Grundlegende Versorgung

Auf diese Art und Weise verleiben Sie sich im Spielverlauf nicht nur Kneipen, sondern auch Waffenhändler, Werkstätten oder Juweliere ein. Für Ihre eigentlichen Ziele sind dabei jedoch nur Waffenhändler und Kneipen interessant. Während Sie sich bei Ersteren mit immer neuen Gewehren von der Pistole bis zur Tommygun eindecken und regelmäßig mit Munition versorgen lassen, stehen in den familieneigenen Kaschemmen potenzielle Arbeitnehmer Schlange und möchten rekrutiert werden. Die Handlanger wollen für ihr blutiges Tagewerk allerdings ausreichend entschädigt werden und auch die Schießeisen bekommen Sie nicht für ‘nen Appel und ‘n Ei. Hier kommen die restlichen "Ressourcen" ins Spiel, denn mit falschem Schmuck, nachgebauten Auto-Ersatzteilen und angeblichen Designer-Klamotten lässt sich hervorragend Handel trei-
ben - auf dem internationalen Schwarzmarkt, versteht sich. So schaffen Sie sich eine solide finanzielle Grundlage, die nicht nur eine biedere Riester-Rente ersetzt, sondern auch die anstehenden Bandenkriege finanziert.

Freunde fürs Leben

Zwar regiert Geld angeblich die Welt, macht alleine aber auch nicht glücklich. Deshalb sollten Sie sich schleunigst nach Handlangern umsehen, mit denen Sie die Knete verpulvern können. In Ihren
Kneipen warten vier Einheitentypen auf Anstellung: Mit Pfefferspray ausgestattete Dirnen, breitschultrige Schläger sowie mit Pistolen oder Tommyguns ausgerüstete Auftragskiller. Hier zeigt sich leider eines der größten Probleme von Gangland: Es warten immer nur bestimmte Einheitentypen in den Hinterzimmern Ihrer Etablissements. Sind Sie also darauf aus, einen Schläger anzuheuern, sind unter Umständen nur leicht bekleidete Straßenmädchen auf Jobsuche und Sie müssen mehrere Minuten warten, bis Sie Ihren Kampftrupp so erweitern können, wie Sie es gerne möchten. Über diese vier Basiseinheiten hinaus werden Ihnen in Gangland noch zwölf Spezialtruppen zur Seite gestellt. Diese müssen Sie allerdings erst einmal in so genannten "Herausforderungen" freischalten. In diesen speziellen Missionen gilt es dann etwa, zehn Minuten lang mithilfe von ein paar Scharfschützen Dutzenden von schlecht gelaunten Gangstern zu entkommen oder zwei entführte sizilianische Großmütter zu befreien. Erfüllen Sie diese optionalen Herausforderungen, stehen bis zum Spielende von Bombenlegern über Ninjas bis hin zu Panzerfaust-Schützen alle erdenklichen Handlanger bei Ihnen in Lohn und Brot.

Nix mit weißer Weste

Mit Ihren Truppen bestreiten Sie die 16 Hauptmissionen der Einzelspielerkampagne, die Sie auf der Suche nach Ihren Brüdern durch verschiedene Bezirke von Paradise City schickt. Nach den ersten vier Missionen hängen Sie dann auch nicht mehr am Rockzipfel Ihres Onkels, sondern bestimmen selbst, wo's langgeht - machen aber trotzdem immer das Gleiche und liquidieren nach und nach alle anderen Mafia-Bosse der Stadt, darunter selbstverständlich auch Marios Brüder. Etwas Abwechslung erhält das blutige Tagesgeschäft durch Anrufe von Bittstellern, die Sie um Gefälligkeiten blutiger oder finanzieller Natur ersuchen. Als echter Pate erfüllen Sie diese Bitten natürlich, woraufhin die armen Teufel Ihnen einen Gefallen schuldig sind. Sie können sie alsdann wie eigene Einheiten kontrollieren - allerdings mit dem entscheidenden Vorteil, dass Ihre Konkurrenten die Zugehörigkeit zur Mangano-Familie erst erkennen, wenn es schon zu spät ist. Mit den Spitzeln können Sie hervorragend feindliche Unterschlüpfe infiltrieren und ohne großes Tohuwabohu die Lebensgefährtin der Konkurrenz oder deren Nachwuchs ausschalten.

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