Grey Goo im Test: Gute Ansätze, Fazit, Wertung
Zurück zu den Wurzeln: Die Empire at War-Macher inszenieren mal wieder Echtzeitstrategie der alten Schule. Ob Grey Goo halten kann, was die Erwartungen an die C&C-Veteranen versprechen, klären wir in unserem ausführlichen Test.
Nanobots und Mutterschleim
Die Goo-Fraktion spielt sich dagegen ganz anders als Beta und Menschen. Der wichtigste Unterschied: Die synthetischen Schleimbatzen verzichten komplett auf Basisbau, sondern schicken stattdessen sogenannte Mutter-Goos ins Feld. Das sind besonders große, graue Klumpen, die wir einfach auf ein Rohstofffeld setzen, wo sie sich dann automatisch vollsaugen. Ist ein Mutter-Goo aufgeladen, teilen wir es in große und kleine Amöben sowie weitere Mama-Blobs auf. Die Amöben verwandeln wir dann auf Knopfdruck und ohne jegliche Bauzeit in verschiedene Bodeneinheiten. Auf eine Luftwaffe verzichten die Nanoroboter komplett, dafür führen sie extrem starke Artillerie und mächtige Kampfläufer in die Schlacht.
Quelle: PC Games
Der Proto-Reiniger ist die Supereinheit der Goo - mordsgefährlich gegen Gebäude, aber verwundbar bei kleinen Truppenverbände.
Amöben und Mutter-Goos können außerdem steile Hänge überqueren und Gegner einfach durch Berührung zersetzen, das macht sie besonders beim Knacken von Mauern und Türmen effektiv. Vor allem der Proto-Reiniger – die Super-Einheit der Goo – ist in dieser Disziplin ungeschlagen: Der riesige Matschhaufen reißt mit seinen Tentakeln im Alleingang ganze Stützpunkte ab. Leider hat Petroglyph sich nicht mehr für die Goo einfallen lassen, weshalb sich die Nanobot-Armee – so ganz ohne Luftwaffe und Basisbau – einfach etwas dünner anfühlt als die beiden anderen Völker. Raffinierte Sonderfähigkeiten wie Tunneleinheiten, Spionagedrohnen oder die Übernahme feindlicher Truppen hätten die Goo etwas aufpeppen können – doch leider haben die Entwickler auf genau solche Elemente bewusst verzichtet.
Weniger ist nicht immer mehr
Mit Grey Goo inszeniert Petroglyph klassische Echtzeitstrategie, wie man sie etwa von frühen Command & Conquer-Titeln kennt. Der Titel bietet daher weit weniger Komplexität als Konkurrenzspiele à la Dawn of War, denn auf Mikromanagement wird hier weitestgehend verzichtet: In Grey Goo haben Einheiten keine Zusatzfunktionen, Zauber oder alternative Feuermodi, die man erst umschalten müsste. Upgrades beschränken sich auf ein Minimum und sind in wenigen Sekunden ausgesucht. Selbst die kostenlosen Ernter der Menschen und Beta laufen vollautomatisch von ihrer Raffinerie zum ausgewählten Rohstofffeld – werden sie angegriffen, kann man ihnen nicht mal einen Rückzugsbefehl erteilen.
Quelle: PC Games
Die Beta-Superwaffe "Hand von Ruk" ist eine mobile Fabrik, auf der mehrere Einheiten Platz finden.
Heldeneinheiten gibt es ebenso wenig wie Erfahrungspunkte, durch die unsere Truppen im Rang aufsteigen könnten. Auch Elite-Einheiten (man denke nur an den Kommandobot aus C&C 1) oder Ingenieure, mit denen sich Gebäude oder Ressourcen stehlen ließen, findet man nicht. Das alles wäre auch okay, gäbe es denn genügend Truppen und Gebäude, mit denen sich abwechslungsreiche Taktiken umsetzen ließen. Doch leider beschränkt sich das Angebot auf wenige Einheitentypen, von denen die meisten nicht mehr tun, als die Gegner zu beschießen. Die Beta haben beispielsweise nur acht Boden- und drei Lufteinheiten im Sortiment – das ist so wenig, dass viele Taktiken, die man aus anderen Strategiespielen kennt, hier einfach nicht funktionieren.
