6 Gaming PCs: Oberklasse-PC für 1460 und 1725 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
6 Gaming PCs: Oberklasse-PC für 1460 und 1725 Euro
Quelle: Fractal Design

In unserem Special findet ihr einige Tipps rund um das Zusammenstellen eines PCs. Den Schwerpunkt bilden aber sechs Gaming-PCs. Dank der neuen Ryzen-CPUs und Bewegungen auf dem Grafikkartenmarkt sind einige günstige Kombinationen möglich, so dass es bereits ab 450 Euro losgeht. Für höhere Ansprüche gehen unsere Vorschläge auch bis über die 1700 Euro-Grenze hinaus.

Oberklasse-PCs für 1460 und 1725 Euro

Für unsere zwei Oberklasse-PCs haben wir neben der Leistung auch einen Schub bei der Ausstattung - und somit auch beim Preis. Die Bezeichnung "High-End" lassen wir außen vor, da wir zum einen bei den CPUs bei den Mainstream-Sockeln bleiben (die Enthusiasten-Sockel bringen für Gaming und normale Nutzer keinerlei Vorteile) und zum anderen auf die teuren Nvidia-Modelle RTX 2080 Super und RTX 2080 Ti verzichten.

Hinzu kommt, dass wir zwar eine ordentliche Ausstattung für die beiden PCs vorsehen, dabei aber trotzdem keine Luxusgehäuse für über 100 Euro oder aufwendige AiO-Wasserkühler verwenden.

Die RAW II ist eine AMD Radeon RX 5700 XT von XFX mit Customkühlung. Mit Nvidia spielt man beim Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich schlechter - erst eine RTX 2080 bietet etwa 20 Prozent Mehrleistung, kostet aber 50% mehr. Quelle: XFX Die RAW II ist eine AMD Radeon RX 5700 XT von XFX mit Customkühlung. Mit Nvidia spielt man beim Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich schlechter - erst eine RTX 2080 bietet etwa 20 Prozent Mehrleistung, kostet aber 50% mehr. Der günstigere der beiden PCs nutzt einen AMD Ryzen 7 3700X als CPU. Für Games ist er trotz seines Aufpreises von 140 Euro nicht nennenswert schneller als ein Ryzen 5 3600, aber durch seine Vielzahl an Threads (insgesamt 16) bietet er sich für Nutzer an, die entsprechende Anwendungen oder auch viele Anwendungen parallel betreiben. Wer dies nicht vorhat, kann den PC also durch einen Ryzen 5 3600 um 140 Euro günstiger gestalten. Was den Rest betrifft: Wir wählen eines der wenigen Verfügbaren Custommodelle der AMD Radeon RX 5700 XT, und zwar das Modell RAW II von XFX - diese ist zwar deutlich teurer als ein Referenzmodell, aber dafür leiser als die Referenz und schneller als die gleichteure Nvidia GeForce RTX 2070. Eine Nvidia GeForce RTX 2070 Super wäre etwa 10 Prozent schneller, kostet aber mindestens 520 Euro und somit 70 Euro mehr als unsere RX 5700 XT von XFX. Neben der Power haben wir zudem noch bei der SSD aufgerüstet: Ein Terabyte Speicherplatz sowie dabei auch noch ein schnelles M.2-Modell sorgen für ein Plus von fast 100 Euro im Vergleich zu den SSDs in unseren Mittelklasse-PCs. Hinzu kommen eine größere Festplatte, ein hochwertigeres Gehäuse und ein starker CPU-Kühler. Beim Netzteil kostet uns die Modularität der CM-Version des Be quiet! Pure Power 11 knappe 10 Euro mehr. Zusammen macht dies 1460 Euro.

