Fast so süchtig wie Balatro: Dieses neue Roguelike macht aus einem Arcade-Klassiker den nächsten Zeitfresser
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RACCOIN: Coin Pusher Roguelike erinnert beim Suchtfaktor an Balatro, setzt aber auf einen ganz anderen Kern. Statt Karten geht es um einen digitalen Münzschieber mit Roguelike-Struktur, Spezialmünzen, Kettenreaktionen und Runs, die immer weiter eskalieren. Auf Steam ist das Spiel direkt stark gestartet.
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Diese Woche steht bei Gamesplanet ein Spiel im Rampenlicht, das auf den ersten Blick wie ein kleiner Arcade-Gag wirkt, aber erstaunlich schnell hängenbleibt. RACCOIN: Coin Pusher Roguelike nimmt das alte Münzschieber-Prinzip aus der Spielhalle und macht daraus ein modernes Roguelike. Genau dieser Ansatz scheint gerade einen Nerv zu treffen.
Der Vergleich zu Balatro liegt nahe, auch wenn beide Spiele spielerisch etwas ganz anderes machen. Der gemeinsame Punkt ist eher das Gefühl dahinter. Ein simples Grundprinzip wird mit Upgrades, Synergien und Runs so weit aufgeladen, dass aus einer schnellen Runde plötzlich sehr viel mehr wird. Bei RACCOIN passiert das nicht mit Karten, sondern mit Münzen, Preisen, Effekten und Physik-Chaos.
Dazu kommt, dass das Spiel gerade sehr gut ankommt. Auf Steam ist RACCOIN mit mehreren Tausend Spielern gestartet, und viele Rückmeldungen fallen auffällig positiv aus. Gelobt werden vor allem das direkte Spielgefühl, die starke Roguelike-Schleife und die Frage, wie aus einem simplen Münzschieber so viel Systemtiefe entstehen kann.
Fast wie Balatro, nur mit Münzen statt Karten
Im Kern macht RACCOIN etwas sehr Einfaches. Wir werfen Münzen in einen digitalen Münzschieber und versuchen, weitere Münzen, Preise oder Boni nach vorne zu drücken. Daraus entstehen Kettenreaktionen, die Runs immer weiter anschieben. Mit jeder Runde kommen neue Spezialmünzen, Items und Effekte dazu, wodurch aus dem Arcade-Prinzip sehr schnell ein Spiel wird, das stärker über Synergien und Entscheidungen funktioniert, als man zunächst denkt.
Gerade das scheint der Hauptgrund für den guten Start zu sein. Viele Spieler und erste Reviews heben hervor, wie befriedigend diese Mischung aus Planung und Zufall funktioniert. Münzen kippen, Preise fallen, Boni lösen sich gegenseitig aus, und plötzlich wird aus einem kleinen Zug ein kompletter Run mit eigener Dynamik. Genau deshalb lässt sich RACCOIN mit Balatro vergleichen. Nicht, weil es ähnlich aussieht, sondern weil es aus einem simplen System einen erstaunlich starken Sog macht.
Hinzu kommt, dass hinter dem Konzept mehr steckt als nur ein lustiger Effekt. Es gibt viele freischaltbare Münzen, mehrere Figuren, verschiedene Schwierigkeitsstufen und genug neue Kombinationen, damit das Spiel nicht langweilig wird. Gelobt werden vor allem die starke Roguelike-Struktur, das unmittelbare Dopamin-Gefühl und die Menge an Möglichkeiten, mit denen Runs immer weiter eskalieren können. Wer solche Spiele mag, dürfte schnell verstehen, warum RACCOIN gerade so gut läuft.
Flash-Deals: Strategie, Sci-Fi und echte Dauerbrenner
Die Flash-Deals dieser Woche decken viele Richtungen ab. Zwischen Strategie, Action und atmosphärischen Einzelspieler-Kampagnen findet sich dieses Mal einiges, das abseits großer Neuerscheinungen interessant bleibt.
Dazu gehören nicht nur bekannte Namen wie Deus Ex, Metro oder System Shock, sondern auch Spiele, die ihren Reiz stärker über Systeme und Freiheit aufbauen. Alle unten genannten Angebote werden als Steam-Key ausgeliefert.