Gute Ansätze
Petroglyph bemüht sich immerhin um abwechslungsreiche Missionsziele, auch wenn niemals die Vielfalt eines Starcraft 2 erreicht wird: Da sollen wir mal Zivilisten beschützen, Sendemasten kontrollieren, Rohstoffkisten sichern, Kapseln erbeuten oder vor Ablauf eines Timers einen Zielpunkt erreichen. Trotz solcher Ideen laufen die meisten Einsätze aber nach dem gleichen Schema ab: Zuerst möglichst flink eine Basis (oder Mutter-Goos) zurechtzimmern und erste Angreiferwellen mit Mühe und Not abwehren, bis man einige Einheiten produzieren kann. Anschließend gilt es, die Missionsziele zu erfüllen, was aber doch meistens auf einen ordentlichen Tankrush hinausläuft, indem wir die gegnerischen Stellungen einfach platt walzen. Spionageaufträge, Indoor-Missionen, Entscheidungen oder neutrale Gegner, die uns während der Mission zusetzen – all das bietet Grey Goo leider nicht. Wir finden: nicht mehr ganz zeitgemäß!
Multiplayer noch nicht testbar
Quelle: PC Games
Materialschlacht: In der Kampagne laufen viele Einsätze auf klassische Tankrushs hinaus.
Neben der Kampagne können wir auch im Skirmish gegen den Computer antreten. Und natürlich gibt es einen Mehrspielermodus, der sowohl online über Steam, aber auch offline per LAN funktioniert. Da wir den Mehrspielerpart mit unserer Testversion aber noch nicht ausprobieren konnten, verzichten wir hier noch auf eine Einschätzung – unsere Wertung bezieht sich nur auf die Einzelspielerkampagne, den Multiplayer schauen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt an.
Graue Schmiere!?
In diesem Artikel
Den Titel "Grey Goo" findet ihr komisch? Wir auch. Dabei ist der Begriff schon fast 30 Jahre alt – und immer noch aktuell. Der Ausdruck "Grey Goo" – frei übersetzt "Graue Schmiere" – geht zurück auf den US-Amerikaner Kim Eric Drexler. Der visionäre (und nicht unumstrittene) Autor und Wissenschaftler gilt als Pionier der hypothetischen Nanotechnologie. Im Jahr 1986 veröffentlichte er sein viel beachtetes Buch Engines of Creation, das von molekularer Fertigung und deren Auswirkung auf unsere Zukunft handelt. Darin prägt er unter anderem Begriffe wie "Nanobots" oder "Assembler" – für Drexler sind das winzig kleine Roboter, die einzelne Atome und Moleküle beeinflussen und umwandeln können. Diese Nanobots wären nach Drexlers Thesen selbstreplizierend, also in der Lage, sich selbst zu vervielfachen. Würden diese Assembler jedoch außer Kontrolle geraten, wären sie imstande, sich endlos zu reproduzieren, bis sie alle Materie der Erde aufgebraucht hätten – diesen hypothetischen Weltuntergang bezeichnet Drexler in seinem Buch erstmals als "Grey Goo"-Szenario, das bis heute immer wieder Anstoß zu reichlich Kontroversen gibt.
Unterschiedliche Preise und Kopierschutz: Grey Goo muss in jedem Fall über Steam aktiviert werden. Im Einzelhandel ist das Spiel für 36 Euro als Steelbook-Edition erhältlich, auch diese Version benötigt eine Steam-Aktivierung. Im Steam-Shop kostet das Spiel dagegen 46 Euro.

Die Einheiten sind so stylig und so vergleichsweise hoch aufgelöst und detalliert, es macht Freude sie anzusehen! Vor allem weil man sie aus fast jedem Winkel heraus ansehen kann und komplett ranzoomen kann.
Das einzige was mich nervt sind die Eroberungspunkte und das die Karten doch nicht ganz so hübsch ausschauen.
Was ich mir für dow 3 wünschen würde, wäre Einheiten die so http://www.war-gamer.co.u... aussehen.
Wenn man überlegt was dow 1 schon alles kann und wie toll es aussieht, dann ist grey goo doch nur ein sehr billiges und uninspiriertes Spiel.
Es ist lahm, bzw. gefällt mir nicht.
Da hat man an den falschen Stellen auf oldshool gesetzt.
Das Einheitendesign ist langweilig und uninspiriert, desweiteren sind sie unscharf und wirken verwaschen. Da man kaum heranzoomen kann fällt das kaum auf.
Die Kameraführung ist zwar wohl typisch für so Spiele, aber es gab schon genug Strategiespiele in denen es eine frei schwenkbare Kamera gab und man bis in first person view heranzoomen konnte, was ein nettes Detail ist welches die Atmosphäre erhöht.
Die Karten, ebenfalls voll langweilig und völlig unnötig oldshool, echt wem gefallen solch schlauchförmige Karten?
Der Basisbau.
Also ich persönlich finde die Slotbauweise der Betas einfach nur hässlich und völlig ideenlos, hat es in der Form auch schon viel zu oft gegeben und es hat mir nie gefallen.
