Yakuza-Schöpfer verliert offenbar sein Spiel und sein Team gleich mit
Schon länger weiß keiner so genau, was da jetzt bei Gang of Dragon abgeht. Weder der Director des Nagoshi Studios noch Geldgeber NetEase veröffentlichen Statements zu dem Spiel, es scheint aber, als wäre das nun endgültig Geschichte.
Schon vor einigen Wochen habe ich darüber berichtet, dass es bei Yakuza-Macher Nagoshi und seinem eigenen Studio nicht sehr rosig aussieht. Als Letztes hat das Studio den Geldgeber Netease nach mehr Geld gefragt, was der Publisher aber ablehnte. Kurz darauf verschwanden dann die Website und der Youtube-Kanal zum Spiel. Die Steam-Page steht zwar noch, da wurde nun aber schon länger nichts mehr geändert.
Dem Studio wurde die Möglichkeit gelassen, dass ein anderer Publisher die Rechte an dem Spiel haben darf. Da aber schon so viel Geld in dem Projekt steckte, hat Netease verlangt, dass alle bisher erstellten Assets ebenfalls vom neuen Publisher bezahlt werden. Da es sich hier um mehrere zehn Millionen handelt, hat das Angebot wohl niemand angenommen.
Darauf deuten zumindest einige Hinweise hin, die die Kollegen von der japanischen Website Game Spark gefunden haben. Die haben sich einmal genauer angesehen, was mit dem Studio jetzt eigentlich los ist, nachdem der Geldhahn zugedreht wurde. Eine offizielle Stellungnahme gab es immer noch nicht.
Über verschiedene LinkedIn-Profile und X-Profile hat das Magazin herausfinden können, dass die ganzen verantwortlichen Entwickler mittlerweile bei anderen großen Firmen wie Capcom untergekommen sind.
Einen Entwickler hat es auch zu Lightspeed Japan verschlagen, da wird das noch unbekannte Spiel von Devil-May-Cry-Director Hideaki Itsuno entwickelt. Wenn die Entwickler bei diesen namhaften Studios genommen wurden, ist mit Gang of Dragon wohl das Ergebnis einer Menge Talent verloren gegangen.
Und selbst Gang-of-Dragon-Chef Nagoshi identifiziert sich wohl nicht mehr mit dem Studio, das seinen eigenen Namen trägt. Der war nämlich Teil eines Interviews beim japanischen Magazin Famitsu und wurde dort als "Game Creator" beschrieben, nicht aber explizit als Director beim Nagoshi Studio. Es ist also zu vermuten, dass das Nagoshi Studio nicht mehr so existiert, wie vor zwei Monaten.
Damit ist es zwar nicht offiziell, aber: Gang of Dragon wird, abgesehen von dem Trailer, das Licht der Welt wahrscheinlich niemals erblicken. Da werden Fans von koreanischem Kino und der Yakuza-Reihe vermutlich enttäuscht zurückgelassen.
Schauen wir einmal, wo Nagoshi seinen neuen Platz finden wird, sich einem Studio anschließt oder vielleicht mit dem gesammelten Wissen ein neues Projekt anfängt. Immerhin war er bei der Famitsu immer noch "Game Creator".
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Du machst halt einfach ein anderes Yakuza, hältst dich voll an die Formel und wenn das dann steht, machst noch einige Sachen besser, um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben bzw. eben ein Verkaufsargument.
Ja gut, ich hab in die Reihe auch reingezockt, mit Yakuza 0 angefangen. Fand ich auch geil, bis halt schon das Gelaber und die Geschichtchen (Häufigkeit und Länge derer), die holen einen dann oft aus dem Flow raus. Gut, das gehört wohl zu so Asiakitsch dazu. Ich fand es lustig und freue mich auf den Remake des ersten Teils.
Bis ich da weit gekommen bin, steht da eventuell auch mal die Konkurrenzmarke. :D
Andere sagen, Nagoshi hätte vllt mehr Geld, wenn er weniger mit teuren Schuhe geflext hätte.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen
Du machst halt einfach ein anderes Yakuza, hältst dich voll an die Formel und wenn das dann steht, machst noch einige Sachen besser, um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben bzw. eben ein Verkaufsargument.
Ja gut, ich hab in die Reihe auch reingezockt, mit Yakuza 0 angefangen. Fand ich auch geil, bis halt schon das Gelaber und die Geschichtchen (Häufigkeit und Länge derer), die holen einen dann oft aus dem Flow raus. Gut, das gehört wohl zu so Asiakitsch dazu. Ich fand es lustig und freue mich auf den Remake des ersten Teils.
Bis ich da weit gekommen bin, steht da eventuell auch mal die Konkurrenzmarke. :D