Ghost of Tsushima Director's Cut: Ein prächtiger PC-Port -auch ohne PSN-Account!
Die PC-Version des PS4-Klassikers Ghost of Tsushima ist seit Release ein Riesenerfolg. Der Port des Open-World-Action-Adventures gibt der ohnehin schon hübschen Grafik noch den letzten Feinschliff.
So schön war Tsushima noch nie
Schon beim Release der PS4-Version sah die Spielwelt wunderschön aus. Ghost of Tsushima bietet eine offene Welt, die nicht nur wegen kleiner Sammelaufgaben, sondern vor allem wegen des schönen Looks entdeckt werden will. Wenn Jin Sakai durch malerische Wälder streift, das bunte Laub aufwirbelt und die Sonne durch die Wipfel strahlt, wird das Erkunden der Spielwelt nochmal viel angenehmer.
PC-Spieler bekommen auf Steam den Port der PS5-Version. Ihr solltet also keine völlig neue Optik inklusive Raytracing erwarten. Den PS4-Ursprung sieht man dem Spiel auf jeden Fall an. Trotzdem entlocken die verschiedenen Grafikoptionen der PC-Version dem Spiel einen wunderschönen Look.
Neben allen typischen Grafikeinstellungen könnt ihr den Detailreichtum des Nebels einstellen und mittels Screen-Space-Reflektionen und Screen-Space-Schatten eure optimale Balance aus Leistung und Lichtstimmung schaffen. Zusätzliche Tiefe bekommt das Bild des Spiels durch die Umgebungsverdeckung.
Ausritt in die Open-World auf PC (links) und PS5 (rechts)
Viele dieser Grafikoptionen könnt ihr im Menü aber auch ganz abschalten. Besonders angenehm ist hierbei, dass ihr die Veränderungen an den Einstellungen in Echtzeit im Spiel sehen könnt. Als Hochskaliermethoden stehen im Spiel NVIDIA DLSS, AMD FSR3.0 und Intel XeSS zur Verfügung.
Mittels AMD FSR 3 Frame-Generierung könnt ihr noch mehr Bilder pro Sekunde aus dem Spiel holen. Beim Test lief das Spiel auf der RTX 4080 mit den höchsten Grafikeinstellungen, bei eingeschaltetem DLSS auf höchster Stufe und ohne Frame-Generierung mit rund 80 FPS.
Auch auf dem Steam Deck macht Ghost of Tsushima eine gute Figur und liefert mit einem Mix aus mittleren und niedrigen Einstellungen und FSR3.0 fast konstante 40 FPS. Die fühlen sich nochmal besser an, wenn das Display des LCD-Steam-Decks auf 40 HZ oder das des OLED-Decks auf 45 HZ gestellt wird. Es könnte sogar der Anwärter für das bislang schönste Spiel auf Valves Handheld sein.
Unsere Kollegen von der PC Games Hardware haben die technischen Details des Spiels genauer unter die Lupe genommen. Den Test findet ihr hier.
Finger-Twister auf der Tastatur
Bei einem PC-Port darf die Tastatursteuerung natürlich nicht fehlen. Die funktioniert zwar fehlerfrei. Im Eifer des Gefechts müssen wir aber oft zwischen verschiedenen Kampfhaltungen umschalten und dabei noch Blocken und ausweichen. Mit Maus und Tastatur wird es da schnell unübersichtlich.
Wer sich nicht die Finger verknoten will, schnappt sich am besten einen Controller. Der PlayStation Dualsense wird vom Spiel komplett unterstützt, inklusive haptischem Feedback und adaptiver Trigger. Aber auch mit Xbox- und anderen Third-Party-Controllern geht das Abenteuer sauber von der Hand.
Klasse Spielerlebnis trotz PSN-Hürde
Wer den Mehrspielermodus "Legends" spielen will, muss noch eine Mitgliedschaft bei PlayStation Network abschließen. Dann dürft ihr aber auch zusammen mit PS4 und PS5-Spielern durch die Welt streifen. Doch auch ohne PSN-Konto könnt ihr mit der Singleplayer-Kampagne samt DLC eine gute Zeit haben.
In Ghost of Tsushima könnt ihr erstmals auch PlayStation-Trophäen auf dem PC sammeln. Dazu müsst ihr euch im Spiel zuerst bei PSN anmelden, mit "Shift+F1" öffnet ihr dann das Playstation-Overlay im Spiel. Eure Spielstände könnt ihr leider nicht einfach von der PS5 auf den PC übertragen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn ein zweiter Lauf durch das Spiel lohnt sich allemal.
Das Setting ist unverbraucht und sorgt mit der technisch verbesserten Grafik des Ports für ein tolles Spielerlebnis. Während sich Missionen teilweise etwas ähneln, hält euch die Geschichte rund um Jin Sakai lange am Ball und in der Open World gibt es außerdem viel zu tun. Wer das Spiel bislang noch nicht gespielt hat, kann es auf dem PC jetzt guten Gewissens in seiner besten Form nachholen. Transparenzhinweis: Die für diese Vorschau gespielte Fassung von Ghost of Tsushima Director's Cut wurde uns durch den Publisher zur Verfügung gestellt.

Sekiro (ja, ist kein richtiges Souls) gehört zu meinen All Time favourites ❤️
Mich würde halt interessieren, welcher 3rd Person Shooter kein „seichtes“ Gameplay bietet, nur so interessenshalber um zu begreifen was da groß anders gemacht wird 😅
Sekiro (ja, ist kein richtiges Souls) gehört zu meinen All Time favourites ❤️
Mich würde halt interessieren, welcher 3rd Person Shooter kein „seichtes“ Gameplay bietet, nur so interessenshalber um zu begreifen was da groß anders gemacht wird 😅
Nioh 1 und 2 fand ich ziemlich knackig. Knackiger als die Souls Reihe und letztlich auch besser. Ist Geschmacksache.
Und Dirt Rally, sowie Dirt 2, da hab ich mich auch dran abarbeiten können.
Die Kämpfe waren schön dynamisch, intensiv und dazu hat noch alles wunderbar mit der Umgebung zusammengespielt. In Kombination mit der guten Gegner-AI war das schon sehr nice.
Das Leveldesign hat wunderbar mit den Gameplay-Mechaniken harmoniert. Man hatte, bis auf paar wenige Abschnitte, nie das Gefühl, dass man zu einer Spielweise genötigt werde. Man hatte relative viele Optionen zum Ziel zu kommen.
Wenn ich das hier sehe, bekomme ich wieder Lust auf einen neuen Run :-D
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