Gears of War: Reloaded: Das Remaster vom Remaster im Test

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Gears of War: Reloaded: Das Remaster vom Remaster im Test
Quelle: PC Games

Nach einem 4K-Upgrade meldet sich Gears of War zurück zum Dienst - und diesmal dürft ihr auch auf PS5 ausrücken! Im Test zum zweiten Remaster prüfen wir, wie gut sich der Testosteron-Krawall gehalten hat.

Bei guten, alten Spielen ist ein Remaster oft nur noch eine Frage der Zeit. Doch Gears of War war eine Neuauflage offensichtlich nicht genug, denn nun bekommen wir nun Gears of War: Reloaded serviert: Dahinter steckt ein überarbeiteter Port von Gears of War: UItimate Edition, das selbst schon eine aufwändige Neuauflage war. Ein Remaster vom Remaster, wenn man so will.

Und warum der ganze Wirbel? Weil Gears of War endlich den Sprung auf die PS5 schafft! Sony-Käufer bekommen damit erstmals eines der prägendsten Spiele aus Xbox-360-Ära geboten. Vor 19 Jahren war Gears of War echter Vorzeigetitel, und zwar nicht für Microsofts Konsole, sondern auch für die Unreal Engine 3, die hier zum ersten Mal zeigen konnte, was sie alles auf dem Kasten hatte.

Aber nicht nur technisch sorgte Gears of War für Aufsehen, auch beim Gameplay setzte es Zeichen. Sein aktives Deckungssystem und seine Koop-Kampagne prägten das Genre über Jahre hinweg, vor allem auf Konsolen war sein Einfluss lange spürbar.

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Remaster remastered

Doch nach Gears of war 3 zog Epic Games einen Schlussstrich, die Trilogie war fertig. Mit People Can Fly bastelte man zwar noch den Ableger Gears of War: Judgement, doch danach wanderte die Serie endgültig in die Hände von The Coalition. Das kanadische Team würde später noch Teil 4 und 5 entwickeln, doch zunächst wollte es sein Können unter Beweis stellen - mit einem aufwendigen Remaster vom ersten Gears of War.

Diese Ultimate Edition erschien 2016 für PC und Xbox One und brachte stark verschönerte Umgebungen, scharfe Texturen, schickere Effekte, schönere Beleuchtung und einen farbenfroheren Look. Die Bonus-Kapitel aus der alten PC-Version waren nun standardmäßig enthalten, außerdem gab's jede Menge Detailverbesserungen. Rein grafisch ging diese Fassung fast schon als Remake durch.

Und diese Version bildet nun die Grundlage für das brandneue Gears of War: Reloaded. Dafür wurden alle Assets nochmal überarbeitet und für moderne 4K-Auflösungen rausgeputzt. Das macht aus Gears of War zwar nicht gleich einen modernen Next-Gen-Titel, doch der visuelle Fortschritt zahlt sich trotzdem aus. Schatten und Beleuchtung wurden verbessert, HDR und VRR werden unterstützt und neue Kantenglättung sorgt für ein ruhigeres Bild. Auch die Framerate ist endlich da, wo sie sein soll: Die Kampagne läuft nun bei geschmeidigen 60 Bildern pro Sekunde, im Multiplayer werden bis zu 120 Fps erreicht.

Dadurch spielt sich Gears of War flüssiger denn je. Außerdem sind alle Bonusinhalte und DLCs aus früheren Editionen komplett enthalten, das gilt auch für den Multiplayer, in dem ihr euch alles nach und nach einfach freispielen könnt - ganz ohne Mikrotransaktionen.

Fair für Fans: Wer die Ultimate Edition bereits auf PC oder Xbox One besitzt, erhält das Upgrade auf die Reloaded-Fassung kostenlos. Gleichzeitig ist die Neuauflage aber auch für 40 Euro erhältlich, schließlich erscheint sie nun zum ersten Mal auch für Playstation 5. Damit feiert Gears of War ganz offiziell sein Sony-Debüt!

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Orkhammer
        Ja, das stimmt.
        Man war länger mit weniger Spielen beschäftigt. Rückblickend betrachtet würde ich aber auch rein gefühlstechnsich sagen: Es gab damals noch mehr Spiele, die es auch wert waren.
        Wenn ich mal überlege, wie lange und immer wieder ich mit Warcraft 1-3 beschäftigt war oder mit der Wing Commander Reihe, mit Freelancer, Conflict Freespace und NFS Underground…da gibts heute deutlich weniger Spiele, denen ich mich so widme.
        Ich hatte aber auch damals sehr viel mehr Zeit zum zocken als heute.
        Freespace 1 und 2 waren grandios. Wenn man einmal die umfangreiche Steuerung verinnerlicht hatte... :D

        Mittlerweile sind herausragende Spiele auch bei mir die Ausnahme geworden. BG3 war zuletzt ein Titel, in den ich wirklich noch versinken konnte. Zurecht ein Meisterwerk und ein würdiger Nachfolger.

