet zu haben. Doch Philip entkommt und begegnet aus Zufall der ausgeschlafenen Gwyn. Nach einem kleinen Verwirrspiel, entschließen sich die beiden, gemeinsam gegen Prinz John und seinen Verbündeten, den Sheriff von Nottingham, in den Kampf ziehen. Denn die beiden Schurken wollen nicht nur den Thron von England erobern, sondern halten auch den großen Robin Hood in ihrem Kerker gefangen.
Gwyn - Prinzessin der Diebe besitzt alle Elemente, die wir aus Robin-Hood-Filmen kennen und lieben. Es gibt Intrigen, Schwertkämpfe, ein Bogenschützenturnier und natürlich eine kleine, romantische Liebesgeschichte. Obwohl sich der Film teilweise recht dreist an den Drehbuchinhalten der Robin-Hood-Klassiker bedient, handelt es sich hierbei um ein durchweg unterhaltsames Abenteuer mit überzeugenden Darstellern, durchaus spannender Handlung und gelungener Atmosphäre.
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