Gotham Knights: Ausführliche Anspieleindrücke zum Superhelden-Action-RPG
Am 21. Oktober 2022 erscheint Gotham Knights für PC, PS5 und Xbox Series bereits, doch allzu viele Infos oder gar Anspieleindrücke gab es bislang nicht. Das ändert sich jetzt, denn als einziges deutsches Magazin besuchten wir die Entwickler WB Games Montréal in ihrem Studio, plauderten mit den Verantwortlichen und spielten selbstverständlich das kommende Open-World-Action-RPG.
Neben den ganzen Verbesserungen steht uns im Glockenturm aber noch eine weitere wichtige Funktion zur Verfügung. Dort dürfen wir nämlich den Charakter wechseln. Wir marschieren einfach zur ausgestellten Rüstung eines anderen Knights, halten kurz die Taste gedrückt und schon schlüpfen wir in eine andere heldenhafte Haut. Man braucht sich übrigens keine Sorgen machen, dass der neue Charakter unterlevelt ist, sollte man ihn erst nach mehreren Stunden im Spiel zum ersten Mal auswählen. Verdient man mit einem Helden Erfahrungspunkte, verdient man sie für alle Helden. Man kann den soeben ausgewählten Charakter also innerhalb weniger Sekunden am Bat-Computer genau auf das Level des Helden bringen, den man zuvor gespielt und aufgewertet hat. Man muss aber für einen Wechsel eben immer zurück in den Glockenturm. Freies Switchen zwischen den Charakteren während der nächtlichen Patrouille ist nicht möglich. Aber glücklicherweise gibt es ja eine Schnellreisefunktion.
Ritter Sport, Stealth und Krawall
Es lohnt sich auch tatsächlich, die Helden alle mal auszuprobieren, um herauszufinden, welcher für die eigene Spielweise am besten geeignet ist. Alle Gotham Knights haben dabei verschiedene Fähigkeiten. Nightwing ist als ehemaliger Zirkusakrobat natürlich äußerst agil. Er weicht spielend leicht feindlichen Attacken aus, kann aber auch durchaus aus dem Verborgenen agieren. Batgirl hingegen spielt sich ein bisschen mehr wie Batman in den Arkham Games. Sie ist zwar nicht so kräftig wie ihr Mentor, dafür verfügt sie aber über starke Hacking-Fähigkeiten. Als Batgirl können wir also zum Beispiel Terminals so manipulieren, dass diese Gegner anlocken und anschließend elektrisieren.
Quelle: WB Games Montréal
Oft lohnt es sich, Gegner vor einem Angriff erst auszuspähen oder Objekte zu hacken.
Gotham Knights in der Hands-on-Vorschau
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Red Hood ist der Haudrauf-Part der Ritterriege. Das bullige Alter Ego von Ex-Robin Jason Todd kann ordentlich Schaden einstecken, ist besonders stark und nutzt Schusswaffen, mit denen man auch manuell Feinde aufs Korn nehmen kann. Dafür ist Red Hood aber eben auch ungefähr so unauffällig wie ein Elefant, der permanent unter einer Neonreklame steht. Für Stealth ist er also eher ungeeignet. Wer lieber still und heimlich vorgeht, sollte deshalb lieber auf Robin setzen. Der junge Tim Drake agiert am liebsten aus dem Verborgenen und nutzt seine Gadgets, um Feinde auszuschalten. Im direkten Kampf ist er allerdings auch nicht wehrlos, denn er schlägt mit seinem Bo-Stab zu, der sogar aufgerüstet werden kann, um Gegner zusätzlich zu elektrisieren.
Während unserer Zeit mit Gotham Knights spielten wir mit jedem der Helden ein bisschen. Die Zeit reichte natürlich nicht aus, um hier bereits analysieren zu können, wie tiefgründig das Kampfsystem ist, aber soweit wir das nach zweieinhalb Stunden mit dem Spiel beurteilen können, sind die verschiedenen Kampfstile gut ausbalanciert und auf die Hintergrundgeschichte des jeweiligen Charakters abgestimmt. Dennoch ist es durchaus möglich jede Spielweise mit jedem Charakter zu verbinden. Stealth ist mit Red Hood schwieriger, aber nicht unmöglich. Und mit Robin kann man nicht nur schleichen, sondern auch ein paar ordentliche Schellen austeilen.

Wobei ich für letzteres vermuten kann, dass Entwickler eine krass gestellte Version, ohne Rückler zur Verfügung gestellt hat.
Wie massiv ihr euch doch geirrt habt…
Euer Fazit nach dem Test: (6/10):
„das enorm verwirrende und monotone Spielkonstrukt wirft aber etliche Fragezeichen auf.“
Mir fällt es leider auch zunehmend schwerer Magazinen zu vertrauen :(
War ja nicht der erste Titel der im Preview noch ganz gut aussah und dann als fertige Version enttäuschte, und wird auch nicht der letzte sein.
Und vor Preorders wurde nun schon wiederholt gewarnt, das tut man nicht oder nur auf eigene Gefahr. :)
Wie massiv ihr euch doch geirrt habt…
Euer Fazit nach dem Test: (6/10):
„das enorm verwirrende und monotone Spielkonstrukt wirft aber etliche Fragezeichen auf.“
Mir fällt es leider auch zunehmend schwerer Magazinen zu vertrauen :(
Wie massiv ihr euch doch geirrt habt…
Euer Fazit nach dem Test: (6/10):
„das enorm verwirrende und monotone Spielkonstrukt wirft aber etliche Fragezeichen auf.“