Gran Turismo 7: Mit PSVR 2 gegen Sophy - noch schneller, noch schöner, noch intensiver
Seit dem 22. Februar lässt sich die Rennsimulation Gran Turismo 7 nun auch mit Sonys PSVR 2 spielen. Wir haben das VR-Headset für PS5 getestet.
Besonders zur Geltung kommt die PSVR 2, sobald wir auf hügeligen Kursen oder Ovalen unsere Runden drehen. Wenn wir durch Paddock Hill Bend, dem ersten Rechtsknick auf der britischen Traditionsstrecke Brands Hatch heizen, dann gaukeln wir unserem Kopf dort eine Senke vor, die aber auf unserem Arbeitsplatz nicht vorhanden ist. Das kann schon einmal zu einem flauen Gefühl im Magen führen. Dennoch ist Motion Sickness bei mehreren Versuchspersonen aus der Redaktion kein großes Problem gewesen. In unserem VR-Test zu F1 22 sah das noch ganz anders aus. Eine Runde auf der Nürburgring Nordschleife dürfte für viele trotzdem einer Achterbahnfahrt gleichen.
Sophy - Die Zukunft der Rennspiele
Nachdem wir uns im PS Café, dem Story-Modus von Gran Turismo 7 genug ausgetobt hatten, sind wir noch in einigen Rennen gegen die neu eingeführte, sehr intelligente KI Sophy angetreten. In unterschiedlichen Wettbewerben lassen sich drei verschiedene Schwierigkeitsstufen einstellen. Die NPC-Gegner agieren deutlich menschenähnlicher als unsere Konkurrenten in den anderen Modi. Sobald sie merken, dass wir einen Überholversuch starten, bremsen die KI-Piloten die Kurven weiter innen an, um unseren Angriff abzublocken.
Quelle: Polyphony Digital
Dabei fahren sie nie unfair, sondern verhalten sich wie echte Rennfahrer. Gelegentlich unterlaufen unseren Gegnern dennoch Fehler, wenn wir den Druck erhöhen. Schließlich passieren solche Dinge auch im echten Leben. Zusammen mit PSVR 2 machen die Kämpfe gegen die äußerst intelligenten KI-Fahrer noch mehr Laune.
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Per Emoji zeigt uns das Spiel sogar die Stimmung der Piloten an. Sobald wir uns direkt hinter einem Konkurrenten befinden, wird dieser beispielsweise verbissen. Kommen wir bei einem Überholversuch von der Strecke haben, lacht uns die KI hin und wieder aus.
Um Sophy auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu besiegen, braucht es schon sehr viel Geschick und Übung. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Rennspielen haben unsere NPC-Gegner nie einen unfairen Vorteil im System. So gibt es keinen Gummibandeffekt oder andere Mechaniken dieser Art.
PSVR 2 und Sophy setzen neue Maßstäbe im Racing-Sim-Bereich. Gerade für die Action auf der Strecke ist die VR-Technik allgemein wie gemacht. Auch die Soundeffekte mit dem Pulse-Headset von Sony tragen einen großen Teil zum hervorragenden Gesamtbild bei.
Gran Turismo 7 ist wie Horizon: Call of the Mountain definitiv ein Kaufargument für die PSVR 2. Wer also die 599,99 Euro für das Sony-Headset investiert hat und an Racing-Games interessiert ist, der kann bei GT7 getrost zuschlagen. Optisch, technisch und atmosphärisch bleibt die Simulation von Polyphony Digital eines der besten Spiele des Genres.

Ich leide aber auch in keiner Weise unter Motion Sickness, das macht mir nichts aus.
Was die Auflösung betrifft, so ist das momentan bei jeder Brille nicht mit der Bildschärfe auf einem 4K Fernseher oder Monitor zu vergleichen. Wahrscheinlich bräuchte man mindestens 8K in einer VR Brille, um in die Nähe eines 4K Flatscreens zu kommen, wenn nicht noch mehr.
Doch ich kann sagen, das jetzt hat nichts mehr mit dem Bild der PVVR1 zu tun. Dummerweise ist es kaum möglich es zu beschreiben. Selbst in den Rückspiegeln ist das Bild für VR Verhältnisse sehr scharf.
Ich würde die VR Brille aus technischer Sicht jedenfalls uneingeschränkt empfehlen, auch was den Tragekomfort betrifft.
Für mich persönlich - als Rennspiel-Fan - hat sich allein durch dieses Spiel die Anschaffung der PSVR2 schon gelohnt.
Manche Media Märkte oder Saturn Märkte haben Demostände. Nicht unbedingt von der PSVR2m aber das ist auch nicht wichtig.
Es gibt viele Spiele, da tritt das nicht auf. Sobald man sich aber selbst virtuell bewegen muss, kann es passieren.
Speziell bei GT7 kann man aber weitestgehend Entwarnung geben, denn um einen herum ist der Innenraum des Wagens. Eine andere Perspektive gibt es nicht. Somit hat unser Gehirn immer feste Bezugspunkte.
Die Framerate liegt ebenfalls stabil bei 120fps. Weniger oder instabile fps führen auch bei manchen zur Motion Sickness.
Natürlich ist das alles nur Theorie und keine Garantie. Ich hoffe sehr, du kannst es mal irgendwo ausprobieren.
Alles ist viel einfacher, kein Gefummel mehr mit der Kamera. Den Raum richtet man alleine durch umsehen ein (und Sony weiß nun auch wie die Wohnzimmer der Kunden aussehen, lol) Ein Kabel reicht zum Anschließen
Erstaunlich auch wie nahe die Grafik in VR der auf dem TV ist. Gefühlt sind es auf dem Headset ca. 1300p oder so. Wer der Meinung ist, es wäre viel weniger hat vermutlich das Headset nicht richtig auf :)
Natürlich sind wir noch lange nicht an dem Punkt wo es nicht mehr besser sein muß. Also quasi da wo man bei den 4K TVs ist. Um 4K auf einem Headset hinzubekommen muß das in 8K sein. Das wird man wohl erst mit der PS6 bekommen.
Und ich habe kaum Probleme mit Motion Sickness. Project Cars ging irgendwie so gar nicht, da wurde mir nach 2 Kurven übel. GT7 kann ich problemlos auch längere Zeit spielen.
Als nächstes kommt hoffentlich bald noch Wipeout VR.