Die Intel-Variante ist mit einem Core i7-9700K bestückt. Dieser ist für Games die derzeit beste Mainstreamsockel-CPU. Der über 100 Euro teurere i9-9900K hat zwar mehr Kerne und einen minimal höheren Takt, was sich Games aber nicht zeigt. Als Grafikkarte nehmen wir eine Nvidia GeForce RTX 2080 - allerdings mit knirschenden Zähnen, da ihr Aufpreis deutlich zu hoch ist, wenn man das Leistungsplus mit einer AMD Radeon RX 5700 XT vergleicht. Wer aber unbedingt die Zusatzpower braucht (15 bis gute 20 Prozent mehr, Aufpreis aber 50 Prozent), der kann zugreifen. Die Super-Variante oder gar eine Ti-Version sollte aber nur wahren Hardware-Freaks vorbehalten bleiben. Unser Budget investieren wir lieber in eine schnelle M.2-SSD, ein schlichtes, aber gutes Gehäuse von Fractal Design und einen Kühler, mit dem sich der Core i7-9700K (auch dank des Z390-Mainboards) gut übertakten lässt. Der Preis für den Spaß: 1725 Euro.

  Oberklasse AMD für 1460 Euro     Oberklasse Intel 1725 Euro  
Komponente Unser Vorschlag Preis ab etwa   Unser Vorschlag Preis ab etwa
CPU Ryzen 7 3700X 340 Euro   Core i7-9700K 390 Euro
Mainbaord MSI MPG X570 Gamin Edge 210 Euro   Asus ROG Strix Z390-H Gaming 180 Euro
RAM G.Skill SniperX Urban Camouflage DDR4-3600 90 Euro   2x 8GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600 95 Euro
Grafikkarte XFX Radeon RX 5700 XT Raw II 450 Euro   Gainward GeForce RTX 2080 Phantom 670 Euro
SSD ADATA XPG SX8200 PRO 1TB (M.2) 145 Euro   Corsair Force Series MP510 960 GB 145 Euro
Festplatte Toshiba DT01ACA 2000GB 55 Euro   Seagate BarraCuda Compute 2000GB 55 Euro
Gehäuse Cooler Master MasterBox K500 65 Euro   Fractal Design Define S 75 Euro
Netzteil Be Quiet! Pure Power 11-CM 500W 70 Euro   BitFenix Formula Golg 550W 70 Euro
CPU-Kühler Thermalright Macho Rev. B 45 Euro   Alpenföhn Brocken 3 45 Euro
  Gesamtpreis etwa 1460 Euro   Gesamtpreis etwa 1725 Euro

Zum Abschluss möchten wir betonen, was wir bei unseren PC-Zusammenstellungs-Specials ohnehin immer tun: Theoretisch sind selbst die Einsteiger PCs eine gute Basis, um dort mit einer deutlich besseren Grafikkarte oder CPU viel mehr aus dem PC herauszuholen. Ganz allgemein gesehen lassen sich die Komponenten der Vorschläge also auch mischen, oder ihr könnt eigene Alternativen wählen, vor allem was das Gehäuse angeht, das ja auch oft wegen der Optik Geschmackssache ist - lediglich, wie zuvor schon erwähnt, auf ein zur CPU passendes Mainboard ist stets zu achten.