- Field of Glory: Kingdoms (-49 %)
Großstrategie im Mittelalter, bei der nicht nur Armeen, sondern auch Verwaltung, Wirtschaft und die Stabilität des eigenen Reichs eine große Rolle spielen. Statt schneller Gefechte geht es um langfristige Planung, Provinzen, Herrschaft und die Frage, wie ein Reich über viele Jahre tragfähig bleibt.. - Chorus (-86 %)
Sci-Fi-Action im Weltraum im Cockpit eines Raumschiffs. Das Besondere ist, wie stark sich das Schiff über Drifts, Richtungswechsel und Spezialfähigkeiten kontrollieren lässt, wodurch Gefechte fast wie Luftballett als klassische Dogfights wirken. Dazu kommt eine düstere Geschichte über Flucht, Schuld und einen düsteren Kult. - Iron Harvest (-80 %)
Echtzeit-Strategie in einer alternativen Zwischenkriegszeit, in der dieselbetriebene Mechs über Schlachtfelder ziehen. Im Kern geht es um Deckung, Infanterie, Gebietsgewinn und den klugen Einsatz schwerer Einheiten, also deutlich klassischer, als das Setting zunächst vermuten lässt. - Metro Redux Bundle (-77 %)
Zwei Shooter, die stärker über Atmosphäre und eine bedrückende Welt funktionieren als über Dauerfeuer. Die Metro-Reihe lebt von dunklen Tunneln, gefährlichen Ausflügen an die Oberfläche und einer Welt, in der jede Kugel wichtig sein kann. Wer postapokalyptische Einzelspieler-Shooter sucht, bekommt hier ein sehr starkes Doppelpaket. - Old World (-75 %)
Historisches Strategiespiel, das 4X-Elemente mit einer stärkeren Dynastie- und Figurenebene verbindet. Es geht nicht nur um Expansion, Forschung und Krieg, sondern auch um Familie, Nachfolge, Beziehungen und politische Entscheidungen. Genau dadurch fühlt sich Old World persönlicher an als viele andere Genre-Vertreter. - Kingdom Come: Deliverance Royal Edition (-63 %)
Mittelalter-RPG mit bewusst geerdetem Ansatz, in dem Kämpfe, Alltag und Fortschritt deutlich bodenständiger ausfallen als in typischer Fantasy. Viele Aufgaben leben davon, wie gut Vorbereitung, Wissen und Ausrüstung zusammenpassen. Die Royal Edition eignet sich vor allem für alle, die das erste Spiel in einer runderen Fassung nachholen wollen. - Deus Ex Collection (-58 %)
Sammlung rund um eine der wichtigsten Reihen für immersive Action-Rollenspiele und Sci-Fi-Verschwörungen. Deus Ex steht bis heute für Spiele, in denen Kämpfe, Schleichen, Hacking und Dialoge unterschiedliche Wege zum Ziel eröffnen. - Shadows of Doubt (-55 %)
Detektivspiel mit prozeduraler Stadt, in der Fälle nicht nach einem festen Skript ablaufen. Wir beobachten Menschen, brechen in Wohnungen ein, lesen Mails, verfolgen Spuren und bauen uns einen Fall selbst zusammen. Der Reiz liegt genau darin, dass die Lösung nicht vorgegeben wird, sondern aus vielen kleinen Hinweisen entsteht. - REKA (-42 %)
Atmosphärisches Abenteuer mit Hexen-Thema, in dem Erkundung, Crafting und das eigene Zuhause eine große Rolle spielen. Besonders auffällig ist das Haus auf Hühnerbeinen, das nicht nur Kulisse ist, sondern mitwächst und verändert werden kann. Dadurch wirkt REKA eher wie ein ruhiges Spiel über Stimmung, Räume und kleine Rituale als wie ein klassisches Action-Abenteuer. - System Shock (-53 %)
Das Remake eines der prägendsten Sci-Fi-Spiele überhaupt, in dem eine Raumstation erkundet und ein gefährliches System Schritt für Schritt entschlüsselt wird. Kämpfe, Ressourcen, Orientierung und die Bedrohung durch die KI Shodan greifen eng ineinander. Wer moderne Spiele wie BioShock oder Prey mag, kann hier gut sehen, wo viele dieser Ideen herkommen.
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