Die röhrenbauweise der Terraner ist sogar noch viel hässlicher.
Die Atmosphäre.
Man wird einfach ins Geschehen geworfen, eine kleine Einleitung wäre für die Kampagne ganz Nett gewesen.
Desweiteren ist die Qualität der Filmchen zwar ganz gut, aber die Dialoge sind hölzern.
Die ganze Inszenierung wirkt wie aus einem billigen B Movie.
Insgesamt ist der Preis für das bisschen was man geboten bekommt, viel zu Hoch!
Hier noch ein Bsp. wie ich mir vorstelle wie man zb. Basen in Videospielen aussehen lassen könnte.
https://www.youtube.com/w...
Die Basis der Menschen die man da ab 1:15 zu sehen bekommt ist mal so stylig!
Halo Wars war in der Hinsicht eine der größten Enttäuschungen ever.
Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen hatte ist mir einer abgegangen so geil fand ich was man da zu sehen bekam.
Nunja jeder weiß wie traurig und armselig das war was man dann im Endeffekt als fertiges Produkt verkauft bekam.
Ich persönlich hoffe auf ein Dawn of War 3 mit richtigem Basenbau und meinen Lieblingsvölkern den Tau und dem Mechanicum.
http://media.moddb.com/ca...
http://vignette3.wikia.no...
Währe schön gewesen wieder mal WIRKLICH klassisches CnC RTS zu zocken. Grey Goo kommt mir mehr wie ein Kompromiss aus vielen Elementen vor... und dem Goo oben draum.
Jaaa, DoW 3 wäre schon herrlich. Aber bitte, bitte dann auch mit Dark Eldar um Gegner so richtig mit speed und damage nerven zu können ;)
Es ist lahm, bzw. gefällt mir nicht.
Da hat man an den falschen Stellen auf oldshool gesetzt.
Das Einheitendesign ist langweilig und uninspiriert, desweiteren sind sie unscharf und wirken verwaschen. Da man kaum heranzoomen kann fällt das kaum auf.
Die Kameraführung ist zwar wohl typisch für so Spiele, aber es gab schon genug Strategiespiele in denen es eine frei schwenkbare Kamera gab und man bis in first person view heranzoomen konnte, was ein nettes Detail ist welches die Atmosphäre erhöht.
Die Karten, ebenfalls voll langweilig und völlig unnötig oldshool, echt wem gefallen solch schlauchförmige Karten?
Der Basisbau.
Also ich persönlich finde die Slotbauweise der Betas einfach nur hässlich und völlig ideenlos, hat es in der Form auch schon viel zu oft gegeben und es hat mir nie gefallen.
Die röhrenbauweise der Terraner ist sogar noch viel hässlicher.
Die Atmosphäre.
Man wird einfach ins Geschehen geworfen, eine kleine Einleitung wäre für die Kampagne ganz Nett gewesen.
Desweiteren ist die Qualität der Filmchen zwar ganz gut, aber die Dialoge sind hölzern.
Die ganze Inszenierung wirkt wie aus einem billigen B Movie.
Insgesamt ist der Preis für das bisschen was man geboten bekommt, viel zu Hoch!
Hier noch ein Bsp. wie ich mir vorstelle wie man zb. Basen in Videospielen aussehen lassen könnte.
https://www.youtube.com/w...
Die Basis der Menschen die man da ab 1:15 zu sehen bekommt ist mal so stylig!
Halo Wars war in der Hinsicht eine der größten Enttäuschungen ever.
Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen hatte ist mir einer abgegangen so geil fand ich was man da zu sehen bekam.
Nunja jeder weiß wie traurig und armselig das war was man dann im Endeffekt als fertiges Produkt verkauft bekam.
Ich persönlich hoffe auf ein Dawn of War 3 mit richtigem Basenbau und meinen Lieblingsvölkern den Tau und dem Mechanicum.
http://media.moddb.com/ca...
http://vignette3.wikia.no...
Das Spiel hatte damals Potenzial! Allerdings war das balancing und das EarthNet sowas von unterirdisch... Die community musste es selber in die Hand nehmen und hat das balancing soweit gebracht dass man wirklich mit jede Rasse gewinnen/verlieren konnte. Allerdings war es da schon zu spät, viele Spieler hatten nicht die Geduld. Schade.
Test hört sich gut an, werde das Spiel mal im Auge behalten.
Lanparty on, C&C on, und alles war gut.
Die Lanpartyzeiten sind zwar seit einer Dekade vorbei bei mir, aber son RTS Spiel alter Schule, das klingt doch selbst für mich Hassisten nochmal interessant.