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  1. Seite 1 PC-Zusammenstellungen: EInleitung und Tipps
  2. Seite 2 PC-Zusammenstellungen: Sockel AM4 und 1151, Preisverfall
  3. Seite 3 6 Gaming PCs: Einsteiger-PCs für 450 und 555 Euro
  4. Seite 4 6 Gaming PCs: Mittelklasse-PCs für 800 und 1025 Euro
  5. Seite 5 6 Gaming PCs: Oberklasse-PC für 1460 und 1725 Euro
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CyrionX Gelegenheitsspieler/in
        Die Links sollten auf jedenfall aktualisiert werden.
        Vorallem auch nicht per Hand eingegeben, eher mit dynamischen Links.
        Der minimale Timing Unterschied ist übrigens vernachlässigbar und verständlicherweise keine 40€ Wert.
        Die würde man manuell auch selber locker eingestellt bekommen.
        Hier kam einfach ein Auslaufmodell an, das jetzt eben übermäßig viel kostet.
      • Von CyrionX Gelegenheitsspieler/in
        Die Links sollten auf jedenfall aktualisiert werden.
        Vorallem auch nicht per Hand eingegeben, eher mit dynamischen Links.
        Der minimale Timing Unterschied ist übrigens vernachlässigbar und verständlicherweise keine 40€ Wert.
        Die würde man manuell auch selber locker eingestellt bekommen.
        Hier kam einfach ein Auslaufmodell an, das jetzt eben übermäßig viel kostet.
      • Von hunterseyes Mitglied
        Gut, dann sollte ich wohl einfach nur mich am Preis orientieren und nicht nach den Timings. Hab den den gleichen mit besseren Timings geschaut, das macht wohl am Ende den 40,-€ Unterschied. Wäre aber prima, wenn dies im Artikel mit aufgelistet wird, um kurzfristige Irrläufer zu vermeiden.
        Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3600, CL18-22-22-42
        Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3600, CL18-19-19-39
      • Von CyrionX Gelegenheitsspieler/in
        gerne doch, wenns nur daran liegt:
        https://geizhals.de/corsa...

        andere 3600 Ramspeicher
        https://geizhals.de/?cat=...
      • Von hunterseyes Mitglied
        Dann bitte ich doch um einen link, der mir den Preis auch anbietet, bisher, habe ich über heizhals und google suche nur preise über 120,-€ gefunden.

        https://geizhals.de/corsa...
      • Von CyrionX Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von hunterseyes
        Sehe ich es richtig, dass die Preise der PC´s allesamt ohne Betriebssystem und ggf. einem Zusammenbau sind ? Anstelle der 2080 hätte man eine 2070 super nehmen können, dann wäre der Punkt mit der Leistung vs Aufpreis nicht so gravierend. Gleiches beim Ryzen 3700x, wozu? der 3700 würde reichen, da das x Model kaum relevant zum OC taugt. Wozu beim teueren Model den RamSpeicher als 3600er Variante? das ist rausgeschmissenes geld, generell ist der Preis doch absolut falsch! Ist es nun ein zu niedriger Preis oder ein Schreibfehler und es sollte 3200 sein? Beides zusammen passt nicht und der Preis war in den letzten Monaten nie so gering.
        Der 3700 ohne X ist das was beim Binning des 3700X übrig blieb. Dieser verbraucht mehr Strom, ist 10-20C° heisser und hat gleichzeitig etwas weniger Leistung.
        Kurzum, der Aufpreis ist aus qualitativer Hinsicht gerechtfertigt (dasselbe Spiel übrigens auch beim 3600 zu 3600X

        Ram: Speicher mit 3600Mhz gilt als Sweetspot bei Zen2 CPUs, da bis zu diesem Takt der Infinity Fabric synchron zum Speichertakt und MemoryController läuft. Darüberhinaus wird ein 2:1 Teiler für IF:uclk genommen.
        Als rausgeschmissenes Geld kann man diese Konfiguration erst ab 3733Mhz bezeichnen.
        3200Mhz sind zwar auch schnell genug (darunter sollte es nicht sein), aber die Preise für DDR4 sind momentan so niedrig wie noch nie und werden demnächst wenn dann nur steigen. 77€ vs 88€ sind demnach völlig vertretbar

        Also reg dich mal etwas ab. Denn mit deinem Hartholzschreibstil tut der Bumerang sonst nur noch mehr weh.

        PS: ein Preis kann nicht falsch sein, nur richtig, zu hoch oder zu niedrig.
        Wenn du das nächstemal also einen Gedanken niederschreibst der mit "Falsch!" oder "nein!" anfängt, lieber nochmal kurz darüber nachdenken.
      Direkt zum Diskussionsende
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