        Ich fange häufig Spiele an und dann verliere ich einfach die Lust oder aufgrund von mangelnder Zeit bin ich einfach raus. Zuletzt bei Clair Obscur, das ich weiterspielen will, aber irgendwie nie die Zeit und Ruhe finde, um es auch zu tun.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Orkhammer
        Ja, das stimmt.
        Man war länger mit weniger Spielen beschäftigt. Rückblickend betrachtet würde ich aber auch rein gefühlstechnsich sagen: Es gab damals noch mehr Spiele, die es auch wert waren.
        Wenn ich mal überlege, wie lange und immer wieder ich mit Warcraft 1-3 beschäftigt war oder mit der Wing Commander Reihe, mit Freelancer, Conflict Freespace und NFS Underground…da gibts heute deutlich weniger Spiele, denen ich mich so widme.
        Ich hatte aber auch damals sehr viel mehr Zeit zum zocken als heute.
        Freespace 1 und 2 waren grandios. Wenn man einmal die umfangreiche Steuerung verinnerlicht hatte... :D

        Mittlerweile sind herausragende Spiele auch bei mir die Ausnahme geworden. BG3 war zuletzt ein Titel, in den ich wirklich noch versinken konnte. Zurecht ein Meisterwerk und ein würdiger Nachfolger.

        Ich fange häufig Spiele an und dann verliere ich einfach die Lust oder aufgrund von mangelnder Zeit bin ich einfach raus. Zuletzt bei Clair Obscur, das ich weiterspielen will, aber irgendwie nie die Zeit und Ruhe finde, um es auch zu tun.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Paisen
        UT zählt neben Q3A einfach immer noch zu meinen absoluten All-Time-Favorites.
        Es war auch eines der Standardspiele auf LAN-Partys. Aber solo konnte man auch jede Menge Spaß damit haben.

        Damals hatte ich auch nicht die größte Auswahl. Deswegen habe ich mich mit manchen Spielen deutlich mehr auseinandergesetzt als heutzutage.
        Ja, das stimmt.
        Man war länger mit weniger Spielen beschäftigt. Rückblickend betrachtet würde ich aber auch rein gefühlstechnsich sagen: Es gab damals noch mehr Spiele, die es auch wert waren.
        Wenn ich mal überlege, wie lange und immer wieder ich mit Warcraft 1-3 beschäftigt war oder mit der Wing Commander Reihe, mit Freelancer, Conflict Freespace und NFS Underground…da gibts heute deutlich weniger Spiele, denen ich mich so widme.
        Ich hatte aber auch damals sehr viel mehr Zeit zum zocken als heute.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Orkhammer
        Da warst du aber ziemlich intensiv drin. So konkret kann ich mich gar nicht mehr an Details erinnern…lang ist‘s her. ;)
        UT zählt neben Q3A einfach immer noch zu meinen absoluten All-Time-Favorites.
        Es war auch eines der Standardspiele auf LAN-Partys. Aber solo konnte man auch jede Menge Spaß damit haben.

        Damals hatte ich auch nicht die größte Auswahl. Deswegen habe ich mich mit manchen Spielen deutlich mehr auseinandergesetzt als heutzutage.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Paisen
        Ich habe beides gerne gezockt.

        Bei UT waren die Modifier super. Instagib + 200% Speed und dann Deathmatch gegen die stärksten Bots auf Deck 16.
        Oder CTF auf Face nur mit Raketenwerfer + 50% Speed + 100% Kontrolle in der Luft. Da fühlte man sich beim Ausweichen wie Neo in Matrix.
        Da warst du aber ziemlich intensiv drin. So konkret kann ich mich gar nicht mehr an Details erinnern…lang ist‘s her. ;)
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Orkhammer
        Oh ja, ich war damals eher im Team UT.
        Perfekte Arena-Architektur, irrsinnig gutes Waffen-Balancing, Speed…das alles passte zusammen.
        Trifft natürlich auch auf Q3 Arena zu.
        Ich habe beides gerne gezockt.

        Bei UT waren die Modifier super. Instagib + 200% Speed und dann Deathmatch gegen die stärksten Bots auf Deck 16.
        Oder CTF auf Face nur mit Raketenwerfer + 50% Speed + 100% Kontrolle in der Luft. Da fühlte man sich beim Ausweichen wie Neo in Matrix.
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